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Gesundheitswissenschaften Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

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Welche Impfungen schützen vor Krankheitswellen am zuverlässigsten, welche Lebensmittel sollten aus Kitas verbannt werden, wie kann mit Hilfe von Vorsorgeuntersuchungen das Erkrankungsrisiko deutlich gesenkt werden? Im Studium der Gesundheitswissenschaften gehst du solchen Fragen auf den Grund. Denn du betrachtest das Thema Gesundheit aus wissenschaftlicher Perspektive und lernst, wie Studien erhoben und ausgewertet werden und die Ergebnisse in konkrete Handlungsvorschläge umgesetzt werden. Damit hebt sich der Studiengang von anderen Fächern des Gesundheitswesens wie beispielsweise Gesundheitsökonomie ab. Entscheidest du dich also, Gesundheitswissenschaften zu studieren, wartet viel Methodik auf dich. Abgerundet wird das Studium durch Grundlagen der Wirtschaft, Sozialwissenschaften und Biowissenschaften.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Möchte ich Gesundheitswissenschaften studieren, brauche ich Praxiserfahrung. «

Das gilt nur für wenige Universitäten oder für Masterstudiengänge. Viele Hochschulen bieten das Studium Gesundheitswissenschaften auch ohne Zugangsbeschränkungen an beziehungsweise vergeben die Plätze nach NC. Hast du bereits eine Ausbildung hinter dir, kann dir dies natürlich an manchen Unis einen Vorteil, beispielsweise mehr Creditpoints, verschaffen. Durchstöbere am besten die Seiten der Hochschulen, dort erfährst du, welche Zugangsvoraussetzungen du erfüllen musst.

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»Jobs für Gesundheitswissenschaftler warten vor allem in Krankenhäusern.«

Nicht ganz, vielmehr kannst du auch für Gesundheitsbehörden, Krankenkassen oder Forschungsinstitute arbeiten. Hier kannst du deine wissenschaftlichen Kenntnisse, die du im Gesundheitswissenschaften Studium erworben hast, am besten einbringen. Das Krankenhaus ist natürlich dennoch eine Option, hier musst du dich aber vermehrt mit Studenten der Gesundheitsökonomie und des Gesundheitsmanagements messen.

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»Im Gesundheitswissenschaften Studium lernt man fast nur BWL.«

Dann verwechselst du das Gesundheitswissenschaften Studium mit Gesundheitsmanagement oder Gesundheitsökonomie. Wie auch im Namen stehen nämlich die Wissenschaften im Vordergrund. Du lernst, wie Studien erstellt und ausgewertet werden und erhältst dafür das nötige Werkzeug. Wissenschaftliche Methoden, empirische Sozialforschung und Biostatistik stehen daher unter anderem auf deinem Stundenplan. Ökonomie und Politik runden das Studium lediglich ab.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Pflege
Eine Spezialisierung in Gesundheitswissenschaften auf Pflegewissenschaften, Pflegepädagogik oder Pflegemanagement ist für dich genau das richtige, wenn du bereits berufliche Erfahrung in der Pflege hast. Nun kannst du den nächsten Schritt wagen und bekommst einen Einblick, in die Organisation und Planung. Du lernst aber nicht nur, was auf der Management-Ebene von Krankenhäusern und Pflegeheimen passiert, sondern auch, Studien rund um das Thema Gesundheit auszuwerten und miteinzubeziehen. Gibt es neue Erkenntnisse, mit denen Krankheiten vorgebeugt werden können? Müssen Bereiche erneuert und umstrukturiert oder Mitarbeiter geschult werden? Häufig wird ein Ausbildungsabschluss für das Studium Gesundheitswissenschaften mit Spezialisierung Pflege vorausgesetzt.
Physiotherapie
Eine weitere Spezialisierung in den Gesundheitswissenschaften ist die auf Physiotherapie. Hier geht es sehr praktisch zu und du lernst, wie Menschen mit körperlichen Beschwerden wieder auf die Beine gebracht werden. Ob Sportverletzung, schwerer Unfall oder Alltagsschmerzen, du hast für jeden Patienten die passende Therapie. Dein Alltag kann dabei gang unterschiedlich aussehen, je nachdem, ob du eine Tätigkeit in einer Praxis oder in einer Klinik anstrebst. Im Studium Gesundheitswissenschaften mit Spezialisierung Physiotherapie wirst du daher auf die verschiedenen Einsatzgebiete in Theorie und Praxis vorbereitet.
Logopädie
Sprechen scheint so selbstverständlich. Für viele ist es das nicht. Fast jedes vierte Kind ist beispielsweise auffällig und bedarf einer Sprachtherapie. In den Gesundheitswissenschaften kannst du dich daher auch auf Logopädie spezialisieren und eine Karriere als Sprachtherapeut beziehungsweise Logopäde anpeilen. Wie die Gesundheitswissenschaften Spezialisierung auf Physiotherapie, hat auch die Logopädie einen sehr großen Praxisanteil im Studium. Da es eine Vielzahl an Sprachstörungen und Behandlungsmethoden gibt, werden übrigens auch hier individuelle Vertiefungen angeboten. Beispielsweise die Behandlung von Stottern und Atmungsstörungen, von Schlaganfallpatienten oder Kindern.
Gesundheitsökonomie/Gesundheitsmanagement
Weniger praktisch sind die Spezialisierungen auf Gesundheitsökonomie oder Gesundheitsmanagement. Hier stehen vor allem wirtschaftliche Abläufe im Vordergrund. Du gehst der Frage nach, wie die Gesundheitsversorgung verbessert werden kann. Dies kannst du zum einen direkt in Krankenhäusern und Kliniken oder in Gesundheitsämtern und Verwaltungen. Im Studium werden dir also vertiefte Kenntnisse des Managements und der Betriebswirtschaft vermittelt. Du lernst, wie Finanzierungskonzepte erstellt, Mitarbeiter betreut oder Studien rund ums Thema Gesundheit ausgewertet und beurteilt werden. Mit diesen Spezialisierungen der Gesundheitswissenschaften wirst du also gezielt auf Führungspositionen vorbereitet.

