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Kommunikationsmanagement-Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

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Eine mitreißende Schlagzeile formulieren, wenn ein Automobilkonzern einen anderen Fahrzeug-Giganten übernimmt. Eine beschwichtigende Pressemitteilung verfassen, wenn ein Produkt widerrufen wird. Eine neutrale Stellungnahme abgeben, wenn der Firmenchef zurücktreten muss. Wie und über welche Kanäle du Bekanntmachungen eines Unternehmens am besten in die Welt kommunizierst, lernst du im Studium Kommunikationsmanagement. Dieser Studiengang konzentriert sich nämlich vor allem auf Medien- und Pressearbeit. Du grübelst beispielsweise über die Darstellung in Print-, Rundfunk- oder Onlinemedien, wägst ab, mit welchen Mitteln du die Zielgruppe des Unternehmens am besten erreichst, und erlernst die Grundlagen der Kommunikationspsychologie. Das ist aber noch nicht alles. Denn nicht umsonst steckt das Wörtchen „Management“ in deinem Studiengangnamen. Zusätzlich machst du dich mit der Betriebswirtschaftslehre vertraut, lernst Marketingkonzepte kennen und probierst empirische Forschungsmethoden aus.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Kommunikationsmanager – der Märchenerzähler«

Dein Beruf als Kommunikationsmanager hat nichts mit dem Märchenerzähler gemeinsam, denn zu deinen Aufgaben gehört es nicht, den Kunden des Unternehmens einen Bären aufzubinden. Zwar geht es, besonders bei negativen Meldungen, um eine geschickte Wortwahl, aber dir einfach etwas ausdenken darfst du auch nicht. Denn genau darin liegt die Kunst: geschickte Formulierungen zu wählen, die je nach Meldungen weder neutral noch zu werbend sind – und natürlich der Wahrheit entsprechen sollten.

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»Kommunikation ist Frauensache «

Dass manche Berufe im Bereich Öffentlichkeitsarbeit von Frauen dominiert werden, kommt durchaus vor. Allerdings ist der Studiengang Kommunikationsmanagement so breit gefächert, dass er nicht nur auf Frauenberufe vorbereitet, und damit auch alles andere als ein Studiengang nur für die Damen der Schöpfung. Ob Berater, Online-Marketing-Manager oder Pressesprecher – das sind alles Berufe, die sowohl von Frauen als auch von Männern ausgeübt werden.

    

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»Gute Kommunikationsmanager sind Social-Media-Junkies«

Facebook, Snapchat, Twitter oder Instagram – diese Namen werden dir sicherlich nicht fremd sein. Auf allen Netzwerken zwei bis drei Mal täglich etwas posten, musst du allerdings nicht, um ein erfolgreicher Kommunikationsmanager zu werden. Denn es steht nicht einmal fest, mit welchen Kanälen du es in deinem zukünftigen Job zu tun haben wirst. Natürlich kannst du nach deinem Studium Social-Media-Manager werden, genauso gut aber auch Pressesprecher. Es ist immer von Vorteil, wenn du mit sozialen Medien umgehen kannst, ein absolutes Muss ist das für deinen Traumjob allerdings nicht.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Presse- und Medienarbeit
Als Mitarbeiter im Bereich Öffentlichkeitsarbeit wirst du es mit den unterschiedlichsten Instrumenten zu tun bekommen, beispielsweise PR-Anzeigen, Blogs oder Rundschreiben. Welche solcher Tools für dich unverzichtbar sind, lernst du mit dieser Spezialisierung. Nach dem Studium musst du nicht nur mit deinen Kollegen über die richtige Vorgehensweise kommunizieren können, sondern vor allem das Vertrauen derjenigen gewinnen, die das Unternehmen ansprechen möchte. Genau das tust du, indem du beispielsweise die perfekte Bildsprache in Anzeigen wählst, authentische Interviews präsentierst oder eine optimale Pressemitteilung verfasst.
Online-Management
Ob Newsletter per E-Mail verschicken, den Social-Media-Kanal bedienen oder die Website optimieren– wenn du dich im World Wide Web zuhause fühlst, kannst du mit dem Schwerpunkt Online-Management nichts falsch machen. Dazu zählen zum Beispiel Seminare wie Digitalisierung von Unternehmen, Webentwicklung oder auch Projektmanagement. Zudem wirst du auch das Medienrecht nicht vernachlässigen. Anschließend arbeitest du beispielweise als Online-Marketing-Manager. Dann hast du natürlich weit mehr zu tun, als nur den ganzen Tag im Internet zu surfen. Stattdessen kümmerst du dich um Konzepte, Informationsvermittlung und Kundengewinnung.
Marketing
„Ohne Werbung Geschäfte zu machen ist, als winke man einem Mädchen im Dunkeln zu“ – an diesem Spruch könntest du dich orientieren, wenn du dich in deinem Studium auf den Bereich Marketing spezialisierst. Wie du dir vermutlich bereits denken kannst, widmet sich diese Spezialisierung voll und ganz der Werbekommunikation. Das fängt bei Markt- und Werbepsychologie an und reicht bis hin zum Eventmarketing. Hier ist nicht nur dein kreatives Köpfchen gefragt, sondern auch ein sicheres Gespür dafür, was über welchen Kanal bei deiner Zielgruppe ankommt.

