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Game Design-Studium: Alle Infos

Jobchancen mit Game Design

„GTA 5“ brachte seinem Entwickler Rockstar in nur drei Tagen über eine Milliarde US-Dollar ein, die Entwicklung des Multiplayer-Shooters „Destiny“ hat um die 500 Millionen Dollar gekostet, und große Studios wie Electronic Arts beschäftigen über 9000 Mitarbeiter – die Spielebranche ist eine der am stärksten wachsenden und umsatzstärksten Bereiche der Kreativwirtschaft. Videospiele sind längst schon kein Nischenprodukt mehr, sondern ein Massenphänomen und entwickeln sich zu einer richtigen Goldgrube. Und schaut man mal in Richtung Virtual Reality, dann wird einem schnell klar, dass der Bedarf an großartigen Games auch in Zukunft garantiert nicht abnehmen wird. Beste Aussichten also für Game Designer!

Abhängig von deinen Schwerpunkten im Studium, aber auch von deinen Talenten und Interessen, kannst du in den unterschiedlichsten Bereichen der Spieleindustrie unterkommen. Game Designer entwickeln Konzepte oder schreiben die Geschichte eines Spiels. Sie designen die Grafik und die Level, gehen in die 3D-Modellierung oder achten auf die Spielbalance. Du hast sogar die Möglichkeit, ins Marketing und Projektmanagement eines Entwicklerstudios oder eines Publishers zu gehen. Falls du nicht weißt, was Publisher sind: Sie sind für Spieleentwickler das, was Verleger für Autoren und Plattenfirmen für Musiker sind. Sie kümmern sich also um die Veröffentlichung und die Vermarktung von Spielen.

Insofern ist nicht ganz eindeutig zu sagen, wohin es dich nach dem Studium verschlägt und welches Gehalt du erwarten kannst. Als Programmierer sind zum Einstieg beispielsweise zwischen 2500 und 4000 Euro brutto monatlich möglich, das Durchschnittsgehalt für Programmierer in Europa liegt bei 3900 Euro. Als Visual Artist oder Animator verdienst du durchschnittlich 3400 Euro brutto im Monat. Steigst du zum Projektmanager auf, dann sind sogar bis zu 8300 Euro drin. Die kreativen Berufe wie Autoren oder Level Designer bringen dagegen ein bisschen weniger ein, hier liegt das monatliche Durchschnittsgehalt bei rund 3300 Euro brutto. In den USA sind die Gehälter übrigens deutlich höher.

Diese Zahlen gelten aber nur für Festangestellte bei größeren Studios. Ein-Mann-Teams und Mitarbeiter von Independent-Studios verdienen oft auch deutlich weniger. Dafür profitieren sie umso mehr, falls ein von ihnen entwickeltes Spiel dann ein voller Erfolg wird. Man denke nur an den Schweden Markus „Notch“ Persson. Er gründete zusammen mit einem spielebegeisterten Kumpel die Firma Mojang, stellte quasi im Alleingang das Open-World-Phänomen „Minecraft“ auf die Beine und verkaufte Mojang nach dem gigantischen Erfolg seines Spiels schließlich für fast 2 Milliarden Euro an Microsoft.  

Promotion

Die Promotion ist im Bereich Game Design nicht wirklich sinnvoll. Nur, wenn du in den Game Studies forschen willst, lohnt sich die Promotion. Möchtest du Spiele konzipieren, programmieren und schreiben, dann bringt dir der Doktortitel herzlich wenig.

Spezialisierungen

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