Menü

- Studiengänge von A-Z -

Meteorologie Studium: Alle Infos

Jobchancen mit Meteorologie

Aufsteigen wie Thor der Donnergott? Oder doch eher fallend wie viele kleine Regentropfen? Wer Meteorologie studiert hat, der weiß in der Regel ganz genau, wo seine Interessen liegen und was er später damit anfangen möchte. Doch wie gut stehen die Chancen, in der Meteorologie Karriere zu machen?

Da die aktuellen Witterungs- und Klimaschwankungen uns Menschen zweifelslos beeinflussen, ist das Meteorologie Studium hoch angesehen. Die meisten Absolventen streben eine Meteorologie Karriere beim Deutschen Wetterdienst an. Er ist der bedeutendste Arbeitgeber für Hochschulabgänger. Mehr als ein Drittel von ihnen arbeiten hier. Aber nicht alle von ihnen beschäftigen sich auch mit der Wettervorhersage oder dem aktuellen Wettergeschehen. Denn eine Meteorologie Karriere beim Wetterdienst kann auch ganz anders aussehen. Die Weiterentwicklung bisheriger Wettervorhersagemodelle ist ebenfalls ein sehr wichtiges Aufgabengebiet deiner Berufsgruppe. So kannst du zum Beispiel auch daran mitwirken, eine neue Software für die Visualisierung von Beobachtungs- und Vorhersagedaten zu entwickeln.

Doch auch an anderen Stellen kannst du als Meteorologe für ordentlichen Wind sorgen. Denn dank der Nähe zur Physik bist du auch außerhalb deines Fachgebiets auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt. Banken und Versicherungen beispielsweise müssen Gefahren von Natur- und Umweltkatastrophen bewerten. Hinzu kommt, dass du während deines Studiums eine Menge Vorlesungen in Mathematik besuchen musst, mit großen Datenmengen umgehen kannst und lernst, Simulationen durchzuführen. Dieses Know-how ist besonders in der Computerindustrie gefragt. Du siehst also, es gibt ganz unterschiedliche Wege, mit Meteorologie Karriere zu machen.

Grundsätzlich sind deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt also eher sonnig als regnerisch. Denn es gibt nicht viele Studenten, die Meteorologie studieren, und nur wenige von ihnen finden später keinen Job in ihrer Disziplin.

Gehaltstechnisch sieht es für dich grundsätzlich auch sehr gut aus. Wer wirklich beim Wetterdienst tätig ist, wird nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bezahlt. Dort liegt dein Einstiegsgehalt zwischen 2800 und 3300 Euro brutto im Monat. Wen es eher zu privaten Wetterdienstanbietern oder Gutachtenbüros zieht, der muss etwas Verhandlungsgeschick beweisen, kann aber auch mit mindestens 2700 Euro Einstiegsgehalt rechnen. Berufserfahrung ist natürlich auch für Meteorologen das A und O. Hast du deine Meteorologie Karriere erst einmal in Gang gesetzt, tut sich auch bei deinem Gehalt später etwas. Das heißt, dass du als Meteorologe mit Leitungsverantwortung bis zu 4500 Euro brutto monatlich verdienen kannst. Natürlich hängt dein Gehalt auch hier immer davon ab, was du aus deiner Studienrichtung machst.

Promotion

Eine Promotion in Meteorologie strebt etwa ein Drittel der Absolventen an. Sie ist vor allem dann notwendig, wenn du in der Wetterforschung tätig werden möchtest oder dich dafür entscheidest, eine Lehrposition an Hochschulen anzustreben. Auch, um dich beruflich umzuorientieren, kann eine Promotion in Meteorologie sinnvoll sein.

Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Umweltschutz
Messtechnik
Wolkenphysik und -chemie
Polarforschung

- Du kennst deine Uni am besten -

Kurz nachdenken, dann Uni ranken!

Jetzt deine Uni bewerten