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Design Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

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Design bedeutet mehr, als etwas nur hübsch zu gestalten. Wenn aus einer Skizze dein Lieblingspullover wird, aus einem Entwurf die am häufigsten angeklickte Seite oder aus einer Idee die meist verkaufte Verpackung – dann hast du deine Arbeit als Designer richtig gemacht. Bevor es allerdings soweit ist, schafft ein Design Studium die passende Grundlage. Dabei ist Kreativität nur die halbe Miete, denn darüber hinaus musst du lösungsorientiert und konzeptionell arbeiten können. Auf welches Hintergrundwissen du nicht verzichten darfst hängt davon ab, in welchem Bereich du Design studieren möchtest. Diese sind genauso vielfältig wie deine Gestaltungsmöglichkeiten: Von Mode über Grafik bis zu den Medien ist alles dabei.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Web- und Grafikdesigner sind gleichzeitig auch Programmierer. «

Auch wenn Wörter wie Web und Grafik darauf hindeuten können, dass deine Fähigkeiten als Programmierer genauso vielfältig sein müssen wie deine Ideen, solltest du dich davon nicht in die Irre führen lassen. Sowohl als Web- auch als Grafikdesigner bist du für die Gestaltung zuständig, nicht für die Programmierung. Zwar kann es durchaus sein, dass du neben den typischen Programmen wie Photoshop auch den technischen Umgang mit beispielweise Scriptsprachen beherrschen solltest – das ist allerdings mehr eine Zusatzleistung und weniger Voraussetzung.

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»Für ein Designstudium muss man nur zeichnen können.«

Um Design zu studieren musst du weder Hobby-Künstler, noch solltest du künstlerisch gänzlich unbegabt sein. Die große Kunst besteht darin, deine innovativen Ideen umsetzen zu können. Diese fertigst du je nach Studienrichtung oftmals auch am Computer an. Fazit: Eine Künstlerische Eignung sollte vorhanden sein, sie muss aber keinem Picasso-Niveau entsprechen. Außerdem sitzt du nicht nur den ganzen Tag über einen Zeichenblock gebeugt, sondern musst zusätzlich Entwürfe am Computer erstellen und Vorlesungen sowie Seminare besuchen, die sich auf die Theorie beschränken.

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»Designvorlagen kann doch jeder anfertigen. «

Wenn du Design studierst geht es nicht nur darum, so fantasievoll wie möglich zu sein. Hinter einem guten Design verbirgt sich ein Konzept, die Auseinandersetzung mit Zielgruppe und Produkt sowie ansprechende Gestaltung ohne große Erklärungen. Da noch kein Designer vom Himmel gefallen ist, lernst du die wichtigsten Arbeitsprozesse im Studium.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Webdesign
Das Internet ist zwar schon lange kein Neuland mehr für dich, damit man sich dort aber auch als Laie nicht verläuft, sorgst du als Webdesigner für eine anwenderfreundliche Gestaltung des World Wide Web. Mit dieser Design Spezialisierung kümmerst du dich um die Aufmachung von Bildschirmseiten, mit dem Ziel, die Vermittlung von Inhalten visuell zu unterstützen. Für eine ansprechende Gestaltung wählst du daher passende Bilder, Schriftfarben und –typen aus. Als Webdesigner richtest du dich nach den Wünschen deiner Kunden und berätst diese hinsichtlich einer benutzerfreundlichen Gestaltung.
Mediendesign
Ob analog oder digital – tagtäglich machen wir Gebrauch von den verschiedensten Medien, sodass der Alltag ohne sie nahezu unvorstellbar erscheint. Damit das möglich ist, arbeiten Mediendesigner nach dem Motto „Wenn einer allein träumt, ist es nur ein Traum. Wenn viele gemeinsam träumen, ist es der Anfang einer neuen Wirklichkeit“ (Hélder Camara) Hand in Hand. Entscheidest du dich für diese Design Spezialisierung, kannst du schon bald an den Pforten der Warner Brothers Studios klopfen. Denn von nun an hauchst auch du großartigen Ideen Leben ein und realisiert Filmideen und animierst Stories.
Modedesign
Haute-Couture, Prêt-à-porter – die Modewelt ist dein Zuhause. Ob eine exklusiv maßgeschneiderte oder eine Ready-to-wear-Kollektion mit Kleidern von der Stange – du kennst die aktuellen Modetrends und setzt sie in Entwürfen um. Dabei experimentierst du mit Farben, Formen und Stoffen, denn deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Während du deine fertigen Skizzen an die Produktion übergibst, gibst du aber nicht die Verantwortung aus der Hand: Koordination und Kontrolle gehören nämlich auch zu deinen Aufgaben als Modedesigner. Beweist du Talent und Fleiß, ist diese Design Spezialisierung der Schlüssel zum Erfolg und öffnet dir die Türen zu den Modemetropolen.
Produktdesign, Industriedesign
Was wäre Innovation ohne Kreativität? Wo logisches Denken allein nicht zum wirtschaftlichen Erfolg führt, kann die Verbindung von Funktionalität und Formschönheit Abhilfe schaffen. Mit der Design Spezialisierung als Industrie- und Produktdesigner planst, entwirfst und fertigst du von Haushaltsgeräten bis hin zu Fahrzeugen verschiedene Produkte und kümmerst dich darum, dass diese nicht nur ihren Zweck erfüllen, sondern auch noch schön aussehen. Dabei kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen, indem du Material, Form und Farbe nach Belieben miteinander kombinierst.

