Menü

- Studiengänge von A-Z -

Gesundheitsmanagement Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

Du willst Gesundheitsmanagement studieren? Informiere dich hier

Krankenversicherungen, Ärzte, Krankenhäuser – ohne sie würde in unserer Gesellschaft wohl gar nichts laufen. Doch auch sie müssen verwaltet und wirtschaftlich geführt werden. Du findest, dass das interessant klingt? Dann solltest du Gesundheitsmanagement studieren, denn dort lernst du, wie du unsere medizinische Versorgung kostengünstig sicherstellst und gesundheitswissenschaftliche Probleme löst. In deinem Gesundheitsmanagement Studium beschäftigst du dich außerdem mit der (betrieblichen) Gesundheitsförderung und damit, wie sich soziale Ungleichheiten auf unsere Gesundheit auswirken können. Auch Fragen der gesundheitswissenschaftlichen Datenerfassung und -auswertung stehen auf dem Lehrplan und obwohl wirtschaftliches Denken im Studium eine große Rolle spielt, geht es immer noch um Menschen und ihre Gesundheit – deshalb ist auch der sensible Umgang damit etwas, was du in diesem Studiengang lernst.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Im Studiengang Gesundheitsmanagement lernt man unnütze Dinge wie z.B. Betriebliches Gesundheitsmanagement. «

Stimmt, das Betriebliche Gesundheitsmanagement ist Bestandteil des Studiums, aber unnütz ist es absolut nicht. Hier geht es nämlich nicht nur darum, ein bisschen Mitarbeitersport anzubieten, sondern es wird auch thematisiert, wie länger erkrankte Mitarbeiter wieder ins Arbeitsleben eingegliedert werden können und wie die Sicherheit am Arbeitsplatz kontrolliert und gewährleistet werden kann. 

Mehr lesen
»Gesundheitsmanagement studiert man nur, weil man für Medizin nicht schlau genug ist. «

Gesundheitsmanagement gelandet ist, weil es mit der Studienplatzvergabe nicht so recht geklappt hat. Aber im Studium Gesundheitsmanagement lernt man – je nach Lehrplan der Uni – wenig bis kaum medizinisches Fachwissen. Eben so viel, wie nötig ist, um zum Beispiel eine Praxis oder ein Krankenhaus zu managen. 

Mehr lesen
»"Das muss ich doch nicht studieren, da kann ich doch einfach Krankenschwester werden.“ «

Wer mit dieser Einstellung an das Thema heran geht, der hat sich einfach nicht informiert. Es braucht Gesundheitsmanager, um den Gesundheitsbetrieb aufrecht zu erhalten und damit nicht an allen Ecken das Geld fehlt. Aber sie ziehen die Strippen im Hintergrund und haben eher die Gesamtheit der Patienten im Blick, während das Pflegepersonal an vorderster Front kämpft und das entsprechende medizinische Fachwissen hat. 

Mehr lesen

Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Betriebsleiter – Gesundheitswesen/Freizeit/Fitness
Ein Betrieb ohne Betriebsleiter? Das ist heutzutage unvorstellbar. Betriebsleiter im Bereich Gesundheitswesen, Freizeit und Fitness sorgen dafür, dass Betriebe auf dem Markt wirtschaftlich erfolgreich arbeiten können. Sie stellen sicher, dass alle benötigten Ressourcen, wie Personal, finanzielle Mittel und Material vorhanden sind und organisieren Prozesse innerhalb des Betriebs. Dabei werden Wirtschaftspläne aufgestellt und die kaufmännische Steuerung übernommen. Sind genau diese Aufgaben dein Ding? Dann könnte eine Gesundheitsmanagement Spezialisierung zum Betriebsleiter für dich in Frage kommen. Dabei kannst du in Institutionen, wie Krankenhäusern, Rettungsdiensten, Altenheimen und Sportzentren tätig werden.
Krankenhausmanager
In Deutschland gibt es mehr als 2000 Krankenhäuser mit knapp einer halben Million Betten. Ein stolze Summe, die vor allem eine hohe Anzahl an Ärzten und Pflegekräften verlangt: Deutschlandweit sind in Krankenhäusern mehr als 140.000 Ärzte und etwa 400.000 Pflegekräfte beschäftigt. Jedes Krankenhaus braucht aber auch Verantwortliche, die sich um die verwaltungstechnischen Angelegenheiten kümmern. Und da kommst du ins Spiel, wenn du eine Gesundheitsmanagement Spezialisierung zum Krankenhausmanager machst. Deine Arbeitsbereiche sind dabei unter anderem Personalwesen und Organisation, Finanzierung, Controlling, Logistik und Marketing.
Leiter einer Altenpflegeeinrichtung
Nach deinem abgeschlossenen Gesundheitsmanagement Studium stellt sich für dich die Frage: was mache ich jetzt? Wie wäre es denn zum Beispiel mit einer Gesundheitsmanagement Spezialisierung zum Leiter einer Altenpflegeeinrichtung? In diesem Beruf bist du für die Steuerung aller Maßnahmen zuständig, die für den wirtschaftlichen Betrieb Altenpflegeeinrichtung von Bedeutung sind. Um sicher zu stellen, dass der Betrieb, den du managest gut läuft, führst du Controlling, Kostenrechnungen und kaufmännische Kalkulationen durch. Doch die Aufgaben eines Leiters einer Altenpflegeeinrichtung sind nicht nur verwaltungstechnisch – du stehst Heimbewohnern und deren Angehörigen immer als Ansprechpartner zur Verfügung.
OP-Manager
Ob nun Amputationen, Operationen am offenen Herzen oder doch nur ein gebrochener Finger – mit einer Gesundheitsmanagement Spezialisierung zum OP-Manager hast du den Durchblick im Operationssaal. Als OP-Manager ist es deine Hauptaufgabe, dafür zu sorgen, dass OP Räume und entsprechende Materialien effizient genutzt werden. Du optimierst außerdem die Auslastung von OP-Sälen, damit alle Patienten so zeitnah wie möglich nötige Operationen erhalten können. Außerdem organisierst du den Einsatz von Ärzten, dem Pflege- und dem Reinigungspersonal. Du solltest als OP-Manager ein gutes Gespür für Zahlen haben, denn du bist bei Behandlungen für die Abrechnungen mit den Krankenkassen zuständig.

