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Medien Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
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„The medium is the message“ lautet ein berühmter Satz zum Thema Medien. Heißt: Ein Medium beeinflusst das, was es aussagt. Also quasi alles – auch uns. Und weil Medien überall und nicht mehr wegzudenken sind, macht ein Medien Studium Sinn. Wie genau das aussehen soll, kannst du ganz nach deinen Vorlieben entscheiden. Medien studieren kannst du mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Wie Fernsehen, Internet, Radio und die Sonntagszeitung uns jeden Tag beeinflussen, darum dreht sich zum Beispiel das Medienwissenschaft Studium. Inhaltlich wirst du dich mit vielen Theorien auseinandersetzen und deinen Lieblingsfilm danach mit ganz anderen Augen sehen. Wenn du dein Medien Studium lieber praxisnah gestalten möchtest und Kreativität dein zweiter Vorname ist, könnte ein Mediendesign Studium genau dein Ding sein. Zwar stehen hier auch Vorlesungen wie Mediengeschichte auf dem Stundenplan, aber du wirst auch lernen, wie man Videos schneidet und mit Photoshop lustige Dinge anstellt. Wenn dich vor allem die unternehmerische Seite von Medien interessiert, dann kannst du auch Medienmanagement studieren. Dein Medien Studium konzentriert sich dann vor allem auf die Bereiche Marketing und Wirtschaft.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»„Irgendwas mit Medien“ machen doch nur die, denen sonst nichts einfällt.«

Das ist ein Vorurteil, das sich verdammt hartnäckig hält. Mit einem Medien Studium kann man aber noch viel mehr machen, als Latte Macchiato schlürfend mit seinem Laptop in einem Szene-Café zu sitzen – um das Bild mal aufzugreifen. Weil es „das Medium“ nicht gibt und „die Medien“ wirklich überall sind, kann dein Medien Studium ganz unterschiedlich aussehen und enorm anspruchsvoll sein. Diejenigen, denen tatsächlich bloß nichts Besseres eingefallen ist, ziehen das Medien Studium kaum bis zum Schluss durch.

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»Medien studieren = schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt. «

Was wahr ist: Je nach Studiengang musst du ein bisschen aufpassen, dass die Praxis nicht zu kurz kommt. Wer schon ein bisschen in den Arbeitsalltag mit Medien reingeschnuppert hat, der hat später ganz gute Chancen, einen Job zu finden. Wem neben aller Theorie die Erfahrung fehlt, für den kann es schwer werden. 

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»Im Medien Studium dreht sich alles um Internet und Fernsehen.«

Mal ehrlich, ist nicht irgendwie alles ein Medium? Da wäre es doch schade, wenn sich dein Medien Studium auf Internet und Fernsehen beschränken würde. Da gibt es auch noch die Printmedien, das Radio, Gender Studies, Seminare über Technik, Comics, Videospiele, Medien und Wirtschaft … eine ganze Menge also. 