Wusstest du schon, dass...

...die Designfarbe von Facebook blau ist, weil Marc Zuckerburg an einer Rot-Grün-Sehschwäche leidet und deshalb blau am deutlichsten erkennen kann?

...eine Studentin aus Amerika das Nike-Logo entworfen und dafür circa 35 Dollar bekommen hat?

...Apple einmal im Jahr einen Design Award für die schönsten Apps vergibt?

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Wenn du Design studieren willst, musst du dich weder vor jahrelangen Bücherexpeditionen fürchten noch auf wochenlange Malkurse einstellen. Dich erwartet viel eher eine gesunde Mischung aus beidem. Je nach Fachrichtung können Ausmaß und die Formen deiner Gestaltung variieren. Beispielsweise hast du bei einer Skizze für Abendkleider andere Richtlinien als bei dem Entwurf eines Logos. Ganz ohne Wissensaneignung geht es natürlich nicht. Kunst- und Mediengeschichte sowie Hilfestellungen zur Konzeptentwicklungen stehen an der Tagesordnung. Auch wenn bestimmt die ein oder andere praktische Semesterabschlussprüfung auf dich wartet, wirst du um Hausarbeiten oder Klausuren während deines Design Studiums nicht herumkommen.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...vielfältiger Ideenentwicklung.
  • ...dem Anfertigen von Skizzen.
  • ...der Realisierung von Entwürfen.
  • ...unterschiedlichen Konzeptaufstellungen.
  • ...der Aneignung von theoretischem Wissen.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Advertising Design: Grenzenlos. Wir machen Werbung anders!
  • - Digitaler Modellbau
  • - Grundlagen der Mode und grafischen Darstellung
  • - T-Shirt-Lab
  • - Zeichnen

Mögliche Master-Studiengänge

Edelstein- und Schmuckdesign - Kommunikationsdesign - Strategic Design/Creative Direction - Modedesign - Media and Design - Integrated Design - Communication Planning and Design
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Gemeinnützige Arbeit:

Nein, hierbei geht es nicht um die Pflege von öffentlichen Parks oder die Aushilfe im Seniorenheim: Gemeinnützige Arbeit während deines Design Studiums ist aus praktischen Gründen zu empfehlen. Wenn du erst einmal Absolvent bist, geht es um handfeste Beweise für dein Können. Neben Praktika und Uniprojekten kannst du beispielsweise auch Screen Designs für Opensource-Prokjekte anfertigen oder etwas für gemeinnützige Organisationen gestalten. Dadurch erweiterst du nicht nur dein Portfolio, sondern punktest auch im Lebenslauf mit ehrenamtlichen Tätigkeiten.

2. Portfolio statt Noten:

Soviel vorab: Noten sind immer wichtig. Allerdingst wirst du besonders nach dem Design Studium feststellen, dass deine Entwürfe und Projekte mehr über deine Arbeit verraten, als die 1,3 auf deinem Bachelor- oder Masterzeugnis. Sind deine Konzepte innovativ und gut ausgearbeitet, kann das über eine schlechte Abschlussnote hinweghelfen. Bist du Jahrgangsbester, hast aber nur ein mittelmäßiges Portfolio, wird dein Durchschnitt nicht für eine steile Karriere sorgen.

3. Die Abschlussshow:

Wenn du gerade erst am Anfang des Design Studiums stehst, bist du dir wahrscheinlich nicht vollkommen im Klaren darüber, was genau von dir erwartet wird. Für Abhilfe, Motivation oder einfach nur zum Staunen, können die Arbeiten deiner Kommilitonen sorgen. Am Ende des Semesters gibt es oftmals eine Ausstellung der Abschlussarbeiten höherer Fachsemester, die du besuchen kannst und solltest. Doch keine Panik, wenn deine Werke noch nicht ganz so stilvoll aussehen. Du stehst ja erst am Anfang deines Studiums und die Abschlussarbeiten sollen dich lediglich inspirieren, nicht abschrecken.

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