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Geowissenschaften Studium: Alle Infos

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„Was die Welt im Innersten zusammenhält“ fragte sich nicht nur Goethes Faust, sondern hat vermutlich auch den ein oder anderen dazu inspiriert, Geowissenschaften zu studieren. Das Geowissenschaften Studium ist vielfältig, denn es befasst sich mit allen Aspekten der Erde. Dabei vereint es Wissen aus den anderen Naturwissenschaften. Geowissenschaftler machen sich Gedanken um das Auffinden und den Abbau von Rohstoffen und darüber, welchen Einfluss dieser Abbau auf die Umwelt hat. Auch der Umgang mit Trinkwasservorkommen spielt eine Rolle. Energiegewinnung und Umweltschutz sind Forschungsgebiete, die zunehmend wichtiger werden. Wie du also siehst: Wenn du Geowissenschaften studieren willst, eröffnet sich ein riesiges Spektrum an Möglichkeiten. Das ist nicht nur vielfältig, sondern auch hochaktuell.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Zur Standardausrüstung eines Geowissenschaftlers gehört ein Hämmerchen. Zum Abklopfen von Steinen natürlich.«

Das Klischee schlechthin: Geowissenschaftler klopfen andauernd auf Steine. Klar, ab und an tun sie das – Geowissenschaften studieren ist allerdings wesentlich vielfältiger und anspruchsvoller als viele denken.

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»Geowissenschaftler leben in ihren Outdoor-Multifunktionshosen.«

Es mag durchaus stimmen, dass Geowissenschaftler eher praktische Kleidung tragen. Das hat allerdings seinen Grund, denn Geowissenschaften stehen eben auch dafür, in der Natur zu arbeiten – und das möchte man ja nicht unbedingt in seinen Sonntagsschuhen. (Die haben Geowissenschaftler aber sicher ebenfalls.)

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»Geowissenschaftler verbringen den lieben langen Tag damit, Löcher in die Erde zu buddeln.«

Okay, vielleicht nicht den ganzen Tag – und auch nicht jeden Tag. Natürlich befasst sich der Geowissenschaftler mit der Beschaffenheit des Erdbodens, aber er kann noch viel mehr! Je nach Spezialisierung und Arbeitsfeld führt er nicht nur „Arbeiten im Feld“ durch, sondern verbringt außerdem Zeit im Labor oder eben im Büro.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Geophysik
Als Geowissenschaften Spezialisierung stellt die Geophysik gleichzeitig ein Teilgebiet der Physik dar. Sie erforscht die physikalischen Eigenschaften und Vorgänge der Erdkruste und des Erdinnern, umfasst aber genauso die Physik der Ozeane (Ozeanografie), der Atmosphäre (Meteorologie) und der Planeten unseres Sonnensystems. Innerhalb dieser Spezialisierung kannst du dich jedoch auch noch spezifischer mit den genannten Teildisziplinen wie Ozeanographie, Meteorologie, aber auch Hydrologie oder Aeronomie beschäftigen.
Geoökologie
Im Zentrum der geowissenschaftlichen Spezialisierung steht die Betrachtung natürlicher Umweltsysteme und ihre Beeinflussung durch den Menschen. Sie befasst sich insbesondere mit den Auswirkungen von Fremdstoffeintrag und Energie- und Stoffkreisläufen zwischen der Erdatmosphäre, dem Boden, dem geologischen Untergrund, der Wasserhülle der Erde und dem Lebensraum, den die Erde bietet.
Geoinformatik
Entscheidest du dich während deines Studiums für die Geowissenschaften Spezialisierung Geoinformatik, arbeitest du einmal mehr interdisziplinär, denn die Lehre vom Wesen und der Funktion von raumbezogenen Informationen (Geoinformationen) arbeitet an der Schnittstelle zur angewandten Informatik. Außerdem lernst du, wie du diese Informationen erfasst, speicherst, analysierst, visualisierst, interpretierst und verbreitest.

Wusstest du schon, dass...

...unser Planet aus fünf Schichten besteht? Von außen nach innen sind das die Erdkruste, der Obere und der Untere Erdmantel und der Äußere und der Innere Erdkern.

...das stärkste jemals gemessene Erdbeben 1960 stattfand? Das Erdbeben von Valdiva erreichte eine 9,5 auf der Richterskala – die sich eigentlich nur für Beben bis zu einer Stärke von 6,5 eignet.

...Wasser die einzige chemische Verbindung ist, die von Natur aus in allen drei Aggregatzuständen vorkommt? Flüssig als Wasser, fest als Eis und gasförmig als Dampf.

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Das Geowissenschaften Studium absolvierst du in den meisten Fällen an einer Universität, die im Vergleich zu manchen Fachhochschulen eher den Ruf haben, überwiegend auf staubtrockene Theorie zu setzen. Geowissenschaften studieren ist außerdem immer noch mehr Ausnahme als Regel. Vieles von dem, was du in Vorlesungen und Seminaren lernst, wird während verschiedener Übungen im Feld oder bei Exkursionen praktisch zur Anwendung gebracht. Dementsprechend halten sich die Anteile von Theorie und Praxis die Waage.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...Geländeübungen.
  • ...Kartierpraktika.
  • ...Exkursionen – häufig auch ins Ausland.
  • ...dem Anwenden von Wissen aus Physik, Chemie und Biologie.
  • ...Experimenten in Forschungslabors.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Organische Umweltschadstoffe
  • - Angewandte Isotopengeochemie
  • - Mathematik für Naturwissenschaftler II
  • - Mineralogische Prozesse
  • - Klima im Eiszeitalter – Ursachen und Wirkungen

Mögliche Master-Studiengänge

(Angewandte) Geowissenschaften - Geodäsie und Geoinformation - Geo- und Paleobiologie - Geophysik - Ingenieur- und Hydrogeologie - (Angewandte) Geoinformatik - Geoökologie - Umweltsysteme und Nachhaltigkeit
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Naturwissenschaften-Fan sein:

Im Studium der Geowissenschaften werden Methoden und Erkenntnisse aus Physik, Chemie, Biologie und Mathematik genutzt. Du solltest also in jedem Fall eine Leidenschaft für Naturwissenschaften mitbringen!

2. Nicht pingelig sein:
Geowissenschaftler verbringen während ihres Studiums relativ viel Zeit draußen, um das erlernte Wissen praktisch anzuwenden. Dabei kann es durchaus auch mal schmutzig zugehen. Deshalb ist es nur von Vorteil, dass du nicht besonders penibel bist, wenn du Staub und Dreck unter deinen Fingernägeln oder auf deiner Kleidung mit nach Hause nimmst.

3. Durchhalten:

Wie in vielen anderen Studiengängen bekommst du auch im Geowissenschaften Studium in den ersten zwei Semestern die Grundlagen vermittelt. Die sind oft nicht besonders spannend und gerade bei den Basics in Mathe oder Physik müssen Viele sich ziemlich durchkämpfen. Hast du das aber erst einmal geschafft, wird das Studium anwendungsbezogener – und dementsprechend auch interessanter.

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