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Französisch-Studium: Alle Infos

Jobchancen mit Französisch

Wenn du Französisch studierst, solltest du dir bewusst sein, dass es sich dabei um ein vermeintliches Interessenfach handelt. Französisch ist kein Fach, das auf einen speziellen Beruf vorbereitet. Vielmehr kannst du die Sprachfähigkeit und Kulturkunde des Studiums für viele Berufe gebrauchen. Es sei denn, du weißt, dass du an die Schule möchtest. Solltest du auf Lehramt studieren, musst du dir allerdings noch über zwei Sachen Gedanken machen:

Welche anderen Fächer kommen für dich als Zweit- und vielleicht sogar als Drittfach in Frage? Und in welcher Schulform möchtest du später arbeiten? Vorab: Mit Französisch hast du in der Sekundarstufe I, also an Haupt-, Real- und Gesamtschulen, gute Chancen, später eine Anstellung zu finden. Zwar wird das Fach nicht so viel unterrichtet wie zum Beispiel Deutsch oder Englisch, grundsätzlich werden aber vermehrt Lehrkräfte für diese Schulformen gebraucht, da sich hier in der Regel immer weniger Studenten bewerben als für die Sekundarstufe II. Aber auch an Gymnasien kannst du mit Französisch einen Arbeitsplatz finden. Als Zweitfach bieten sich in den nächsten Jahren vor allem Mathe oder Latein an. Auch Informatik macht, unabhängig von der Sekundarstufe, als Kombinationsfach Sinn, da hier großer Bedarf herrscht. Absehen solltest du von Deutsch, Geschichte oder Biologie. Diese Fächer sind auf Lehramt nämlich ebenso angesagt wie auch überlaufen. Das Gehalt von Lehrern ist dabei streng geregelt und bewegt sich anfangs zwischen 2700 und 3000 Euro brutto monatlich. Bist du verbeamtet, steigt es dann stetig an.

In der Wirtschaft hast du hingegen viele Möglichkeiten, unterzukommen, wobei auch hier ein Zweitfach noch einmal perspektivisch weiterhelfen kann. Mit einer weiteren Geisteswissenschaft wie Kunstgeschichte oder Geschichte sind Jobs im Kulturbereich, als Texter oder als Redakteur möglich. In diesem Fall bewegt sich dein Gehalt anfangs zwischen 1600 bis 2400 Euro brutto monatlich und kann sich, je nach Werdegang, bis auf 6000 Euro pro Monat weiterentwickeln.

Ein Zweitfach aus den Wirtschaftswissenschaften bringt dich hingegen einer ganzen Reihe von internationalen Jobs aus dem Finanzwesen oder der Beratung nahe. Als Sales-Manager ist beispielsweise ein Einstiegsgehalt zwischen 2900 und 4300 Euro brutto monatlich möglich. Als Consultant geht es sogar erst ab 3100 Euro los. Für diese Berufe wirst du jedoch, wenn du wirklich mit solchen Einstiegsgehältern rechnen möchtest, auf jeden Fall schon während des Studiums Berufserfahrung sammeln müssen. Im Französisch Studium kannst du das gut mit einem Auslandsaufenthalt verbinden, denn der wird meistens sowieso verpflichtend vorgeschrieben. Ein Auslandspraktikum ist vor allem bei Konzernen eine gern gesehene Qualifikation bei Berufsanfängern. Auch ein Traineeprogramm bietet sich für den Übergang von der Uni in den Beruf an.

Was du letztlich später verdienst, hat als Geisteswissenschaftler weniger mit deinem Studienfach zu tun. Vielmehr hängt es von der Branche, deinem Arbeitsort und auch deinem Geschick in der Gehaltsverhandlung ab. Die Fertigkeiten, die du dir im Studium aneignest und bei der Arbeit unter Beweis stellst, können auf Dauer allerdings gute Argumente für ein höheres Gehalt liefern.


Promotion

Viele Geisteswissenschaftler möchten ihr Studium, sofern sie nicht schon vorher Aussichten auf eine Anstellung haben oder sowieso ins Lehramt gehen, mit einer Promotion abschließen. Für eine wissenschaftliche Karriere ist sie definitiv eine Anforderung, die man nicht auslässt; außerhalb der Forschung ist eine Promotion aber eher selten wirklich notwendig.

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