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Mediendesign Studium: Alle Infos

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Im Mediendesign Studium dreht sich alles um die visuelle Gestaltung medialer Kommunikation. Digitale Medien wie Film, Fernsehen und das Internet nehmen dabei den größten Platz ein. Daneben arbeitest du aber auch mit und für Printmedien sowie Fotografie. Du lernst, den Inhalten, Marken und Dienstleistungen innerhalb dieser Medien ein Gesicht zu geben. Um dafür die entsprechende Grundlage zu schaffen, stehen in den ersten Semestern nicht nur praktische Arbeiten aus Bereichen wie Videoschnitt oder Bildbearbeitung, sondern auch Vorlesungen und Seminare zu Themen wie Medientheorie, -ökonomie und -geschichte auf dem Lehrplan. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die unterschiedlichen Designs überhaupt wirken, wirst du später auch Einblicke in Medienpsychologie und -didaktik erhalten. Doch egal, welchen Schwerpunkt du dir suchst: Ob 3D, Film, Webdesign, Digitale Gestaltung, Animation, Interfacedesign, Fotobearbeitung, App-Gestaltung oder Programmierung – im Mediendesign Studium steht immer die kreative Arbeit im Vordergrund.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Im Mediendesign Studium malt man den ganzen Tag.«

Einen Großteil des Studiums verbringst du natürlich am Zeichenbrett oder vor dem Computer, um Skizzen zu erstellen, Entwürfe anzufertigen oder Designs umzusetzen. Das heißt aber nicht, dass du im Mediendesign Studium ausschließlich kreativ tätig bist. Stattdessen bekommst du es auch mit einem ganzen Haufen Theorie zu tun – zum Beispiel aus den Gebieten Kunstgeschichte, Semiotik und Bildtheorie. Auch Medienpsychologie und Mediendidaktik stehen an vielen Hochschulen auf dem Lehrplan. 

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»Das Mediendesign Studium beschäftigt sich nur mit den digitalen Medien.«

Die digitalen Medien stehen im Mediendesign Studium zwar im Vordergrund, doch sie sind bei weitem nicht die einzigen Medien, mit denen du zu tun hast. Da du dir in den meisten Fällen deinen eigenen Schwerpunkt setzt, kannst du Film, Fernsehen, Internet und Mobile auch nur am Rande in deine Arbeit einfließen lassen, und dich stattdessen zum Beispiel auf die Printmedien konzentrieren. Das optische Aufbereiten von Magazinartikeln oder das Gestalten von Werbebroschüren und -plakaten sind beispielsweise ebenfalls typische Aufgaben eines Mediendesigners.

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»Mediendesign kann man nur an privaten Hochschulen studieren.«

Das Mediendesign Studium ist auch an privaten (Fach-)Hochschulen oder Medienakademien möglich – aber keinesfalls ausschließlich. Auch viele öffentliche FHs und Hochschulen bieten Bachelor- und Masterkurse an. Außerdem gibt es, wenn bisher auch nur sehr vereinzelt, die Möglichkeit zu einem dualen Mediendesign Studium, bei dem dein Arbeitgeber in der Regel alle anfallenden Kosten trägt. Die Ausbildung an einer privaten Einrichtung läuft allerdings oft in kleineren Lerngruppen und damit individueller ab.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Digital Design und Management
Um als kreativer Kopf Karriere zu machen, brauchst du vor allem Talent, ein Gespür für optische Reize und natürlich das nötige handwerkliche Know-how. Ach ja, und ein bisschen Glück kann sicher auch nicht schaden. Gerade Selbstständigen können aber auch die einen oder anderen Management-Skills nicht fehlen – und für die gibt es die Mediendesign Spezialisierung Digital Design und Management. Hier verbindest du gestalterische Elemente aus dem Bereich der digitalen Medien mit einer umfassenden Ausbildung in den Bereich Unternehmensführung, rechtliche Grundlagen und Produktmanagement.
Webdesign
Wenn du eine Mediendesign Spezialisierung suchst, dann wirst du dich in erster Linie an den verschiedenen und vor allem für dich spannendsten Medien orientieren. Film, Fernsehen, Zeitschriften oder Werbeplakate brauchen zum Beispiel ihre jeweils ganz eigene Herangehensweise, um auf den Konsumenten zu wirken. Die Mediendesign Spezialisierung Webdesign hat sich als Schwerpunkt die Gestaltung von Webseiten ausgesucht. Dabei geht es aber nicht nur darum, eine Internetseite optisch aufzupeppen, sondern auch um Bereiche wie Suchmaschinenoptimierung, damit die jeweiligen Seiten im Internet auch gefunden werden.
Kommunikationsdesign/Visuelle Kommunikation
Das Kommunikationsdesign, manchmal auch als Visuelle Kommunikation bezeichnet, ist die Mediendesign Spezialisierung, die sich am stärksten auf die Wirkung eines Bildes, die Aussage, die Idee oder den Denkprozess konzentriert. Es geht also weniger um das Umsetzen einer Idee, sondern darum, wie die ausgearbeitete Idee mit dem Betrachter „spricht“. Und um das richtig beurteilen zu können, brauchst du eine umfangreiche Ausbildung, die von Kunst- und Designgeschichte über Cultural Studies bis hin zu Praxisseminaren aus Bereichen wie Fotografie, Marketingkommunikation oder Illustration reicht. Und genau diese Ausbildung bekommst du mit der Mediendesign Spezialisierung Kommunikationsdesign.

