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Ernährungswissenschaften Studium: Alle Infos

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Genauso, wie die Anzahl übergewichtiger Männer und Frauen in Deutschland Zusehens ansteigt, steigen auch das Angebot an Diäten und Abnehmpillen. Du kannst über Wunderkuren und Magerwahn nur den Kopf schütteln und weißt, dass Essen für den Menschen das einzige ist, was Energie und Leistungsfähigkeit bringt. Allerdings weißt du auch, dass das nur mit dem richtigen Essen funktioniert. Im Studium der Ernährungswissenschaften lernst du alles, was mit unserer täglichen Nahrung zu tun hat. Von den Prozessen, die in unseren Körpern ablaufen, bis hin zu den chemischen Zusammensetzungen verschiedener Nahrungsmittel. Kurz: Nach dem Ernährungswissenschaften Studium bist du ein echter Profi, wenn es ums Essen geht.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Nach dem Ernährungswissenschaften Studium wirst du Diätberater.«

Stimmt bedingt. Natürlich gibt es Ernährungswissenschaftler, die nach ihrem Studium Diätberater werden. Der größte Teil der Absolventen arbeitet allerdings in der Lebensmittelindustrie.

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»Wenn du Ernährungswissenschaften studierst, lernst du, welche Nahrungsmittel gesund sind und welche nicht.«

So einfach ist es leider nicht. Im Ernährungswissenschaften Studium lernst du vor allem, wie die chemischen Abläufe im Körper funktionieren und welche Nährstoffe in welchen Lebensmitteln stecken. Im Endeffekt kannst du daraus dann natürlich erschließen, welche Nahrungsmittel die gesündesten sind.

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»Als Ernährungswissenschaftlerin bist du eine studierte Köchin.«

Dieses Klischee ist nicht nur diskriminierend, sondern auch noch falsch. Das Studium der vielen biologischen, physikalischen und chemischen Prozesse hat nichts mit der Ausbildung zum Koch zu tun, in der man ja sehr anwendungsbezogene Dinge lernt und praktisch mit Lebensmitteln umgeht. Das Studium der Ernährungswissenschaften lässt diesen Teil der Nahrungsaufnahme aus: Hier geht es darum, wie Lebensmittel zusammengesetzt sind und wie sie im Körper verarbeitet werden.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Lebensmittelrecht
In dieser Ernährungswissenschaften Spezialisierung geht es nicht nur ums Essen: Das Lebensmittelrecht regelt alle Rahmenbedingungen, die mit der Produktion und Verarbeitung von Lebensmitteln zu tun haben. Als Ernährungswissenschaftler mit der Spezialisierung Lebensmittelrecht beschäftigst du dich also im weitesten Sinne mit der Gesundheit von Millionen von Menschen: Schließlich schützt du uns alle vor Lebensmittelkrisen. Aber nicht nur in Gesundheitsämtern wirst du als Lebensmittelrechtler gebraucht, auch auf der anderen Seite, also Unternehmen in der Lebensmittelbranche, sind auf deinen Rat angewiesen.
Lebensmittelchemie
Das Labor ist deine Welt? Zusammensetzungen überprüfen, chemische Test durchführen und Keimbelastungen analysieren ist nicht nur extrem wichtig für die ganze Lebensmittelindustrie, es macht dir richtig viel Spaß mit deinen Kollegen zu pipettieren, sezieren und mikroskopieren? Dann ist die Ernährungswissenschaften Spezialisierung im Bereich der Lebensmittelchemie die richtige für dich. Hier sorgst du zum Beispiel dafür, dass Lebensmittel in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Außerdem werden Lebensmittel, die neu auf den Markt kommen, bei dir im Labor durchgecheckt, ob sie auch wirklich gesundheitlich unbedenklich sind.
Ernährung und Bewegung
Wenn dir vor allem die Beratung von unterschiedlichen Menschen am Herzen liegt, dann ist die Ernährungswissenschaften Spezialisierung im Bereich Ernährung und Bewegung für dich perfekt. Hier bist du nämlich Ernährungsberater und Personal Trainer in einem: Du motivierst deine Kunden dazu, sich um ihren Körper zu kümmern, damit er lange gesund und leistungsstark bleibt. Aber nicht nur im privaten Fitnessbereich kannst du dann arbeiten, auch in verschiedenen Krankenhäusern und Rehakliniken werden vermehrt Ernährungsberater gesucht, die sich um die Patienten kümmern.

Wusstest du schon, dass...

…du für das Ernährungswissenschaften Studium ein kleines Mathegenie sein musst?

…das Studium Ernährungswissenschaften fast gar nichts mit dem Beruf des Ernährungsberaters zu tun hat, den du später aber einmal ausüben kannst?

…die Ernährungswissenschaften noch sehr jung sind und man sie erst seit den 1950er Jahren an Universitäten studieren kann?

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Das Ernährungswissenschaften Studium ist eigentlich sehr ausgewogen, was die Belastung durch das Lernen von Theoretischem und das Umsetzen in die Praxis betrifft. Natürlich musst du, wenn du Ernährungswissenschaften studierst, einiges lernen, genauso wichtig ist es aber, dass du immer genau weißt, wo das, was du gerade lernst stattfindet. Wo passieren welche Prozesse in unserem Körper? Welche Lebensmittel enthalten welchen Inhaltsstoff der uns zum Beispiel besonders viel Leistungsfähigkeit verschafft? Das Verhältnis von Theorie und Praxis ist im Ernährungswissenschaften Studium also, wie du siehst, recht ausgeglichen.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...Projektarbeit.
  • ...dem Nachbereiten von Vorlesungen.
  • ...Seminaren.
  • ...Laborarbeit.
  • ...dem Schreiben von Hausarbeiten.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Lebensmitteltechnologie
  • - Lebensmittelchemie
  • - Anatomie
  • - Sensorik
  • - Didaktik

Mögliche Master-Studiengänge

Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft - Food Science - Molekulare Ernährungswissenschaft - Ernährungswirtschaft - Ökotrophologie - Public Health Nutrition
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Schwierige Fächer direkt am Anfang abhaken:

Wahrscheinlich interessierst du dich vor allem für die Bereiche Lebensmittelchemie, Ernährungsmedizin oder Humanbiologie. Bevor du dich mit den für dich interessanten Bereichen auseinandersetzen kannst, musst du auch an die weniger bequemen Fächer denken: Mathe, Physik und Statistik solltest du am besten direkt am Anfang deines Studiums abhaken – dann hast du es hinter dir.

2. Lerngruppe suchen:

Wie du dem ersten Tipp schon entnehmen kannst, wird das Lernen von schwierigen naturwissenschaftlichen Inhalten die meiste Zeit in deinem Studium in Anspruch nehmen. Zu diesem Zweck solltest du dir am besten eine Lerngruppe suchen. Hier kannst du nicht nur deine theoretischen Fähigkeiten vertiefen, sondern lernst auch, schwierige biologische, physikalische oder chemische Zusammenhänge mit einfachen Worten zu erklären.

3. Früh um Laborschein kümmern:

In deinem Ernährungswissenschaften Studium wirst du einige Projektmodule absolvieren müssen. Die meisten Projekte finden im Labor statt und deine Aufgabe ist es, bestimmte naturwissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen. Es ist also wichtig, dass du dich schon recht früh in deinem Studium – am besten innerhalb der ersten zwei Semester – mit den Grundlagen der Laborarbeit beschäftigst und deinen Laborschein machst.

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