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Ökotrophologie Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

Du willst Ökotrophologie studieren? Informiere dich hier

Du bist was du isst! Diesen Leitsatz nehmen sich Ökotrophologen ganz besonders zu Herzen, denn hier dreht sich alles um Ernährung. Die Inhalte des Ökotrophologie Studiums gehen aber weit über eine „was ist gesund, was nicht?“-Fragestellung hinaus, vielmehr wird der gesamte menschliche Körper unter die Lupe genommen. Und auch hier ist noch lange nicht Schluss, denn auf der anderen Seite wird die Lebensmittelindustrie betrachtet – und das von der Produktion und den Inhalten der Lebensmittel, bis zur Vermarktung und Qualitätskontrolle. Du willst Ökotrophologie studieren? Dann zählen Fächer wie Biologie, Biochemie, Ernährungsphysiologie und Anatomie ebenso zu deinem Studium wie Wirtschaftslehre, Lebensmitteltechnologie, Produktionsmanagement und Public Health.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Ernährungsberater verbieten alles was lecker ist.«

Ernährungsberatung ist viel mehr, als nur Verbote aufzustellen. Mit einer gesunden Ernährung können längst nicht nur Schönheitsideale erreicht, sondern vielmehr Krankheiten bekämpft werden. Deshalb findet man auch viele Ernährungsberater in Krankenhäusern. Ganz ohne Verbote geht es dabei natürlich nicht, aber wer behauptet denn, dass gesunde Ernährung nicht lecker sein kann? Im Ökotrophologie Studium lernst du alles, was du zu dem Thema wissen musst.

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»Ökotrophologen sind „studierte Hausfrauen“.«

Wer das immer noch denkt, sollte sich das Ökotrophologie Studium bzw. das Vorlesungsverzeichnis einmal genauer anschauen. Von den Naturwissenschaften über Wirtschaftswissenschaften bis hin zu Medizin warten hier anspruchsvolle Inhalte, die niemand unterschätzen sollte. Vorkenntnisse durch Leistungskurse in den Naturwissenschaften sind daher übrigens gewünscht, da das Lernpensum gerade in den Naturwissenschaften sonst schnell über den Kopf wachsen kann.

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»Alle, die Ökotrophologie studieren, werden später Ernährungsberater.«

Die Ernährungsberatung ist für viele, die Ökotrophologie studieren, eine interessante Perspektive. Die meisten Jobs warten aber tatsächlich in der Wirtschaft, genauer gesagt in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Ob in der Entwicklung neuer Produkte oder in der Kontrolle von Qualität und Hygiene, hier gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Ernährungswissenschaft
Die Ernährungswissenschaft grenzt das Fachgebiet weiter ein. Ökotrophologie ist die Ernährungs- und Haushaltswissenschaft. Die Haushaltswissenschaft fällt in der Spezialisierung auf Ernährungswissenschaft also weg. Der Blick wird nur auf die Untersuchung von biologischen und chemischen Vorgängen bei der Ernährung, Verdauung und dem Stoffwechsel gerichtet. Dabei werden Tiere und Pflanzen ebenso einbezogen wie Menschen. Ernährungswissenschaft ist in der Ökotrophologie eine Spezialisierung, die du in der Regel als eigenständigen Studiengang wählen kannst. Ernährungswissenschaft wird sowohl als Bachelor als auch als Masterstudiengang angeboten.
Diätetik
Im Studium Ökotrophologie wirst du auf eine Karriere in der Ernährungsberatung oder in der Lebensmittelindustrie vorbereitet. Die Spezialisierung Diätetik legt den Schwerpunkt ganz klar auf die Ernährungsberatung. Wie kann eine medizinische Behandlung durch Ernährung unterstütz werden, was tun bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und wann macht eine Ernährungsumstellung wirklich Sinn? Du lernst aber nicht nur die fachlichen Hintergründe, sondern auch, wie du dein Wissen vermittelst, Patienten motivierst und zu ihnen durchdringen kannst. Wer also ganz klar in die Beratung gehen möchte, für den eignet sich die Ökotrophologie Spezialisierung auf Diätetik sehr. Diätethik wird übrigens auch als Duales Studium angeboten.
Lebensmittelwirtschaft
Eine weitere Spezialisierung im Ökotrophologie Studium ist die auf die Lebensmittelwirtschaft. Hast du dich schon immer gefragt, wer sich die vielen Fertiggerichte ausdenkt, wie sie entwickelt und vermarktet werden, dann bist du hier richtig. Du lernst hier sogar, wie die Nährwerttabellen, die auf fast allen Lebensmittelverpackungen zu finden, entstehen und Mindesthaltbarkeit kalkuliert wird. Am Ende deines Studiums Ökotrophologie mit Spezialisierung Lebensmittelwirtschaft, kannst du für einen Lebensmittelkonzern, aber auch in der Hygieneaufsicht arbeiten. Lebensmittelwirtschaft wird an einigen Unis als Wahlmodul angeboten, an anderen kannst du Ökotrophologie mit Schwerpunkt Lebensmittelwirtschaft studieren.

