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Medienkulturwissenschaftstudium: Alle Infos

Jobchancen mit Medienkulturwissenschaft

Taxifahrer, Kellner, Kassierer – viele glauben ja, dass es um die Zukunft von Geistes- und Kulturwissenschaftlern nicht gerade rosig bestellt ist. Auch Studierende der Medienkulturwissenschaft sind da keine Ausnahme und müssen sich bezüglich ihrer Zukunftsaussichten solche Sprüche gefallen lassen. Ganz so schlimm ist es aber gar nicht. Es stimmt zwar, dass man nach dem Studium keine Qualifikation für einen konkreten Beruf erworben hat, aber das muss nicht immer negativ sein. Du bist immerhin an keinen bestimmten Berufszweig gebunden, stattdessen bietet sich dir ein weites Feld an Möglichkeiten. An manchen Hochschulen kannst du zusätzlich noch ein Nebenfach belegen, wodurch du fachlich noch breiter aufgestellt bist. Bitte bedenke, dass der Studiengang an verschiedenen Universitäten möglicherweise den gleichen Namen trägt, allerdings unterschiedliche Schwerpunkte setzt. Das kann auch deine spätere Berufswahl beeinflussen. Überlege dir also gut, an welcher Universität du dein Studium beginnen beziehungsweise weiterführen möchtest.

Nach deinem Bachelor- oder Master-Abschluss musst du deine geliebte Uni nicht unbedingt verlassen, du kannst in die Medienkulturforschung oder Lehre gehen. Im Studium hast du bereits den Grundstein dafür gelegt, denn du hast dich mit all den Theorien, Modellen und Analysen der Medien- und Kulturwissenschaft vertraut gemacht und das universitäre Leben ist dir alles andere als fremd. Die Anzahl an Forschungsprojekten und Lehraufträgen ist allerdings sehr begrenzt, die Konkurrenz dementsprechend groß. Tätigkeiten als studentische Hilfskraft oder wissenschaftlicher Mitarbeiter können dir dabei Türen öffnen, die sonst vielleicht verschlossen bleiben. Für eine Karriere in der Forschung oder Lehre empfiehlt sich ein Doktortitel, für den du mindestens drei Jahre einplanen solltest. Wenn es für dich ganz nach oben gehen soll, gibt es noch die Möglichkeit der Habilitation. Als Professor erhältst du eine tariflich festgelegte Vergütung, die zwischen 3500 und 6500 Euro brutto im Monat liegt. Mit zunehmender Berufserfahrung fällst du im Tarifvertrag automatisch in eine höhere Entgeltgruppe und darfst dich über mehr Geld freuen.

Durch die theoretischen und praktischen Kenntnisse über Medien, die du im Studium gelernt hast, bist du auch für die Arbeit in Redaktionen, bei Verlagen oder im Journalismus gerüstet. Öffentlichkeitsarbeit ist ein weiterer Bereich, in dem viele Absolventen der Medienkulturwissenschaft eine Anstellung finden. In der Medienbranche ist die Konkurrenz allerdings sehr hoch und Praxiserfahrung wird fast immer vorausgesetzt. Um optimale Voraussetzungen für deine berufliche Zukunft zu schaffen, solltest du deshalb bereits während des Studiums unbedingt praktische Erfahrungen sammeln. Praktika machen sich nicht nur gut im Lebenslauf, sondern können dir auch dabei helfen, die Richtung herauszufinden, in die es später einmal gehen soll.

Es ist alles andere als einfach, genaue Aussagen über das Gehalt von Medienkulturwissenschaftlern zu machen, da es sich je nach Branche und Position stark unterscheidet. Trotzdem haben wir den Versuch für dich gewagt. Um beispielsweise in der Journalismus-Branche Fuß zu fassen, startest du deine Berufskarriere in der Regel mit einem Volontariat. Dieses wird dir mit einem monatlichen Bruttolohn von 1000 bis 2000 Euro vergütet. Wenn du direkt mit einer Festanstellung bei einem Verlag oder in einer Redaktion einsteigst, erhältst du natürlich mehr Geld, das Einstiegsgehalt liegt zwischen 1600 und 3300 Euro brutto im Monat. Als Online-Redakteur oder Lektor verdienst du zu Beginn etwa 1800 bis 2500 Euro.

Die Spanne an Einstiegsgehältern ist in fast allen möglichen Betätigungsfeldern sehr groß. Absolventen ohne Berufserfahrung verdienen in der Regel zwischen 1500 und 3000 Euro brutto im Monat, wobei die 3000er Marke wohl sehr wenige knacken werden. In der Regel kannst du mit einem Einstiegsgehalt von um die 2000 Euro rechnen. Ganz egal, ob du PR-Arbeit machst, im Marketing oder in der Öffentlichkeitsarbeit tätig wirst, dein Verdienst hängt schlichtweg vom jeweiligen Unternehmen ab. Es kann beispielsweise auch mal sein, dass ein Student mit einem Bachelor-Abschluss ein höheres Gehalt bekommt als ein Master-Absolvent mit einem Jahr Berufserfahrung. Mit steigender Berufserfahrung klettert natürlich auch dein Einkommen. Doch auch ein Jobwechsel kann eine nette Gehaltserhöhung nach sich ziehen. 

Promotion

Ob eine Promotion für dich sinnvoll ist oder nicht, hängt ganz von deinen Zukunftsplänen ab. Möchtest du später in der Forschung oder Lehre tätig sein, ist die Doktorarbeit eine gute Idee. Solltest du deine Zukunft aber eher außerhalb der Universität sehen, kannst du dir die drei Jahre, die du dafür mindestens brauchst, getrost sparen und die Zeit besser füllen. Zum Beispiel mit Praktika oder dem Direkteinstieg ins Berufsleben.

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