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Gender Studies
Geschlechterstudien? Wofür braucht man denn diese Medien Spezialisierung? Es gibt Frauen und es gibt Männer, so einfach ist das – oder? Du merkst schon, ganz so eindeutig und unproblematisch ist das Thema dann doch nicht. Gender Studies sind ein wichtiges Forschungsgebiet im Medien Studium und beschäftigen sich hauptsächlich mit dem Spannungsfeld zwischen biologischem und soziokulturellem Geschlecht. Du analysierst zum Beispiel die Rollen, die Frauen und Männern in den Medien zugeschrieben werden. Prägt nun das Geschlecht eines Menschen die Gesellschaft oder wird das, was wir unter „Geschlecht“ verstehen, erst von der Gesellschaft geformt?
Medienrecht
Du interessierst dich nicht nur für massenmediale Phänomene aller Art, sondern auch für die rechtlichen Bestimmungen im Hintergrund? Dann ist Medienrecht die ideale Medien Spezialisierung für dich. Immerhin tut sich in diesem Fachgebiet momentan eine ganze Menge: Weil die Medienlandschaft sich so schnell weiter entwickelt, gibt es juristisch noch einige Grauzonen und Regelungslücken. Als Experte für Medienrecht kümmerst du dich beispielsweise um Fragen zu Urheber- und Rundfunkrecht. Aber auch um Daten- und Jugendschutz, Sicherung der Meinungsvielfalt und die grundlegende Frage: Was dürfen Medien – und was nicht?
Medienmarketing
In dir schlummert ein kleines Marketinggenie, das nur darauf wartet, die zahlreichen Medien- und Publikumsmärkte auf Vordermann zu bringen? Soll Medienmarketing deine Medien Spezialisierung werden, lernst du, wie man für jedes Massenmedium die ideale Marketingstrategie entwickelt – immer auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten, versteht sich. Egal ob Buch-, Internet-, Presse-, Radio-, Fernsehen- oder Onlinemarketing: Du weißt, wie der entsprechende Markt funktioniert. Der für die Mediennutzer und der für die Experten von der Werbung. Daneben gibt es beispielsweise noch den Rechte- und Lizenzmarkt oder den Markt der sogenannten Nachverwertung.
Medienökonomie / Medienwirtschaft
Wie der Name schon sagt, dreht sich im Fachbereich Medienökonomie oder Medienwirtschaft, alles um den Medienmarkt, dessen Güter und was sonst noch damit in Zusammenhang steht. Wie funktioniert hier der Wettbewerb und wie können Medienunternehmen ihre Mediengüter an den Mann bringen? Wählst du diese Medien Spezialisierung, wirst du schnell feststellen, dass der Medienmarkt anders funktioniert, als der Rest der Marktwirtschaft. Wie kann man zum Beispiel mit Inhalten Gewinn machen, die kostenlos verfügbar sind, sobald die Nutzer den Fernseher einschalten? Betriebswirtschaftliche Herausforderungen warten auf dich!
Medien- und Werbepsychologie
Wir nutzen sie jeden Tag und sind uns dessen oft nicht mal bewusst. Was machen Medien eigentlich mit uns? Wieso lachen wir bei „Leben des Brian“ und weinen bei „Schindlers Liste?“ Wenn du eine Erklärung dafür finden möchtest, wie unser Verhalten während der Nutzung von Medien zustande kommt und wie das, was wir vermittelt bekommen, uns beeinflusst, ist Medien- und Werbepsychologie deine Medien Spezialisierung. Natürlich sind die Forschungsmöglichkeiten breit gefächert: Fragen zur Medienkompetenz sind ebenso dein täglich Brot wie Analysen zur Interaktion zwischen Mensch und Computer.
Medienproduktion
Ein Medien Studium ist im Grunde genau das, was du immer machen wolltest, aber die praktische Arbeit reizt dich etwas mehr als die graue Theorie? Wenn du für Mediendesign eingeschrieben bist, kannst du für dich Medienproduktion als Medien Spezialisierung wählen. Wie man Massenmedien generiert erfährst du nicht nur auf dem Papier, sondern übernimmst den ganzen Entwicklungsprozess einfach selbst – von Prä- bis zur Postproduktion. Weil die Medienlandschaft sehr weitläufig ist, bleibt es dir überlassen, ob es dich eher in den Bereich der Printmedien zieht, oder doch Richtung Fernsehen oder Internet.

Wusstest du schon, dass...

…die Bilder, die unmittelbar nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl aufgenommen wurden, die teuersten Fernsehbilder überhaupt sind?

…Zelluloidfilme explosionsartig verbrennen, wenn man sie anzündet? Alte Zelluloid-Filmrollen werden deswegen in Hochsicherheitsarchiven gelagert.

…„Me at the zoo“ das allererste Video war, das auf YouTube hochgeladen wurde? Es zeigt YouTube-Gründer Jawed Karim vor dem Elefantengehege im Zoo von San Diego.

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Wie theorielastig dein Medien Studium ist, hängt stark davon ab, was genau du machen möchtest. Manche Fächer wie beispielsweise Medienwissenschaften sind sehr theoretisch ausgelegt. Texte lesen, Analysen schreiben und Theorien lernen steht ganz oben auf dem Stundenplan. Praktische Seminare sind deutlich in der Unterzahl und auch weniger wichtig für deinen Studienverlauf. Für alle, die auf mehr Praxis hoffen, wenn sie sich entscheiden, Medien zu studieren, ist zum Beispiel Mediendesign eine Option. Hier bringt man dir bei, wie man mit Bildbearbeitungsprogrammen umgeht oder Webseiten aufhübscht. Immerhin wirst du das auch für deinen späteren Berufsalltag brauchen.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • …dem Schneiden und Bearbeiten von Videos.
  • …Vorlesungen über Mediengeschichte.
  • …Filmanalysen.
  • …Sozialwissenschaftlichen Theorien.
  • …Vorlesungen zu Medienrecht und Medienethik.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Screen- und Interfacedesign
  • - Audiovisuelle Medien – Technik und Gestaltung
  • - Medienpsychologie
  • - Social Media TV
  • - Boulevardmedien, YouTube & Co