Wusstest du schon, dass...

…deutlich mehr Frauen Ökotrophologie studieren, als Männer? Rund 84 % der Studierenden sind weiblich.

…Übergewicht nicht fest definiert ist, da es verschiedene Messmethoden und Skalen gibt?

…die Schreibweise Ökotrophologie nicht einheitlich ist? Einige Unis sprechen auch von Oecotrophologie.

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Das Ökotrophologie Studium ist vergleichsweise ausgeglichen aufgebaut, was den Anteil an Theorie und Praxis angeht. Natürlich wirst du vor allem viele Vorlesungen, Seminare und Übungen besuchen und nächtelang Bücher wälzen. Doch auch ins Labor geht es immer wieder, wo du an praktischen Versuchen teilnimmst. Zudem wird von nahezu jeder Uni ein Praktikum verlangt. Zum Teil schon vor Studienantritt als sogenanntes Vorpraktikum, oder im späteren Studienverlauf. Wenn du dich also dazu entscheidest, Ökotrophologie zu studieren, guck dich am besten schon jetzt nach einem passenden Praktikum um.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...anspruchsvollen chemischen, biologischen und medizinischen Inhalten.
  • ...Vorlesungen.
  • ...dem Anwenden des Gelernten in den Übungen und Tutorien.
  • ...intensiver Prüfungsvorbereitung.
  • ...dem Absolvieren eines Betriebspraktikums.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - German Food and Culture
  • - Methoden der Ernährungsberatung
  • - Organische Chemie und Biochemie
  • - Lebensmittelwarenkunde und -verfahrenstechnik
  • - Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagement

Mögliche Master-Studiengänge

Prävention und Gesundheitsmanagement - European Master in Food Science, Technology and Nutrition - Lebensmittel- und Bioprodukttechnologie - Bewegung und Gesundheit – Diagnostik, Prävention und Intervention in der Lebensspanne - Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft - Sport und Ernährung - Medical Life Sciences - Lebensmittelchemie
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Inhalte nicht unterschätzen:

Auch wenn es häufig keine Voraussetzung ist: Wenn du Ökotrophologie studieren willst, solltest du gute Kenntnisse der Naturwissenschaften, insbesondere der Biologie und Chemie mitbringen – idealerweise durch einen entsprechenden Leistungskurs. Falls du dich sehr für Ernährung interessierst, aber mit den Naturwissenschaften eigentlich nicht viel anfangen kannst, solltest du dir deinen Studienwunsch nochmal genau überlegen. Mache nur nie den Fehler und unterschätze die Inhalte des Studiums.

2. Über die Möglichkeiten informieren:

Alle, die Ökotrophologie studieren, werden Ernährungsberater. So steht es in unseren Klischees, aber wie wir bereits verraten haben, macht die Ernährungsberatung nur einen kleinen Teil deiner beruflichen Möglichkeiten aus. Ob in der Forschung, in der Wirtschaft oder in der Lehre – auf dich warten viele Einsatzgebiete. Das Studium lässt dir daher viele Freiheiten, dich zu spezialisieren. Damit du deine Wahlfächer nicht unüberlegt wählst und dir daher selbst Steine in den Weg legst, solltest du dich umfassend über deine beruflichen Chancen nach dem Ökotrophologie Studium informieren. Gehe beispielsweise zur Studienberatung oder spreche mit ehemaligen Studenten.

3. Praktika machen:

Praxis ist das A und O und das gilt auch für das Ökotrophologie Studium. Einige Universitäten verlangen daher ein Vorpraktikum oder ein Praktikum im Verlaufe des Studiums. Ist dies nicht in der Studienordnung festgeschrieben, solltest du dir diese Erfahrung auf keinen Fall entgehen lassen. Denn nicht nur für deine berufliche Orientierung wirst du das Praktikum benötigen, auch der Jobeinstieg ist deutlich leichter, wenn du bereits Referenzen hast.

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