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Physik Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

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Statt Postern von Sängern hattest du als Kind Bilder von Stephen Hawking und Marie Curie an der Wand? Du bist wissbegierig und wolltest schon von klein auf genau wissen, wie die Mikrowelle das Essen warm macht und welche Sternbilder es gibt? Dann ist ein Physik Studium genau das richtige für dich, denn Neugier und die Suche nach Erklärungen sind der Motor für erfolgreiche Physiker. Wenn du zudem schon in der Schule ein Faible für Zahlen hattest und dir die Formel E=mc² nicht direkt die Tränen in die Augen treibt, dann steht einer erfolgreichen Physik Karriere nichts im Wege. Im Studium lernst du alles über die Theoretische Physik, die Experimentalphysik und die höhere Mathematik. Zudem gehören auch Bereiche wie Elektrotechnik, Informatik und Chemie zu deinem umfassenden Physik Studium.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Physiker haben alle einen besonders hohen IQ«

Um dieses Klischee zu bestätigen oder zu entkräften, müsste man erstmal von allen Physikern den IQ messen. Allerdings kommt es Leuten, die nicht Physik studieren, häufig so vor, als seien Physiker übernatürlich schlau. Zudem kennt man häufig berühmte Physiker wie Albert Einstein, der ja bekanntlich einen IQ von 148 hatte.

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»Physiker glauben nichts, was sie nicht beweisen können«

Absolut kein Klischee, sondern oftmals die Realität. Denn glauben ist eben noch lange nicht wissen, und viele wollen Physik studieren, um auf alles eine Antwort zu finden. Viele Physiker zweifeln an der Existenz von „Übernatürlichem“, da es nicht empirisch untersucht werden kann. Solange es also keine Möglichkeit gibt, Belege für etwas zu finden, sind Physiker erst einmal skeptisch. Es ist wohl kein Zufall, dass Albert Einstein bekennender Atheist war.

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»Physiker sind Nerds wie die Gruppe aus der Big Bang Theory«

Dieses Klischee schwirrt wahrscheinlich schon immer in einigen Köpfen herum und wurde durch die Serie nochmal ordentlich verstärkt. Das Klischee ist natürlich nicht wahr, denn die Figuren sind stark überzeichnet und sollen uns ja auch zum Lachen bringen. Für viele Nichtphysiker wirken manche Physiker aber hin und wieder nerdig, weil sie ihre Umwelt selten ohne Wissenschaftsbrille betrachten und den Drang haben, alles erklären wollen. Aber wo wäre die Menschheit ohne diesen Drang? :-)

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Wirtschaftsphysik
Mit einer Physik Spezialisierung zum Wirtschaftsphysiker bist du in vielen verschiedenen Bereichen einsetzbar. Du bist insgesamt dafür zuständig, physikalische Methoden und Theorien auf Abläufe in Wirtschaft und Produktion zu übertragen. Im Verkehrswesen beispielsweise könntest du als Wirtschaftsphysiker Staus simulieren und dadurch Optimierungen in Verkehrsnetzen berechnen. Auch im Bankwesen sind Wirtschaftsphysiker heute nicht mehr wegzudenken, denn die Physik kann beispielsweise dabei helfen, Gesetzmäßigkeiten in Börsenstrukturen zu finden. Deine wichtigste Arbeit wird darin bestehen, Simulationsmodelle für verschiedene Szenarien zu erstellen und so Prozesse in der Ökonomie zu perfektionieren.
Biophysik
Du hast dich schon immer gefragt, wie man mithilfe eines Magnetresonanztomographen (MRT) in den Körper eines Menschen blicken kann? Die Erklärung dazu wirst du haben, wenn du eine Physik Spezialisierung zum Biophysiker machst. Denn in diesem Beruf untersuchst du alle physikalischen Eigenschaften, die im Zusammenhang mit lebenden Systemen stehen. Dabei könntest du dich beispielsweise mit der Strahlenbiophysik und Untersuchungen der biologischen Wirkung elektromagnetischer Felder beschäftigen. Vor allem in der medizinischen Forschung sind Biophysiker heutzutage nicht mehr wegzudenken, denn dort sind sie unter anderem mit dem Entwickeln neuer Arzneimittel tätig.
Kernphysik
Einer der wohl bekanntesten Kernphysiker war Ernest Rutherford. Er gilt als der Entdecker des Atomkerns, der erstmals eine Kernumwandlung durchführte und dabei das Proton entdeckte. Du willst in Rutherfords Fußstapfen treten und selbst eine Physik Spezialisierung zum Kernphysiker machen? Kein Problem. Als Kernphysiker bist du, wie die Berufsbezeichnung schon sagt, für die Untersuchung der Eigenschaften von Atomkernen zuständig. Wechselwirkungen von Kernbausteinen und Elementarteilchen müssen untersucht werden und Reaktortypen weiterentwickelt werden. Doch aufgrund des hohen Gefahrenrisikos der Strahlung, die von Kernreaktoren ausgehen, ist vor allem die nukleare Sicherheitsforschung eine wichtige Aufgabe von Kernphysikern.
Medizinphysik
Du willst Krankheiten durch deine Arbeit als Physiker diagnostizieren oder womöglich sogar heilen? Dann solltest du eine Physik Spezialisierung zum Medizinphysiker einschlagen. Denn als Medizinphysiker bist du Ansprechpartner Nummer eins, wenn es zum Beispiel um die Diagnose und Therapie von Krebspatienten geht. Du planst Bestrahlungen für Patienten aufgrund von physikalischen Berechnungen und kannst verschiedenste medizintechnische Geräte, wie zum Beispiel Tomografen prüfen, um bestmögliche therapeutische Ergebnisse zu erzielen. Deine Einsatzbereiche als Medizinphysiker bewegen sich vor allem in der Röntgendiagnostik, der Radioonkologie und der Nuklearmedizin.
Astrophysik
Wir leben in nur einem von unendlich vielen Universen, ein Großteil des Weltraums ist noch unerforscht und generell birgt das Weltall viele Rätsel. Willst du dich daran beteiligen, diese Rätsel, à la Dr. Rajesh Koothrappali aus „The Big Bang Theory“ zu lösen? Dann mach eine Physik Spezialisierung zum Astrophysiker. Denn in diesem Beruf entwickelst du nicht nur Instrumente für die Erforschung des Weltalls, wie zum Beispiel Teleskope, Kameras und Satelliten, sondern erforscht auch die Entstehung, den Aufbau und die physikalischen Eigenschaften von Himmelskörpern und interstellarer Materie.

