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Biochemie Studium: Alle Infos

Jobchancen mit Biochemie

In der Uni hast du viel Zeit, dich an den weißen Kittel und die Schutzbrille zu gewöhnen und die wirst du wohl auch nach deinem Biochemie Studium benötigen. Rund 80 bis 90 % aller Absolventen promovieren. Die Hälfte dieser Doktoranden bleibt auch danach der Forschung treu und nimmt Stellen als Post-Doktorand an. Häufig werden die Kontakte schon während der Promotion geknüpft, ansonsten sind die Chancen, in der Biochemie Karriere zu machen, besonders gut, wenn du bereit bist, für den Job umzuziehen. Auch wenn prinzipiell Bedarf in der Branche besteht, sind nicht immer Stellen in direkter Nähe offen. Als Post-Doktorand kannst du aktuellen Fragestellungen nachgehen und bist überwiegend im Labor tätig. Forschung findet vor allem in wissenschaftlichen Instituten und Forschungsanstalten statt, aber auch die großen Industriekonzerne betreiben eigene Forschungszentren, in denen du arbeiten kannst.

Gerade in der Industrie werden Biochemiker aber nicht nur im Labor benötigt, sondern erledigen auch Aufgaben in Organisation und Vertrieb. Als Regulatory Affairs Manager beispielsweise begleitest du ein neues Medikament den ganzen Weg von der Forschung, über die Testverfahren bis hin zur Zulassung. Dabei übernimmst du vor allem die Kommunikation zwischen Unternehmen und Zulassungsbehörde. Als Pharmareferent kann es zu deiner Aufgabe werden, ein neues Medikament auf den Markt zu bringen, es den Ärzten vorzustellen und zu verkaufen. Bei diesen Jobs konkurrierst du allerdings mit Chemikern und Pharmazeuten. Ebenso warten in der Lehre Möglichkeiten auf dich, in der Biochemie Karriere zu machen. Als Dozent kannst du nun die nächste Generation Biochemiker unterrichten.

Wie gut sich deine Biochemie Karriere auszahlt, das hängt vor allem von deinem Abschluss sowie deiner Anstellung ab. Mit einem Doktor in der Tasche kannst du natürlich etwas mehr Gehalt verlangen als mit einem Masterabschluss. Mit einem Master sind selten mehr als 2500 Euro im Monat drin, als Doktorand dagegen sind 3200 Euro brutto im Monat nicht unrealistisch. Ebenso wird in der Industrie oft mehr gezahlt als in der Forschung in einem öffentlichen Institut. Bereits beim Berufseinstieg sind so Lohndifferenzen von rund 500 Euro brutto möglich.

Hast du den Berufseinstieg erst einmal erfolgreich hinter dich gebracht und dich in deiner Position etabliert, gibt es, was das Gehalt betrifft, noch Luft nach oben. In der chemischen Industrie beispielsweise liegen die Gehälter von erfahrenen Mitarbeitern zwischen 4000 und 5000 Euro brutto.

Promotion

In kaum einer Wissenschaftsdisziplin ist der Anteil an Doktoranden so hoch wie bei den Naturwissenschaftlern – 80 bis 90 % aller Absolventen entscheiden sich immerhin für den Erwerb des Doktortitels. Wer einen Job in der Forschung anstrebt, sollte sich daher im Biochemie Studium schon früh um eine Doktorandenstelle bemühen. Denn die bekommst du nur dann, wenn du einen guten Masterabschluss vorweisen kannst. Nach dem Bachelorabschluss gehen übrigens nur die wenigsten direkt ins Berufsleben.

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