Wusstest du schon, dass...

… der Unterschied zwischen PR und Werbung darin liegt, dass PR besonders die Beziehung zwischen Unternehmen und dem öffentlichen Umfeld stärken will, während Werbung sich eher auf die Produkte konzentriert?

… Julius Maggi, der Begründer des Maggi-Unternehmens, bereits 1886 ein „Reclame- und Pressebüro“ angeordnet hat, um seine Ware weltbekannt zu machen?

… Fernsehen als Medium immer noch die größte tägliche Reichweite hat?

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Theorie

Sei es die Erstellung eines Kommunikationskonzepts für eine Firma oder die Durchführung sowie Auswertung einer Kundenbefragung – bevor es in deinem späteren Job ans Eingemachte geht, brauchst du erst einmal das Wissen, wie du solche Projekte überhaupt in Angriff nimmst. Und genau das wird dir in den theoretischen Phasen deines Studiums vermittelt. Eintönigkeit im Semester musst du aber dennoch nicht befürchten denn Fallstudien, Projektarbeiten und Planspiele helfen dir anschließend das Gelernte zu verinnerlichen. Und als Kirsche obendrauf gibt es mehrmonatige Praktika beispielsweise im Bereich Public Relations, die noch vor deinem Bachelor oder Master auf dich warten.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • …der Analyse von Mediensystemen und der Betrachtung von Kommunikationsstrukturen, zum Beispiel in einem Unternehmen.
  • …Kommunikationsmanagement-Tools.
  • …der Erforschung der Medienwirkung.
  • … der strategischen Planung von Kommunikationsprozessen.
  • …Fallanalysen im Kommunikationsmanagement, zum Beispiel die Konzeption einer Unternehmenswebsite.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Medien- und Nutzungsforschung
  • - Pressearbeit in Zeiten von Internet & Co.
  • - Unternehmenssprache
  • - Kommunikationscontrolling
  • - Aktuelle Fragen der Medienpsychologie

Mögliche Master-Studiengänge

Kommunikationsmanagement - Communication Management - Strategische Kommunikation - Kommunikationswissenschaft - Unternehmenskommunikation - Internationale Public Relations
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. „Praktische“ Initiativen ergreifen

Warte nicht nur darauf, dass irgendwann das Praktikum ansteht, in dem du lernst, dein theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden. Kümmere dich stattdessen bereits von Beginn an um Beschäftigungsmöglichkeiten, die nicht auf deinem Studienplan stehen. Ob Campus-Radio, Campus-TV oder die Zeitung der Universität – deine Hochschule bietet dir etliche Gelegenheiten, dich zu engagieren. Das kostet dich in der Regel zwar ein paar Stunden deiner Freizeit, dafür sammelst du aber wertvolle Erfahrungen, die dir in der Berufswelt zugutekommen.

2. Mach Extra-Kurse

„Wissenschaftliches Schreiben“ ist ein Modul, das fast alle abschließen müssen, wenn sie Kommunikationsmanagement studieren. Daneben gibt es aber noch viele weitere Kurse, wie „Kreatives Schreiben“, „Rhetorik“ oder „Präsentationen halten“, die für dich interessant sein könnten. Denn schließlich musst du dich in deinem späteren Beruf als Kommunikationsmanager nicht nur schriftlich, sondern auch mündlich gut ausdrücken können. Oftmals lassen sich solche Seminare gut mit dem Studium Generale (an manchen Unis auch als Optionalbereich oder unter anderem Namen bekannt) kombinieren, das dir erlaubt, in andere Fachbereiche hinein zu schnuppern.

3. Kolloquium, Symposium, Vortrag – immer einen Besuch wert

„Ich mache nur das, was ich muss.“ – Von diesem Gedanken solltest du dich als Student ganz schnell lösen. Denn du studierst Kommunikationsmanagement aus Interesse und nicht nur, um die nötigen Punkte zu sammeln. Deswegen solltest du nicht nur, sondern willst auch Veranstaltungen an deiner Hochschule besuchen, die nicht in deiner Studienordnung stehen. Dazu zählen beispielsweise Vorträge von bekannten Größe aus deinem Fachbereich oder Kolloquien zu unterschiedlichen Themen, zum Beispiel Journalismus oder Macht und Verantwortung.

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