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Innenarchitektur Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

Du willst Innenarchitektur studieren? Informiere dich hier

Innendesigner suchen nur Stoffe aus und koordinieren Kissen nach Farbe? Von wegen! Wenn du Innenarchitektur studieren willst, dann wirst du ganz schnell merken, dass es da noch weitaus mehr gibt, was du drauf haben musst. Du interessierst dich für ein Innenarchitektur Studium? Dann solltest du nicht nur ein kreativer Kopf sein, sondern auch planen und mit Zahlen umgehen können. Schließlich musst du umsetzen können, was sich dein Klient wünscht und das mit dem vorgegebenen Budget. Während des Studiums lernst du deswegen auch Skizzen anzufertigen, die richtigen Materialien auszusuchen und Kosten zu berechnen. Das Ziel ist nicht nur, dass hinterher alles schön aussieht, sondern dass das gesamte Umfeld in Bezug auf Funktionalität, Zweck und Sicherheit verbessert wird. Es muss also auch zum Beispiel auf Brandschutz-Vorschriften geachtet werden.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Innenarchitekten legen einfach überall zehn bunte Kissen drauf.«

Das ein oder andere Kissen wird bestimmt seinen Weg in Räume finden, die du als Innenarchitekt gestaltest. Allerdings geht es noch um so viel mehr. Ein Großteil der Arbeit ist nämlich nicht das Dekorieren selber, sondern besteht aus dem geschäftlichen Aspekt des Kalkulierens und der Planung, einen Raum so funktional und sicher wie möglich zu gestalten.

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»Nur Frauen werden Innenarchitektinnen.«

Statistisch gesehen gibt es wirklich mehr Frauen, die Innenarchitektur studieren, als Männer. Allerdings gibt es auch jede Menge Männer, die Spaß daran haben, Räume zu gestalten. Egal ob Mann oder Frau, die Hauptsache ist, dass du diesen Beruf liebst. 

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»Innenarchitekten sind super stylish.«

Ist ja klar, dass Innenarchitekten gut gekleidet sind, schließlich haben sie ein Auge dafür, was gut aussieht und was nicht. Allerdings legen nicht alle Innenarchitekten so viel Wert auf ihr Äußeres, dass sie immer komplett durchgestylt sind. Wer den ganzen Tag schon damit beschäftigt ist, dass alles gut und perfekt aussieht, der hat auch gerne mal eine kleine Pause und zieht dann gemütliche Kleidung vor.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Ausstellungsdesigner
Bestimmt bist du schon einmal durch ein Museum gelaufen – aber warst du auch schon immer der einzige, der sich dort gefragt hat, wie man das Museum anders gestalten könnte und hattest du schon immer Ideen, wie man Objekte besser in Szene setzen könnte? Dann mach doch eine Innenarchitektur Spezialisierung zum Ausstellungsdesigner! Denn dann wird es deine Hauptaufgabe sein, komplette Designs für Ausstellungen zu entwerfen, von Museen bis hin zu Messen. Dabei musst du viele Dinge beachten, zum Beispiel, dass historische Ausstellungsstücke Epochengerecht aufgestellt werden oder, dass ein Messestand ideal zum Unternehmen passt.
Bauleiter
Falls du während deines Innenarchitektur Studiums feststellen musstest, dass du nicht ausschließlich in der Raumgestaltung tätig werden möchtest, wie wäre es dann mit einer Innenarchitektur Spezialisierung zum Bauleiter? Denn dadurch wirst du zum „King of the road“ – du bereitest Baustellen vor, planst Bauabläufe, berechnest Materialkosten, kontrollierst den Bauverlauf und protokollierst die Baustellenergebnisse. Dabei müssen vor allem Sicherheitsvorschriften eingehalten werden, denn auf so einer Baustelle kann es schnell zu Unfällen kommen – und die würden dann auf deine Kosten gehen. Du wirst also sehr genau arbeiten müssen und vor allem eines besitzen: Organisationstalent.
Lichtplaner
Stell dir vor du Betrittst einen großen Raum, der gefüllt ist mit schönen Dingen – imposante Möbel, riesige Pflanzen und farbenprächtige Bilder. Doch leider kannst du keines dieser Gegenstände erkennen, da das Licht aus ist. Machst du eine Innenarchitektur Spezialisierung zum Lichtplaner, so ist genau das deine Aufgabe – du setzt Gegenstände durch die passende Beleuchtung in Szene. Dabei müssen die örtlichen Rahmenbedingungen analysiert und Vorzeichnungen angefertigt werden. Außerdem wirst du deine Kunden über die mögliche Umsetzung von Wünschen informieren. Du hast also in Sachen Beleuchtung den optimalen Durchblick.
Konservator
Was wäre ein Museum ohne historische Funde? Oder eine Altstadt ohne Baudenkmäler? Damit diese geschichtlich Wertvollen Gegenstände nicht in die Jahre geraten, müssen sie immer wieder restauriert und gepflegt werden. Und genau dafür bist du mit einer Innenarchitektur Spezialisierung zum Konservator zuständig. Dabei bist du nicht nur für die Pflege, Erhaltung und Dokumentation von Kulturgütern, wie beispielsweise Kunstwerken und archäologischen Funden zuständig, sondern auch für die Ausstellungsbetreuung, denn alles soll schließlich fachgerecht ausgestellt werden. Auch die Forschung ist ein wichtiger Arbeitsbereich von Konservatoren.

