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Energietechnik Studium: Alle Infos

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„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist – es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt“. Dieser Songtitel von den Ärzten könnte dein Startschuss für ein Energietechnik Studium sein. Läuft es dir eiskalt den Rücken runter, wenn du an den Klimawandel, die wachsende Erdbevölkerung und Naturkatastrophen denkst? Dann ist es vielleicht eine echte Alternative für dich, die Zukunft mit einem Energietechnik Studium aktiv mitzugestalten. Denn hier lernst du, wie man Energie effizient und umweltschonend gewinnt, transportiert, speichert und nutzt. Und dabei ist nicht nur die Rede von Bio-, Wind- und Solarenergie, sondern auch von der Erzeugung und Übertragung elektrischer Energie. Damit du auf diesen Gebieten ein echter Profi wirst, stehen nicht nur die Naturwissenschaften Physik und Chemie auf deinem Stundenplan, sondern auch die Fächer Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Verkehrstechnik.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Ein Energietechnik Studium besteht nur aus theoretischen Vorlesungen.«

In diesem Fall können wir dich beruhigen, das ist nämlich totaler Quatsch. Natürlich stehen gerade in den naturwissenschaftlichen Fächern auch viele theoretische Grundlagen auf dem Stundenplan, dennoch werden die meisten Seminare durch praktische Projektarbeiten aufgelockert. Auch die obligatorischen Praktika sorgen dafür, dass ein Energietechnik Studium auf keinen Fall langweilig wird.

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»Mit einem abgeschlossenen Energietechnik Studium hast du gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.«

Das stimmt! Wie du weißt, sind Energieressourcen nicht unendlich, sodass das Thema regenerative Energie in aller Munde ist. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum du als Ingenieur im Bereich Energietechnik sehr gefragt sein wirst. In Deutschland herrscht nämlich ein Mangel an Ingenieuren – jährlich schließen immer weniger Ingenieure ihr Studium ab. Im Jahr 2014 war außerdem jeder dritte Berufstätige in dieser Branche älter als fünfzig Jahre – Nachwuchskräfte werden also dringend gebraucht!

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»Im Energietechnik Studium beschäftigt man sich nur mit Bio-, Wind- und Solarenergie.«

Irrtum! Vor allem die elektrische Energie spielt in diesem Studiengang eine große Rolle. Da die Schwerpunkte der Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau und Gebäudetechnik in diesem Studium aufeinandertreffen, beschäftigst du dich sowohl mit der Erzeugung als auch mit der Übertragung und Verteilung von elektrischer Energie.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Kraftwerkstechnik
Als Schnittstelle zwischen Elektrotechnik und Maschinenbau bietet der Studiengang Energietechnik die Möglichkeit, sich auf den Schwerpunkt Kraftwerkstechnik zu spezialisieren. Dabei wird mithilfe von Technik Energie umgewandelt, um Strom zu erzeugen. Anhand von mechanischer, thermischer, chemischer oder elektrischer Transformation wird eine Energiequelle benutzt und in elektrischen Strom umgewandelt. Kein Wunder also, dass diese Energietechnik Spezialisierung auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt ist – schließlich muss der Ressourcenknappheit schnellstmöglich effektiv entgegengewirkt werden.
Elektrische Energietechnik
Als Teilgebiet der Energietechnik beschäftigt sich die Elektrische Energietechnik, wie der Name schon verrät, mit der Erzeugung und Nutzung von elektrischer Energie. Entscheidest du dich für diese Energietechnik Spezialisierung, untersuchst du aber nicht nur diese beiden Bereiche, sondern auch, wie Elektritzität umgewandelt und in Hochspannungsverbundnetze verteilt wird. Innerhalb dieser Spezialisierung kannst du sogar weitere Unterscheidungen treffen: Elektrische Maschinen, Schaltanlagen und Trafostationen, Elektrische Leitungen, Kraftwerksmanagement, Leistungselektronik und Elektrowärme sind nämlich die Hauptinhalte der Elektrischen Energietechnik.
Energieverfahrenstechnik
Die Energieverfahrenstechnik ist ein Fachgebiet aus der Verfahrenstechnik, welches streng mit der Chemie und der Umwelttechnik verknüpft ist. Diese Energietechnik Spezialisierung fokussiert sich auf die thermischen und chemischen Prozesse der Energieumwandlung, sodass auch hier noch einmal eine Unterscheidung getroffen werden muss. Zu dieser Spezialisierung gehören nämlich die Wärmetechnik, die Feuerungstechnik, die Brennstofftechnik, die Abgasreinigungstechnik, der Kessel- und Energieapparatebau und die Gebäudeheiztechnik. Für welche Spezialisierung du dich letztendlich entscheidest, hängt aber auch davon ab, welche Schwerpunkte an deiner Hochschule angeboten werden – häufig spezialisieren sich Hochschulen nämlich nicht auf alle Teilbereiche.
Nachhaltige Energiekraft
Als Energietechnik Spezialisierung ist die Nachhaltige Energiekraft unter Studierenden besonders gefragt, schließlich sind regenerative Energiequellen heutzutage das Thema Nummer eins. In diesem Bereich beschäftigst du dich zum Beispiel mit der Solartechnik, der wohl bekanntesten nachhaltigen Energiekraft. Aber auch die Windkraft spielt innerhalb dieser Spezialisierung eine große Rolle. Nicht zu vergessen sind außerdem die Geothermie (Nutzung von Erdwärme), die Wasserkraft sowie die Bioenergietechnik.