Wusstest du schon, dass...

…dir manche Universitäten viele Creditpoints anrechnen, wenn du bereits eine Ausbildung im Gesundheitswesen abgeschlossen hast? Dir wird das Studium also erleichtert und du sparst Zeit.

…Krankheiten die Unternehmen in Deutschland jedes Jahr rund 129 Millionen Euro kosten?

…Bluthochdruck und Rückenschmerzen die häufigsten Krankheiten in Deutschland sind?

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Gerade wenn du das Studium der Gesundheitswissenschaften beginnst, wartet viel Theorie auf dich, und du wirst dich fragen, wo da der Praxisbezug ist. Auch das wissenschaftliche Arbeiten will erst gelernt sein, ehe du dich hier an eigene Projekte wagen kannst. Der Theorieteil ist also sehr hoch, wenn du dich entschließt, Gesundheitswissenschaften zu studieren. Später warten aber einige Praxisprojekte auf dich, ebenso ist ein Praxissemester an den meisten Unis obligatorisch, also fest eingeplant. Hier kannst du in das Berufsleben hineinschnuppern und endlich erfahren, wie nützlich dein Theoriewissen ist.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...Fächern wie Wissenschaftliche Methoden, Empirische Sozialforschung und Biostatistik.
  • ...Forschungsprojekten und wissenschaftlichen Arbeiten.
  • ...dem Vorbereiten und Halten von Referaten.
  • ...nächtelanger Prüfungsvorbereitung, bei der du dein Zeitmanagement unter Beweis stellen musst.
  • ...Haus- und Seminararbeiten.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Grundlagen medizinisch-gesundheitswissenschaftlicher Forschung
  • - Einführung in die allgemeine Mikrobiologie und Hygiene
  • - Grundlagen der Anatomie und Physiologie
  • - Krankheit im Kontext von Forschung und Versorgungspraxis
  • - Recht, Ökonomie und Management im Gesundheitswesen

Mögliche Master-Studiengänge

Health Professions Education - Public Health Management - Health Care Management - Gesundheitsmanagement
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Gesundheitswissenschaften berufsbegleitend studieren:

Gesundheitswissenschaft zählt zu den Studienfächern, die auch von jungen Leuten studiert werden, die bereits im Berufsleben stehen. Einige (aber längst nicht alle) Unis setzten daher eine abgeschlossene Ausbildung im Gesundheitswesen auf die Liste der Zugangsvoraussetzungen. Interessant könnte daher ein berufsbegleitendes Gesundheitswissenschaft Studium für dich sein. So musst du nicht komplett auf deine Einnahmen verzichten, kannst dir aber dennoch den Traum von einem Studienabschluss erfüllen.

2. Nicht überall guter Praxisbezug:

Möchtest du Gesundheitswissenschaften studieren und hast noch kein klares Berufsziel vor Augen, solltest du dir viel Zeit für Praktika nehmen. Das Studium allein gibt nicht immer ausreichend Übersicht über die verschiedenen Karriereoptionen. Auch wenn in der Regel ein Praktikum im Rahmen des Studiums vorgegeben wird, solltest du nicht darauf vertrauen, dass dies für die Berufsfindung ausreicht. Besser du absolvierst mindestens zwei Praktika in unterschiedlichen Bereichen.

3. Viele Prüfungsleistungen fordern gutes Zeitmanagement:

An vielen Universitäten reicht in einem Seminar eine Prüfungsleistung nicht aus. So kann es sein, dass du erst mit einem Referat, einer Hausarbeit und einer bestandenen Klausur deine Punkte bekommst. Informiere dich also immer gut, welche Prüfungsleistungen du bringen musst und ob dies in deinen Plan hineinpasst. Gutes Zeitmanagement brauchst du auf jedem Fall im Studium der Gesundheitswissenschaften.

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