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Geoinformatik Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

Du willst Geoinformatik studieren? Informiere dich hier

Hast du dich schon immer gefragt, wie das Navigationsgerät es schafft, uns ans Ziel zu bringen? Oder wie die Wetterkarte uns in die Zukunft blicken lässt? Das alles funktioniert nur durch die Erhebung und Verarbeitung von sogenannten Geodaten. Das Geoinformatik Studium verbindet damit die Geowissenschaften mit der Informatik. Während der Geophysiker die Daten erhebt, muss der Informatiker also die Systeme bereitstellen um diese Daten auszuwerten. So lernst du unter anderem, Programme zu schreiben mit denen geowissenschaftliche Daten gespeichert und weiterverarbeitet werden können. So können selbst Überschwemmungen analysiert oder Klimaveränderungen vorausgesagt werden. Ganz schön spannend, Geoinformatik zu studieren, oder?

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Das Studium Geoinformatik ist für die Stubenhocker unter den Geologen.«

Falsch, denn auch wenn in der Geoinformatik natürlich viel am Computer gearbeitet wird, führt sie auch immer wieder hinaus ins Freie. Immerhin beschäftigst du dich in der Geoinformatik mit der Erde, den Methoden ihrer Vermessung und sogar der Forst- und Agrarwirtschaft. Man könnte eher sagen, das Geoinformatik Studium ist das richtige für Informatiker, die sich lieber in der Natur als in dunklen Räumen aufhalten.

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»Die Job-Chancen nach dem Geoinformatik Studium sind überdurchschnittlich gut.«

Das stimmt. Auch wenn wir dir natürlich nicht mal eben eine Job-Garantie aussprechen können, sind die Perspektiven weit überdurchschnittlich gut. Das liegt daran, dass es einen großen Mangel an Geoinformatikern gibt, die Branche aber gerade boomt und dringend gut ausgebildete Leute braucht. Viele Unternehmen werben daher stark um Studenten.

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»Der Informatik-Teil ist im Geoinformatik Studium deutlich leichter als in der allgemeinen Informatik.«

Das stimmt nicht. Genau genommen ist Geoinformatik ein Informatik Studium, in dem das Nebenfach bereits festgelegt ist, während du es in der allgemeinen Informatik noch frei wählen kannst. Leichter als die reine Informatik ist die Geoinformatik dennoch nicht.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Vermessung
Die Vermessung der Welt könnte für dich bald nicht nur ein erfolgreicher Roman über Alexander von Humboldt sein, sondern deine persönliche Realität. Denn in dieser Geoinformatik Spezialisierung beschäftigst du dich damit, wie räumliche Daten erhoben werden können. Du lernst also sämtliche industriellen Methoden und Messverfahren zur Bestimmung von geometrischen und physikalischen Größen kennen. Dafür stehen unter anderem Photogrammetrie, Fernerkundung und GPS auf deinem Stundenplan. Aber nicht nur die Erhebung der Daten, sondern auch ihre Analyse und Auswertung ist Teil deiner Arbeit als Geoinformatiker und wird daher ebenso gelehrt.
Softwareentwicklung
Spezialisierst du dich auf die Softwareentwicklung, geht es zukünftig darum, neue Programme und Software zu schreiben oder zu optimieren, mit denen Geodaten optimal gesammelt und analysiert werden können. Programmierung und Mathematik stehen ganz oben auf deinem Stundenplan. Softwareentwickler sind auf dem Arbeitsmarkt extrem gefragt und vielseitig einsetzbar. Vielleicht ist Softwareentwicklung also auch für dich die richtige Geoinformatik Spezialisierung.
Kartographie
Früher hat man noch mit Hilfe von Faltkarten nach dem richtigen Weg gesucht. Heute haben wir längst unsere digitalen Karten aufrufbereit auf Smartphone und Tablet und lassen uns bequem vom Navi leiten. In der Geoinformatik Spezialisierung Kartographie geht es um die Herstellung dieser digitalen Karten. Und die werden längst nicht nur für Navigationssysteme benötigt. Auch in der Meeresforschung, Astronomie oder gar im Bauingenieurwesen sind sie längst unverzichtbar geworden. Umso mehr spannende Einsatzgebiete hast du in dieser Spezialisierung nach deinem Studium zu erwarten

Wusstest du schon, dass...

…die Einführung von Navigationsgeräten die Anzahl der Geisterfahrer erhöht hat? Dies liegt am oft blinden Vertrauen auf die Zuverlässigkeit des Geräts.

…Geoinformatiker berechnen, wie Tunnel ausgegraben werden? Nur so kann unter der Erde der richtige Kurs gehalten werden.

…das Erstellen von Weltkarten früher eine künstlerische Aufgabe war? Immerhin mussten die Karten von Hand gezeichnet werden.

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Praxis

Das Studium der Geoinformatik hat vor allem einen großen Vorteil: Du studierst in kleinen Gruppen und kannst daher schon früh an spannenden Praxis- und Forschungsprojekten teilnehmen. Ebenso ist ein Semester für ein Praktikum an vielen Unis fest verplant. Der Praxisbezug ist daher jederzeit gegeben. Ganz ohne Theorie kommst du natürlich dennoch nicht durchs Studium, denn du benötigst viele Grundlagen, beispielsweise in GPS, Computerkartographie und Programmierung. Der Unterricht ist dabei aber stets modern und wird persönlich betreut. Viele Unis bieten noch dazu die Möglichkeit, an Fachkonferenzen teilzunehmen und sogar eigene Vorträge zu halten.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • …der Teilnahme an Forschungsprojekten.
  • …Programmierübungen.
  • …dem selbstständigen Lernen und Nacharbeiten.
  • …Gruppenübungen, beispielsweise in grafischer Datenverarbeitung.
  • …Inhalten der Geowissenschaften.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Mathematik für Informatiker
  • - Grundlagen der Humangeographie
  • - Geodatenbanken
  • - Digitale Geländemodelle
  • - Grafische Datenverarbeitung

Mögliche Master-Studiengänge

Kartographie - Geoinformatik - Vermessung und Geoinformatik - Angewandte Geoinformatik - Geodäsie und Geoinformatik
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. An Forschungsprojekten teilnehmen:

Kaum ein Studiengang bietet dir so vielfältige und spannende Forschungsprojekte, an denen du bereits im Bachelorstudium teilnehmen kannst. Hier kannst du beispielsweise neue und innovative Navigationssysteme entwickeln oder die Anwendung des Global Positioning Systems (GPS) erforschen. Eine Möglichkeit, die du dir im Geoinformatik Studium nicht entgehen lassen solltest!

2. Viel Fleiß mitbringen:

Gerade wenn du beginnst, Geoinformatik zu studieren, kann dich der ganze Lernstress am Anfang ziemlich frusten. Hier musst du dich durchbeißen. Denn ist die erste Theoriehürde überwunden, warten immer spannender werdende Projekte auf dich. Und die klappen nur, wenn die Theorie auch wirklich sitzt.

3. Vorkurse besuchen:

Bist du unsicher, ob deine Mathe- oder Programmierkenntnisse für den Uni-Start ausreichen, solltest du nach Vorkursen Ausschau halten. In speziellen Aufbaukursen wirst du genau auf den richtigen Stand gebracht, so dass du unbesorgt ins Geoinformatik Studium starten kannst. Übrigens: Viele vergessen, dass auch Englisch ein wichtiger Bestandteil des Studiums ist, da die Fach- und Programmiersprache in der Regel in englischer Sprache gehalten ist.

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