Wusstest du schon, dass...

…ein Windrad zwanzig Jahre lang Strom erzeugen kann? Danach wird es abgebaut und erneuert – natürlich können dabei viele Einzelteile wieder verwendet werden.

…Energiesparlampen für die gleiche Lichtstärke nur rund ein Fünftel der Strommenge herkömmlicher Glühbirnen brauchen?

…Japan von allen Ländern auf der Welt die meiste Energie im Jahr verbraucht?



Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Falls du Sorge hast, im Energietechnik Studium mit theoretischen Inhalten überschüttet zu werden, können wir dich beruhigen. Zwar wirst du dich in den ersten Semestern hauptsächlich mit den Grundlagen der Mathematik, Physik und Chemie beschäftigen, doch auch diese Seminare werden durch praktische Projektarbeiten aufgelockert. Auch Fächer wie Maschinenbau und Verfahrenstechnik stehen auf deinem Stundenplan, sodass du dich besten Gewissens in die Praxis stürzen kannst – Praktika sind in diesem Studiengang nämlich Pflicht. Neben einem Grundpraktikum ist an den meisten Hochschulen gegen Ende des Studiums ein mindestens zwölfwöchiges Fachpraktikum vorgesehen, in dem du deine erworbenen Kenntnisse dann gleich in die Praxis umsetzen kannst.



Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • …der Erzeugung, Übertragung und Verteilung von elektrischer Energie.
  • …den Eigenschaften von Bio-, Wind- und Solarenergie.
  • …dem Lernen von Methoden, wie man Energie effizient und umweltschonend gewinnen, speichern und nutzen kann.
  • …mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Seminaren.
  • …praktischen Projektarbeiten.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Technische Mechanik
  • - Elektrische Energienetze
  • - Hydraulische Strömungsmaschinen
  • - Regelung von Kraftwerken und Netzen
  • - Brennstoffzellentechnik

Mögliche Master-Studiengänge

Energiemanagement - Energy Engineering and Management - Photovoltaics - Energiewirtschaft - Sustainable Energy Competence - Renewable Energy Management - Windenergie: Technik – Projektierung – Betrieb - Nachhaltige Elektrische Energieversorgung
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Absolviere dein Grundpraktikum vor Beginn des Studiums: 

An den meisten Hochschulen ist neben dem zwölfwöchigen Fachpraktikum auch ein sogenanntes Grundpraktikum vorgeschrieben. Gemeint ist damit ein Praktikum in den naturwissenschaftlichen Bereichen, das häufig bis spätestens zum dritten Semester absolviert werden muss. Dieses Praktikum noch vor Beginn des Studiums zu absolvieren ist zwar keine Pflicht, es hat aber einige Vorteile. Schließlich besteht dein Stundenplan in den ersten Semestern hauptsächlich aus den Grundlagenfächern Chemie, Physik und Mathematik. Hast du bereits entsprechende Vorkenntnisse, wirst du diese garantiert mit Bravur meistern.

2. Der frühe Vogel fängt den Wurm:

Wie du den Spezialisierungen entnehmen kannst, bietet das Energietechnik Studium verschiedene Möglichkeiten, sich auf ein Themengebiet zu konzentrieren. Daher ist es von Vorteil, wenn du dich schon frühzeitig über die Spezialisierungsmöglichkeiten informierst. Hast du nämlich bereits eine klare Vorstellung davon, in welchem Bereich der Energietechnik du später beruflich Fuß fassen möchtest, kannst du den Themenschwerpunkt schon frühzeitig festlegen.

3. Bilde möglichst früh eine Lerngruppe:

Um die theoretischen Inhalte deines Studiums aufzulockern, wirst du in verschiedenen Seminaren Projektarbeiten mit deinen Kommilitonen durchführen. Dabei erarbeitet ihr gemeinsam eine Aufgabenstellung und führt Experimente durch. Doch nicht nur bei angesetzten Projektarbeiten ist es von Vorteil, sich mit seinen Kommilitonen auszutauschen. Auch in den naturwissenschaftlichen Grundkursen können Lerngruppen von Nutzen sein. Zum Beispiel, wenn es darum geht, komplexe Aufgabenstellungen zu lösen oder sich gegenseitig abzufragen.

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