Wusstest du schon, dass...

…der Begriff Medium im Lateinischen „Mitte, Mittelpunkt“ und im Altgriechischen „das Mittlere, Öffentlichkeit, Gemeinwohl“ bedeutet?

…der deutsche Durchschnittsbürger fast zehn Stunden täglich Medien konsumiert, also Fernsehen, Radio, Computer und so?

…der Good Design Award als der renommierteste Design-Award der Welt gilt? Gestiftet wird er vom Chicago Athenaeum Museum of Architecture and Design.


Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Praxis

Im Mediendesign Studium hast du es sowohl mit praktischer Arbeit als auch Theorie zu tun. Workshops, Programmierkurse und Projekte am Zeichenbrett oder PC wechseln sich ab mit Vorlesungen zu Kunstgeschichte, Semiotik, Designmethoden und Bildtheorie. Generell gilt das Mediendesign Studium aber als eher praktischer Studiengang, du wirst also häufiger selbst Hand anlegen und konzipieren, entwerfen und gestalten, als dass du dich als passiver Zuhörer. Wie stark die einzelnen Teile gewichtet sind, kommt aber immer auch auf die jeweilige Hochschule an.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...Vorlesungen über Kunst- und Designgeschichte.
  • ...Semiotik- und Bildtheorie.
  • ...Workshops und Exkursionen.
  • ...dem Anfertigen von Skizzen und Konzepten.
  • ...Computerprogrammen aus dem Designbereich (z.B. für Videoschnitt und Bildbearbeitung).

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Kunst- und Designgeschichte
  • - Gestaltung und Technik von Printmedien
  • - Grundlagen Designmethoden
  • - Audiovisuelle Medien – Technik und Gestaltung
  • - Screen- und Interfacedesign

Mögliche Master-Studiengänge

Mediendesign - Kommunikationsdesign - Digital Media - Information und Kommunikation - Mediendesign und Designtechnik - Web Science - Visuelle Kommunikation
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Spezialgebiet suchen:

Das Mediendesign Studium umfasst die Arbeit mit so ziemlich allen Medienformaten und Designmethoden. Trotzdem wirst du dort nicht zu einem Allrounder ausgebildet. Als ein solcher wärst du nach deinem Abschluss auch gar nicht sonderlich gefragt. Denn lieber kennst du dich auf einem bestimmten Gebiet bestens aus, zum Beispiel Webdesign oder Videoschnitt, als von Allem nur ein bisschen zu beherrschen. Insofern solltest du dir auch deinen Stundenplan von Anfang an so zusammenstellen, dass die Kurse und Projekte thematisch miteinander zu tun haben.

2. Studentenrabatte auf Programme nutzen:

Ob im 3D-Design, in der Bildbearbeitung oder im Videoschnitt – du wirst von Photoshop bis zu Final Cut mit einer Menge Designprogramme arbeiten. Damit du aber nicht nur an den Campusrechnern, sondern auch zu Hause an deinen Projekten arbeiten kannst, gibt es fast immer Studentenrabatte auf die sonst so teure Software. Gerade die Hochschulen im Designbereich haben außerdem noch zusätzliche Sonderkonditionen mit den Herstellern vereinbart, deren Produkte sie nutzen. Mach dich also schlau, von welchen Angeboten du an deiner Uni profitieren kannst.

3. Erfahrungen sammeln:

Du sollst dein Mediendesign Studium zwar nicht schleifen lassen, aber zukünftige Arbeitgeber schauen weniger auf deine Abschlussnote oder deine Regelstudienzeit als auf die Inhalte deines Studiums sowie deine praktischen Erfahrungen. Nimm also ruhig jeden Kurs und jedes Seminar mit, das dich deiner Meinung nach zu einem noch besseren Fachmann auf deinem Spezialgebiet macht, und kümmere dich um frühzeitig um Praktika. Natürlich sollte auch in deiner Freizeit der kreative Flow nicht verebben: Mit jedem eigenen Projekt wächst auch dein Knowhow.

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