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Medieninformatikstudium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

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Damals war alles besser? Von wegen: Die Frage, ob analog oder digital besser ist, stellt sich dir gar nicht. Das Internet ist dein Zuhause! Zudem sitzt du, seit du denken kannst, vor dem Rechner, und du kommunizierst gerne mit anderen – egal, ob persönlich, übers Telefon oder digital. Es kommt also nur ein Studium in Frage, welches Kommunikation, Informatik und Kreativität in sich vereint. „Irgendwas mit Medien“ zu studieren reicht dir aber nicht. Du willst sie gestalten, produzieren und verbreiten. Wenn diese Beschreibung perfekt auf dich zutrifft, dann bist du wie geboren für das Studium der Medieninformatik. Dank dieses vielseitigen Studiengangs wirst du bestens auf eine Tätigkeit in der Medien- oder Softwareindustrie vorbereitet.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Medieninformatik = Mädcheninformatik «

Manche meinen, dass Medieninformatik leichter sei als ein normales Informatikstudium. Das soll auch der Grund sein, warum Medieninformatik bei Frauen überdurchschnittlich beliebt ist (daher der Ausspruch „Mädcheninformatik“). Das ist natürlich Quatsch, denn was den Anspruch angeht, so unterscheiden sich beide Studiengänge kaum – lediglich die Schwerpunkte liegen anders. Es mag sein, dass der Anteil des anderen Geschlechts in diesem Studiengang höher ist als in einem anderen Informatikstudiengang. Das hat aber natürlich nichts mit dem Schwierigkeitsgrad zu tun, außerdem sitzen in den Vorlesungen immer noch überwiegend mehr Männer als Frauen.

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»Medieninformatiker sind kreative Medien-Alleskönner«

True Story! Wer Medieninformatik studiert, der besitzt nicht nur eine Affinität für Informatik, sondern auch für moderne Kommunikation und Mediengestaltung. Der ideale Student sitzt also nicht nur gerne vor dem Rechner, sondern bewegt sich ebenso gerne durchs Internet und liebt Medien aller Art. Er spricht Programmiersprachen fließend, ist in der Lage, Bilder und Videos zu bearbeiten, und wenn er das Wort Animationen hört, dann geht ihm sein Herz auf. Ein echter Allrounder des digitalen Zeitalters eben!

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»Medieninformatiker werden später alle Webdesigner«

Falsch! Als Mediendesigner bekommst du ein solides Rüstzeug gestellt, um später in den verschiedensten Bereichen des Digitalen Zeitalters Arbeit zu finden. Das bedeutet aber nicht, dass du zwingend Webdesigner werden musst nur, weil du gerne kreativ und in der Lage bist zu programmieren. Als Absolvent der Medieninformatik sind deine beruflichen Aussichten wesentlich vielfältiger, weil du eben auch ein vielfältiges Studium hinter dir hast – sei es nun beispielsweise als IT-Consultant, Online-Marketing-Manager oder Software-Entwickler.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

App-Entwicklung
Das Smartphone ist für viele aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Genau deswegen wird Mobile Computing, also mobile Kommunikation sowie mobile Hard- und Software, zu einem immer wichtigeren Markt. Gerade in der Wirtschaft setzen immer mehr Unternehmen auf mobile – speziell im Marketing und im Vertrieb. Somit gehörst du als App-Entwickler zu den begehrtesten Arbeitnehmern Deutschlands, die bei entsprechenden Kenntnissen sehr gut verdienen können. Um Apps zu entwickeln benötigst du nicht nur Programmierkenntnisse, sondern auch eine Mischung aus Kreativität und Kommunikationsstärke. Denn ob als Angestellter oder Freelancer: In der Regel konzeptionierst und programmierst du Apps nach Absprache und den Wünschen des Kunden.
Game Engineering
Zocken als Beruf, welcher Joystick-Akrobat hat davon noch nicht geträumt? In der heutigen Zeit hat schon jeder einmal ein Videospiel gespielt – sei es „Fifa“, „Die Sims“ oder „GTA“! Als Spieleentwickler widmest du dich der Programmierung, der gestalterischen Ausarbeitung, dem Inhalt und der Produktion von Videospielen. Eine umkämpfte Branche, die aber bei entsprechenden Fleiß und Talent tolle Berufsaussichten zu bieten hat.
Computeranimation
Filme wie „Avatar“, „Ice Age“ oder „Die Minions“ haben uns deutlich gezeigt: Animationen rocken! Doch nicht nur in der Filmindustrie kommen Animationen zum Einsatz, sondern zum Beispiel auch in multimedialen Dokumentationsdatenbanken für Archive und Museen, Simulationen für die Automobilindustrie oder eben in Videospielen. Ein vielseitiges Arbeitsfeld, in dem immer mehr Spezialisten gesucht werden. Wer hier nicht als Freelancer arbeiten, sondern eine der begehrten Festanstellungen ergattern will, der muss sich ranhalten! Es wird viel Erfahrung erwartet, die in der Regel erst über Trainee-Programme, Praktika oder ein Volontariat gesammelt werden muss.

