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Meteorologie Studium: Alle Infos

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Du würdest auch gerne manchmal das Wetter vorhersagen? Der Klimawandel interessiert dich stark und du möchtest dich in Zukunft noch viel intensiver damit beschäftigen? Dann solltest du unbedingt über ein Studium der Meteorologie nachdenken. Als Teilgebiet der Geowissenschaft könnte man die Meteorologie auch als Wetterkunde bezeichnen. Sie beschäftigt sich in erster Linie mit den Veränderungen von Wetter und Klima. Zahlen und Rechnen? Für dich gar kein Problem, denn Mathematik und Physik sind die Grundlagenfächer, mit denen sich das Studium Meteorologie in den ersten Semestern beschäftigt. Später im Studium lernst du zudem, wie du meteorologische Daten erfasst und bearbeitest. Wer Meteorologie studieren möchte, der kommt nach und nach der Dynamik unserer Erdatmosphäre näher und wird sich sicher demnächst zu Hause seine ganz eigene Wetterstation installieren.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Meteorologen beschäftigen sich mit Meteoriten. «

Möglicherweise entstand dieses Klischee aufgrund der Namensgebung. Meteorologie heißt nämlich übersetzt so viel wie „Untersuchung der Himmelskörper“. Gemeint jedoch sind damit die physikalischen Vorgänge in unserer Erdatmosphäre.

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»Meteorologen sind die Wetteransager im Fernsehen. «

Wer glaubt, dass Meteorologen nur das Wetter ansagen können, der hat weit gefehlt. Denn ohne sie gäbe es gar nichts „anzusagen“. Im Grund kann man sogar fast behaupten, dass ein Wetteransager im Fernsehen nichts mit einem Meteorologen zu tun hat, außer dass er seine Informationen durch ihn bekommt.

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»Meteorologen irren sich fast immer. «

Im Meteorologie Studium lernst du, das Wetter vorherzusagen. Leider kommt es erstens immer anders und zweitens als man denkt, deswegen können wir uns nicht immer auf die Wettervorhersage verlassen. Grundsätzlich können Meteorologen jedoch das Wetter drei Tage im Voraus zu 90 Prozent richtig vorhersagen.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Umweltschutz
Als angehender Meteorologe kennst du dich nicht nur mit dem Wetter aus, du kannst auch etwas für die Umwelt tun und im Studium die Meteorologie Spezialisierung Umweltschutz wählen. Egal ob Boden, Wasser oder Luft – das Thema Nachhaltigkeit steht in dieser Spezialisierung ganz besonders im Vordergrund. Neben Basisseminaren kannst du in Kursen wie Umwelttechnik oder Filtration deine theoretischen Kenntnisse vertiefen und lernst noch mehr über ökologische Zusammenhänge. Und wer weiß, vielleicht kannst du ja sogar nach deinem Studium dafür sorgen, dass Regen und Sonne sich gegenseitig ausgleichen und wir im Sommer nicht täglich unsere Blumen gießen oder uns im Winter warm einpacken müssen.
Messtechnik
Wenn du dich neben der faszinierenden Wetterereignisse auch noch für technische Inhalte interessierst, dann könnten die Meteorologie Spezialisierung Messtechnik genau das Richtige für dich sein. In ganz speziellen Kursen kannst du dich mit allen nötigen technischen Kenntnissen vertraut machen und lernst die Methoden zur Messung von Wetter- und Klimadaten besser kennen. Im Beruf heißt das für dich, dass du nicht nur neue Messtechniken entwickeln kannst, sondern auch bereits bestehende Techniken verbessern darfst. Vielleicht hast du ja sogar eine brillante Idee und kannst selbst ein Verfahren entwickeln, um unsere Wetterdaten durchsichtiger zu machen und noch bessere Wetterprognosen abgeben zu können.
Wolkenphysik und -chemie
Nicht nur Sonne und Regen, sondern auch Wolken sind ein interessantes Thema, mit dem du dich in deinem Studium und danach auseinandersetzen kannst. Deswegen gibt es auch die Meteorologie Spezialisierung Wolkenphysik und -chemie. Hier gibt es noch zahlreiche unbekannte Faktoren, die unsere Wissenschaft noch lange nicht klären konnte und die für dich interessant sein werden, sie zu erforschen. Wie entstehen Wolken überhaupt? Und kann man sagen, dass Wolken „Lebewesen“ sind? Welche Struktur hat eine Wolke? Hier spielen also sowohl thermodynamische als auch hydrodynamische und natürlich physikalische und chemische Aspekte eine große Rolle.
Polarforschung
Wer kennt sie nicht? Die Bilder von riesigen Eisbergen, von dick angezogenen Menschen, die sich mit ihren Forschungsgeräten durch tiefste Schneemauern kämpfen. Du möchtest auch dazu gehören? Dann solltest du dich für die Meteorologie Spezialisierung Polarforschung entscheiden. Wusstest du, dass es sogar einen Verein gibt, der sich Deutsche Gesellschaft für Polarforschung nennt? Ganz häufig stellen wir uns die Frage, ob wir mit einer erneuten Eiszeit zu kämpfen haben oder ob wir doch mit der Komplettschmelzung aller Gletscher rechnen müssen. Als angehender Polarforscher machst du dich daher auf die Reise und untersuchst die Polargebiete Arktis und Antarktis.