Wusstest du schon, dass...

…aus physikalischer Sicht ein Quantensprung eigentlich die kleinstmögliche Zustandsänderung ist? Umgangssprachlich wird das Wort allerdings für einen ungewöhnlich großen Fortschritt genutzt.

…Wilhelm Conrad Röntgen 1901 den ersten Nobelpreis für Physik erhalten hat? Er hat die nach ihm benannten X-Strahlen entdeckt.

…-40° Celsius exakt die gleiche Temperatur ist wie -40° Fahrenheit?

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Theorie

Im Physik Studium gibt es drei wichtige Bereiche, die im Bachelor behandelt werden: Mathematik, theoretische Physik und Experimentalphysik. In den ersten Semestern spielt die höhere Mathematik eine besonders große Rolle, da im Grunde alles darauf aufbaut. Du kannst dich in den ersten Semestern also auf viel Theorie und Begriffe wie Wegintegrale und Vektoranalysis einstellen. Und auch in der theoretischen Physik steht die – Überraschung – Theorie im Vordergrund. Hier dreht sich alles um Formeln, die physikalische Probleme genau beschreiben. Erst in der Experimentalphysik geht es ein wenig praktischer zu und du kannst experimentell arbeiten. Möchtest du also Physik studieren, gehören wissenschaftliche Versuche und Laborarbeiten zu deinem Unialltag.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...höherer Mathematik.
  • ...Laborpraktika.
  • ...Experimenten.
  • ...Messtechniken.
  • ...wöchentlichen Matheübungen.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Astroteilchenphysik
  • - Die Physik und Technik von STAR TREK
  • - Laser: Grundlagen und Anwendungen
  • - Quantenphysik
  • - Mathematische Methoden

Mögliche Master-Studiengänge

Medizinische Physik - Physikalische Technik - Biophysik - Geophysik - Lasers and Photonic - Computational Sciences
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Gut informieren und nicht frustriert sein:

Wenn du Physik studieren möchtest, dann sollte dir bewusst sein, dass deine Wahl auf ein sehr lernintensives Studium mit großem Mathematikanteil gefallen ist. In der Schule sind dir die guten Noten in Physik nur so zugeflogen? Das ist schon mal ein sehr guter Anfang, aber in der Schule wurde dir nur ein kleiner Ausschnitt der Physik gezeigt, klein wie ein Atom J. In der Uni steigt nicht nur das Tempo, sondern auch der Lernumfang enorm an. Nimm also nicht deine Schulnoten als Maßstab und denke daran, dass die meisten deiner Kommilitonen zu Beginn auch nicht mehr wissen als du.

2. An Vorbereitungskursen teilnehmen:

Die meisten Unis bieten schon in der O-Phase einige Vorbereitungskurse an, die du auch unbedingt wahrnehmen solltest. Die meisten Kurse gibt es in Mathematik, aber manche Hochschulen bieten auch in Informatik und Chemie Vorbereitungskurse an. Die Kurse wiederholen den Schulstoff und sorgen dafür, dass alle Erstis auf dem gleichen Stand zu Beginn des Studiums sind. Vielleicht kannst du in den Kursen auch einige Zweifel an deiner Wahl beseitigen, denn auch ohne Mathe und Physik LK in der Schule kann man ein Physik Studium schaffen.

3. Wahlpflichtfächer aussuchen:

Das Physik Studium ist gerade in den ersten drei Semestern extrem anspruchsvoll, da kann ein wenig Abwechslung nicht schaden. An den meisten Unis kannst du Wahlfächer belegen, die in komplett anderen Bereichen zu finden sind. Du kannst Fremdsprachen lernen, einen BWL Kurs belegen oder dich mit Politik beschäftigen. Im besten Fall interessiert dich das Fach und hängt in irgendeiner Form mit deinem Berufswunsch zusammen. Wenn das nicht der Fall ist, dann lernst du immerhin neue Leute kennen und kannst deinen Horizont erweitern.

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