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Lehramt am Gymnasium-Studium: Alle Infos

Jobchancen mit Lehramt am Gymnasium

Viele Geisteswissenschaftler wissen nach ihrem Studium nicht, was sie machen sollen. Als Lehramtsstudent musst du dich aber nicht mit Zukunftsängsten herumplagen, denn das Studium Lehramt am Gymnasium bereitet dich genau auf den Job vor, den du bis zur Rente ausüben wirst. Bevor es aber soweit ist, musst du deinen Bachelor- und danach deinen Masterabschluss machen oder, je nach Uni, das erste Staatsexamen ablegen. Danach bist du allerdings noch nicht sofort Lehrer, sondern musst erst noch das zweijährige Referendariat machen. Mit diesem beginnt deine Lehrerkarriere, denn jetzt darfst du unterrichten. Natürlich verdienst du nicht so viel wie festangestellte Lehrer, aber bist mit etwas über 1000 Euro brutto monatlich auch nicht so schlecht dabei. Du bist nun verbeamtet auf Widerruf, bis dein Referendariat vorbei ist.

Mit einem abgeschlossenen Referendariat darfst du dich jetzt endlich Lehrer nennen. Aber leider ist mittlerweile auch ein Lehramtsstudium kein Garant mehr für einen Job. Wer Lehramt am Gymnasium studieren will, muss sich darüber bewusst sein, dass die Stellensuche etwas länger dauern könnte: Manche angehenden Lehrer werden nach dem Referendariat an ihrer Schule übernommen, das ist aber nicht die Regel. Bei einer Übernahme kommt es immer auf den jeweiligen Bedarf der Schule an, bei der du dich bewirbst. Da sich dieser ständig ändert, gibt es leider keine Fächerkombination, die dir sicher eine Anstellung garantiert. Wie viel du letztendlich verdienst, hängt später von der Art deines Arbeitsverhältnisses ab. Nach dem Referendariat endet der Beamtenstatus erst einmal, mit einer Festanstellung kann dir aber eine Verbeamtung auf Lebenszeit angeboten werden. Allerdings kann es auch sein, dass du nicht verbeamtet, sondern nur angestellt wirst. Dann musst du zwar bei deinen Lohnvorstellungen Abstriche machen, kannst dich aber trotzdem über dein Einstiegsgehalt nicht wirklich beklagen. Als angestellter Lehrer verdienst du nach deinem Studium Lehramt am Gymnasium und dem Referendariat ungefähr 3200 Euro brutto im Monat, als Beamter etwas mehr. Letztendlich haben Beamte im Schnitt 500 Euro mehr im Monat übrig als Angestellte, weil sie weniger Abzüge zum Beispiel an Krankenkassen zahlen. Das Gehalt für Lehrer, ob nun für Angestellte, Beamte oder Beamtinnen, wird nach Besoldungstabellen berechnet und in eine Besoldungsgruppe zwischen A12 bis 16 eingeteilt. Dein genauer beruflicher Status entscheidet dabei über deine Eingruppierung in der Besoldungsordnung. Als Gymnasiallehrer für die Sekundarstufe 1 im Tarif A12 bekommst du ungefähr 3300 Euro brutto und als Gymnasialrektor in A16 5200 Euro brutto. Außerdem darfst du dich noch über diverse Bonuszahlungen freuen, zum Beispiel einen Familienzuschlag.

Die Aufstiegschancen für Lehrkräfte sind begrenzt. Dafür ist dein Gehalt gemessen an deiner Berufserfahrung aber auch schon relativ früh sehr hoch. Je nach Größe des Gymnasiums, an dem du unterrichtest, gibt es aber Beförderungsstellen. Das bedeutet, dass du an pädagogischen Seminaren teilnehmen kannst und dich danach zum Beispiel Studienrat oder Oberstudienrat nennen darfst. Damit kannst du dich selbst in einen höheren Tarif katapultieren.

Promotion

Als Gymnasiallehrer braucht man nicht zwangsläufig eine Promotion. Es kommt zwar immer wieder vor, dass Lehrer in einem ihrer Fächer promoviert haben, als Voraussetzung gilt dies aber nicht.

Spezialisierungen

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