Mögliche Master-Studiengänge

Medienwissenschaft - Gender Studies - Medienrecht - Digital Media - Kommunikationswissenschaft - Medienmanagement - Mediendesign - Kommunikationsdesign
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Spezialgebiet suchen:

Medien studieren kann ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem, für welchen Bereich du dich entscheidest. In Medienwissenschaften wirst du andere Schwerpunkte haben als in Medienmanagement oder Mediendesign. Trotzdem solltest du dir unbedingt einen Spezialgebiet suchen. Filmanalyse liegt dir mehr als Gender Studies, Bildbearbeitung macht dir mehr Spaß als Webdesign und im Marketing bist du noch unschlagbarer als in Rechnungswesen? Focus on that!

2. Berufserfahrung sammeln:

So ein Medien Studium ist eine sehr beliebte Sache. Es ist kein Geheimnis: Viele Absolventen wollen später in dem gleichen Bereich arbeiten. Nach deinem Abschluss ist es in den meisten Fällen so, dass du mit Berufserfahrung eher punkten kannst als mit einem hohen Abschluss. Für Studiengänge, die eher theoretisch angehaucht sind, solltest du also selber vorsorgen und Praxiserfahrung zum Beispiel durch Praktika sammeln.

3. Erst die Pflicht, dann die Kür:

Apropos theoretisch angehaucht: Wenn dir von Luhmann, Foucault und Bourdieu der Kopf raucht und du ans Hinschmeißen denkst, dann atme nochmal tief durch. Vor allem im Medienwissenschaft Studium bekommst du in den ersten Semestern einen Haufen Texte um die Ohren gehauen – da kann man schon mal befürchten, das Pensum nicht zu schaffen. Hast du die ersten Semester hinter dich gebracht, kannst du deine Kurse dann endlich auch nach deinen eigenen Interessen aussuchen. Und interessantere Texte lesen. Ums Lesen wirst du in deinem Medien Studium nämlich nicht herumkommen.

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In diesem vorwiegend theoretischen Medien Studium lernst du alles, was über Leinwand oder Bildschirm flimmert, zu analysieren und die Funktionsweise von Medien fast philosophisch zu hinterfragen. Danach bist du fit in den Bereichen Medientheorie und –ästhetik, kennst dich aus mit der Entwicklungsgeschichte des Internets und mit psychoanalytischen Wahrnehmungstheorien.

Wenn du nach deinem Medien Studium kreativ so richtig Gas geben willst und schon an der Uni viel praktisch ausprobieren willst, solltest du dich für Mediendesign einschreiben. Webseiten, 3D-Design, Filmdesign, Animationen, Fotobearbeitung bis hin zur App-Gestaltung – deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt.

Für all die wirtschaftlich denkenden Organisationstalente, die immer bestens über die Neuerscheinungen auf dem Medienmarkt informiert sind, empfiehlt sich ein Medienmanagement Studium. Inhaltlich dreht sich dein Studium vor allem um Medienpsychologie und Marketing, damit du später Werbeagenturen und Internetfirmen dabei helfen kannst, Internet, Fernsehen und Printmedien zu ihrem wirtschaftlichen Vorteil zu nutzen.

Unter den Bereich Wirtschaftswissenschaften fallen Klassiker wie Volkswirtschafts- und Betriebswirtschaftslehre – beides Fächer, die auch für ein Medien Studium wichtig sein können. Auf deinem Stundenplan stehen Vorlesungen in Mathematik, Rechnungswesen, Statistik und Wirtschaftsrecht.

Mit einem Diktiergerät in der linken und einem Notizblock in der rechten Hand möchtest du um die Welt jetten und irgendwann mal den Pulitzer Preis gewinnen? Den Grundstein dafür legst du mit einem Journalismus oder Publizistik Studium, wo du alles zum Thema Berichterstattung lernst und wichtige Hintergründe wie Medienethik oder Rechtswissenschaften auf dem Stundenplan stehen.

Mit dem Handy Selfies knipsen kann jeder, eine Spiegelreflexkamera zu bedienen ist da schon um einiges schwieriger. Auch wenn dein Fotografie Studium zu großen Teilen aus Theorie besteht, lernst du neben Kunstgeschichte und Medientheorien auch noch, wie man Bilder digital bearbeitet und was es braucht, um das perfekte Foto zu schießen.

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