Wusstest du schon, dass...

…der Frauenanteil in der Medieninformatik, im Vergleich zu anderen technischen Studiengängen sehr hoch ist?

…es diesen Studiengang bereits seit 1990 gibt?

…jede Hochschule den Schwerpunkt dieses Studiums anders legt? Während die eine mehr Wert auf die Grundlagen der Informatik legt, haben andere Hochschulen ihren Fokus eher auf das Gestalterische und die Kreativität.

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Was den Inhalt angeht, so ist das Studium der Medieninformatik dem der normalen Informatik sehr ähnlich. Der Großteil des Studiums beschäftigt sich mit theoretischen Informatikanteilen, wie den Grundlagen der Programmierung, der technischen Informatik oder der Softwareentwicklung. Hierfür sind Mathe und Physik natürlich ebenfalls unverzichtbar. Abgerundet wird der Lehrplan durch medieninformatikspezifische Module, wie „Computergrafik“ oder „Medientheorie“. Es gibt aber auch genug Praxis! Im Zuge deiner Projektarbeiten, Praktika und der Bachelorarbeit wirst du beispielsweise Software programmieren, Animationen erstellen oder Bilder und Videos bearbeiten. Medieninformatik ist also sehr praxisnah – aber ganz ohne theoretische Grundlagen geht es natürlich auch nicht.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • …mathematischen und physikalischen Grundlagen.
  • …dem Programmieren und Erlernen von verschiedenen Programmiersprachen.
  • …Medien, wie Filme, Fotos oder 3D-Modellen, die du erstellst oder bearbeitest.
  • …Projektarbeiten wie zum Beispiel „3D-Animationsfilm“ oder „Programmierung einer Android-App“.
  • …der Theorie der Informationstechnologie.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • Mensch-Maschine-Interaktion
  • Computergrafik
  • Theoretische Informatik
  • Algorithmen und Datenstrukturen
  • Medientechnik

Mögliche Master-Studiengänge

Gamedesign - Angewandte Informatik - Computervisualistik - Berechnung und Simulation im Maschinenbau - Marketing & Kommunikation - Medienkultur und Medienwirtschaft - Human-Centered Computing - Computational Engineering
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

Sich schon vorher mit dem Programmieren beschäftigen:

Es macht Sinn, wenn du dich bereits vor dem Studium mit wenigstens einer Programmiersprache auseinandersetzt. Zwar sind Programmierkenntnisse keine Zulassungsvoraussetzung, um Medieninformatik zu studieren, aber schaden kann es dir nicht. Wer vom Programmieren so gar keine Ahnung hat, der sollte darüber nachdenken, einen der Vorkurse zu dem Thema zu besuchen. Gängige Programmiersprachen im Studium sind zum Beispiel „Java“ oder „C“.

Nicht von der Theorie entmutigen lassen:

Nicht an der Theorie verzweifeln! Gerade der Anfang des Medieninformatikstudiums ist oft sehr theorielastig. Es wird viel theoretische Informatik, Mathematik und Physik auf dich zukommen, aber davon solltest du dich nicht entmutigen lassen. Es ist ähnlich wie im Film „Karate Kid“, als Mr. Miyagi seinen jungen Schüler dazu zwingt, sein Auto zu wachsen und zu polieren, um ihm die Grundkenntnisse des Karate beizubringen. Ohne Grundkenntnisse geht eben nichts – also ist durchbeißen angesagt, denn der praxisorientierte Teil kommt früh genug.

Die Auswahl der richtigen Wahlpflichtfächer:

Mach dir Gedanken, worauf du dich mit deinen Wahlpflichtfächern spezialisieren möchtest. Denn diese sind ein wichtiger Schritt in deine spätere berufliche Laufbahn. Möchtest du später zum Beispiel in die Filmindustrie, dann würden Wahlpflichtfächer wie „Storyboarding“ oder „Postproduction“ Sinn machen. Willst du später lieber programmieren, dann wären „Algorithmen und Datenstrukturen“ oder „Spieleprogrammierung“ sinniger – die Wahl liegt bei dir!

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