Wusstest du schon, dass...

…das größte und teuerste Einfamilienhaus der Welt in Mumbai in Indien steht? Für eine Milliarde Dollar hat sich Indiens reichster Mann, Mukesh Ambani, für sich und seine Familie ein 27-stöckiges Haus inklusive Spa, Yoga-Studio, Kino und hängender Gärten bauen lassen.

…sich in Malibu, Kalifornien jemand den ultimativen Skater-Traum verwirklicht hat, indem er sein Haus in eine riesige Halfpipe verwandelt hat? Man kann wirklich überall skaten: Im Wohn-, Schlaf- und im Badezimmer!

…eine falsch platzierte Toilette laut Feng Shui ganze Generationen gefährden kann? Besonders gefährlich wird es, wenn der Klodeckel offen steht, während das Klo nicht in Gebrauch ist: Dann fließt angeblich die gesamte gute Energie ins Kanalsystem.

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Wenn du Innenarchitektur studierst, dann musst du dich nicht zwischen Theorie oder Praxis entscheiden, sondern hast eine gute Mischung aus beidem. Obwohl Fachhochschulen meist ein wenig praxisorientierter sind als Unis. Dadurch, dass im Innenarchitektur Studium so viel Praxis angeboten wird, soll dafür gesorgt werden, dass du als Absolvent genug Fachkenntnisse und Fähigkeiten besitzt, um direkt auf dem Arbeitsmarkt durchzustarten. Es wird dir von Anfang an beigebracht, wie du entwirfst, planst und gestaltest. Anhand von praxisorientierten Projekten wirst du im Innenarchitektur Studium an die Arbeitsrealität herangeführt. Da musst du dich dann an Budgets, Vorlagen und Zeitpläne halten und auch lernen, im Team zu arbeiten.

Ein Praxissemester ist auch in den meisten Innenarchitektur Studiengängen eingeplant. In dieser Zeit wirst du dann in Architektenbüros, Unternehmen oder aber Behörden auch in reelle Projekte mit einbezogen und bekommst einen Eindruck, wie der Tagesablauf dort aussieht und wie alles funktioniert. Diese Phase ist außerdem eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, die bei der späteren Berufssuche helfen können.

 

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...Fallmodelle basteln.
  • ...dem Absolvieren von Praktika.
  • ...CAD (computer-aided design).
  • ...Zeichnen.
  • ...Handwerken.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Theorie der Gestaltung
  • - Bau- und Werkstoffkunde
  • - Entwurfsmethodik
  • - Designtheorie
  • - Ästhetik des Raumes

Mögliche Master-Studiengänge

Architektur - Möbel Design - Denkmalpflege - Raumstrategien - Ausstellungsdesign
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Richte dich darauf ein, wenig Schlaf zu bekommen:

Das Innenarchitektur Studium ist relativ zeitintensiv, weil es so praxisorientiert ist. Da stehen jede Menge Projekte und jede Menge Deadlines an. Um alles fertig zu bekommen, muss dann schon mal die eine oder andere Nachtschicht eingeschoben werden. Das bedeutet, dass du dann auch mal die eine oder andere Party ausfallen lassen musst.

2. Sammle von Anfang an Kontakte und Berufserfahrung:

Als Innenarchitekt beziehungsweise als Innenarchitektin gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Stellen. Aus diesem Grund ist es wichtig, schon von Anfang an Berufserfahrungen und auch Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen. Gerade durch Praktika oder auch durch Werkstudent Tätigkeiten kannst du am besten einen Fuß in die Tür bekommen und, sobald du erstmal mit dem Studium fertig bist, schnell eine Stelle finden.

3. Spezialisiere dich:

Finde schon früh heraus, auf welchem Gebiet deine Interessen und Talente besonders stark sind. Manche Bereiche der Innenarchitektur sind mehr gefragt als andere, zum Beispiel wenn du dich auf Umweltschutzthemen spezialisierst. Wenn dein favorisierter Bereich in Deutschland nicht so stark gefragt ist, solltest du deine Fühler auch ins Ausland austrecken und gucken, ob du dort mehr Chancen hast. Auslandspraktika sind dafür besonders gut geeignet.

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