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Ökotrophologie Studium: Alle Infos

Numerus Clausus für Ökotrophologie

Immer diese Fremdwörter: Öko? Schon mal gehört, Trophologie hingegen? Ökotrophologie steht für Haushalts- und Ernährungswissenschaft, ein interdisziplinäres Fach, welches sich erst ab den 1960er Jahren entwickelte. Inhaltlich sind dabei eigentlich keine Grenzen gesetzt. Naturwissenschaften und Medizin finden hier ihre Nische ebenso wie die Ökonomie, Psychologie oder Soziologie. Obwohl die Themen des Faches immer aktuell und nah am Leben sind, gilt das Fach insgesamt eher als klein und wird von daher auch nicht an jeder Hochschule angeboten. Und wenn doch, dann gibt es häufig auch einen NC in Ökotrophologie. Wo, wie hoch und wie kann man diesen umgehen? Wir haben uns für dich schlau gemacht.

Der NC in Ökotrophologie

Einen Numerus Clausus in Ökotrophologie gibt es an vielen Hochschulen, wobei es hier natürlich mehr oder weniger große Schwankungen gibt. Da es sich, wie erwähnt, um ein eher kleines Fach handelt, sind auch die Studienplätze nicht im Überfluss vorhanden. So ist der Ökotrophologie-NC ein geeignetes Mittel, um die begehrten Plätze zu füllen. Aus diesem Grund wirst du auch nicht an jeder Uni den gleichen NC in Ökotrophologie vorfinden und an derselben Uni kann im folgenden Semester plötzlich gar keiner mehr angesetzt werden. Planbar ist sicherlich etwas anderes – aber es zeigt auch, dass ein gescheiterter erster Anlauf nicht der letzte Versuch gewesen sein muss, in dein Traumstudium zu kommen.

Im Wintersemester 2015/16 liegt in der Ökotrophologie der Numerus Clausus im Durchschnitt bei 2,38. Ein relativ hoher Wert, so dass deine Hochschulzulassung auf jeden Fall im 1er- bis guten 2er-Bereich liegen sollte, um das Fach studieren zu können. Den höchsten NC in Ökotrophologie hat dabei die Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg angesetzt. Dort lag er im Winter 15/16 nämlich bei 2,0 – gleicher Fall auch an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Mit 2,4 setzt die FH Münster den NC etwas niedriger an. Den niedrigsten Wert im Wintersemester 15/16 findest du an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit 3,1.

Selbstverständlich gibt es auch Angebote für Ökotrophologie ohne Numerus Clausus: So kannst du das Fach beispielsweise in Fulda oder München studieren. Beachte aber, dass es nicht immer auch Ökotrophologie im Namen trägt. Das zulassungsfreie Fach an der TU München heißt so zum Beispiel Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft und in Fulda studierst du Diätetik oder „Wirtschaftsingenieur/in LifeCycle Catering“ in einer dualen Ausbildung.

Tipps, wie du den NC umgehen kannst

Den NC in Ökotrophologie zu umgehen ist natürlich auch möglich – zumindest auf gewisse Weise. Grundsätzlich ist es möglich, dass du es in einem anderen Semester oder an einer anderen Hochschule versuchst. Ein späteres Startsemester heißt nämlich auch, dass du Wartsemester sammelst, die dir angerechnet werden können. Dadurch verschwindet zwar nicht der Ökotrophologie-NC, doch deine Chancen stehen dadurch etwas besser. Zudem kannst du in der Zeit Praktika absolvieren, die du während des Studiums vielleicht sogar benötigst. Ebenso kannst du aber auch ein anderes Fach studieren und später uni-intern wechseln oder dich so spezialisieren, dass es inhaltlich nicht weit von der Ökotrophologie entfernt ist. Bei der Vielzahl an interdisziplinären Inhalten kein zu großes Problem.

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