Wusstest du schon, dass...

…der Begriff E-Health die Anwendung elektronischer Geräte im Gesundheitswesen beschreibt?

…es sich positiv auf die Gesundheit der Mitarbeiter einer Firma auswirkt, wenn sie regelmäßig an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen dürfen?

…du nach deinem Studium auch in der Sport- und Wellnessbranche arbeiten kannst?

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Am Anfang deines Studiums wirst du dich überwiegend mit Theorien beschäftigen, da du erst einmal das betriebs- und volkswirtschaftliche Basiswissen kennenlernen und dich in die Grundlagen der Gesundheits- und Pflegewissenschaften vertiefen musst. Wichtig ist auch, ein Verständnis für das deutsche Gesundheitswesen und die entsprechenden politischen und rechtlichen Richtlinien zu bekommen. In späteren Semestern kannst du dann aber deine Kommunikations- und Präsentationskompetenzen in speziellen Seminaren aufpolieren, dich mit Projekt- und Qualitätsmanagement auseinandersetzen und auch eigene Praxisprojekte planen und durchführen. Häufig sind auch Praxissemester und Praktika verpflichtender Bestandteil des Studiums, da dich ein Gesundheitsmanagement Studium konkret auf verschiedene Berufe im Gesundheitssektor vorbereitet. 

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...BWL- und VWL-Fächern wie Gesundheitscontrolling und Gesundheitspolitik.
  • ...Mathematik und Statistik.
  • ...empirischer Forschung: Von der Erhebung von Daten bis zur ihrer Auswertung.
  • ...den rechtlichen Rahmenbedingungen des Gesundheitsmanagements.
  • ...Modellen der Gesundheitsförderung und Prävention.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Strukturen der Gesundheitsversorgung in Deutschland
  • - Empirische Sozialforschung
  • - Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement
  • - Gesundheit und Bewegung
  • - Versicherungswirtschaft im Gesundheitssektor

Mögliche Master-Studiengänge

Management im Gesundheitswesen - Public Health - Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen - Gesundheitsökonomie - Gesundheits- und Sozialmanagement
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Mathematik, dein ständiger Begleiter:

Viele, die schon eine Ausbildung im Gesundheitswesen gemacht haben und sich dafür entscheiden, Gesundheitsmanagement zu studieren, haben Angst, dass ihre Mathekenntnisse nicht ausreichen. Wenn ihr in der Schule nicht durchgängig in Mathe ein Defizit auf dem Zeugnis hattet, dann stehen die Chancen gut, dass ihr es auch im Studium schafft. Vielleicht müsst ihr euch mehr anstrengen als eure Mitstreiter, aber das ist es euch wert, oder? Je nach Vertiefung könnt ihr auch weniger mathelastige Kurse wählen.

2. Immer up to date sein:

Um immer auf dem neuesten Stand zu sein und weil es auch Bestandteil deines Studiums ist, solltest du dich regelmäßig über neue Entwicklungen und Nachrichten im Gesundheitswesen informieren. So kannst du sichergehen, dass du in den Seminaren auch mitdiskutieren kannst und wer weiß, vielleicht kommt dir ja auf diesem Wege auch eine gute Idee für deine Abschlussarbeit.

3. Praktika:

Dein Studium ist sehr vielfältig und das ist gleichermaßen ein Vor- und ein Nachteil, da man sich schnell verzettelt. Du solltest frühzeitig deinen Interessen entsprechende Schwerpunkte setzen und dich in verschiedenen Praktika ausprobieren. Auch wenn kein Praxissemester oder ähnliches vorgesehen ist, hast du so beispielweise die Chance, erste Erfahrungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement, im Arbeits- und Gesundheitsschutz oder in der Krankenhausverwaltung zu sammeln.

- Du kennst deine Uni am besten -

Kurz nachdenken, dann Uni ranken!

Jetzt deine Uni bewerten