Wusstest du schon, dass...

...2014 in Deutschland das heißeste Pfingsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war?

...vor drei Millionen Jahren das Wetter in der Arktis so warm war wie am Mittelmeer?

...Flugzeuge wichtige Forschungsgegenstände für die Wetterforschung Anfang des 20. Jahrhunderts darstellten? Grund dafür ist, dass es nun möglich war, das Wetter in den unteren Luftschichten näher zu untersuchen.

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Das Meteorologie Studium ist gleichermaßen praktisch als auch theoretisch ausgerichtet. In den ersten Semestern wirst du zunächst alle Grundlagen aus den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Chemie, Mathematik und Physik vertiefen. Diese Fächer sind dringend erforderlich, um die weiteren Inhalte des Studiums nachvollziehen zu können. Wie der Wettermann dem Wirbelsturm hinterherlaufen? Ganz so dramatisch geht es nicht zu, wenn du Meteorologie studieren möchtest, jedoch wirst du aufbauend auf deine Grundlagenausbildung eine breite experimentelle Sicht der Dinge bekommen. Hinzu kommt, dass du in der Lage sein musst, mit deinem Wissen Prognosen abzugeben und Wetter- und Umweltveränderungen zu interpretieren. Aus diesem Grund sind der Umgang mit Beobachtungssystemen und der Anwendung von statistischen Verfahren wichtige Disziplinen im Studium Meteorologie.


Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...praktischen Versuchsreihen.
  • ...Untersuchungen in freier Natur.
  • ...Mathematikvorlesungen.
  • ...Programmieren.
  • ...dem Beobachten von meteorologischen Veränderungen.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Synoptische Meteorologie
  • - Wettervorhersage
  • - Experimentalphysik
  • - Dynamik der Atmosphäre
  • - Angewandte Statistik

Mögliche Master-Studiengänge

Meteorologie - Geoinformatik - Astronomie - Geowissenschaften - Physik
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. An Übungen teilnehmen:

Das Lerntempo im Studium Meteorologie ist so rasant wie manch ein Wirbelsturm, der schon durch Deutschland geschossen ist. Themen, die in der Schule in den Fächern Mathematik oder Physik in zwei Monaten behandelt wurden, werden hier oft meist in zwei Vorlesungen abgespeist. Aus diesem Grund bieten viele Hochschulen und Universitäten ihren Studenten Lernübungen an. Diese solltest du in den ersten Semestern nutzen, um in den Lernprozess langsam einzusteigen.

2. Versuchsprotokolle nicht schleifen lassen:

Wer Meteorologie studieren möchte, der tut dies nicht, weil er so gerne durch den Regen läuft, sondern weil er sich dafür interessiert, wo der Regen herkommt. Um dies herauszufinden, lernst du im Studium, unsere Erde unter bestimmten Aspekten zu beobachten. Deine Beobachtungen musst du in der Regel in Protokollen festhalten. Vielen Studenten fällt es schwer, diese Protokolle im Nachhinein für ihre Unterlagen zu verfassen, dabei sind sie sehr gute Lernhilfen und können auch zu späteren Zeitpunkten immer wieder hervorgeholt werden.

3. Nicht abschrecken lassen:

Du wirst bereits am Anfang des Studiums merken, dass Mathematik neben Biologie und Chemie einen Großteil deiner Vorlesungen einnimmt. Bevor du jetzt aber enttäuscht bist und dir mehr fachspezifisches Wissen wünschst, sei beruhigt. Spätestens ab dem dritten Semester kannst du mit deinem Fachwissen tiefer in die Materie der Meteorologie eintauchen. Das Grundwissen aus den naturwissenschaftlichen Fächern ist jedoch wichtig, um die Hintergründe der Meteorologie zu verstehen.

 

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