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Sozialmanagement Studium: Alle Infos

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Menschen wollen gut betreut werden. Ob im Alter oder bei Krankheit – gute Pflege hat jeder verdient. Und natürlich brauchen auch Kinder sichere Strukturen, in denen sie optimal betreut werden. Neben dem Pflege- und Aufsichtspersonal, das in sozialen Einrichtung arbeitet, braucht es aber auch immer einen Businessplan im Hintergrund. Für die Organisation des ganzen Drumherums bist du zuständig, wenn du dich entscheidest, Sozialmanagement zu studieren. Im Sozialmanagement Studium lernst du, wie man möglichst effizient Betreuungs- und Versorgungskonzepte für soziale Einrichtungen oder Non-Profit-Organisationen auf die Beine stellt. Und zwar so, dass die Qualität der Versorgung nicht zu kurz kommt. Weil der Mensch bei deiner späteren Arbeit immer im Vordergrund stehen wird, kombiniert das Sozialmanagement Studium Aspekte der Wirtschaftswissenschaften mit pädagogischen und psychologischen Inhalten.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Sozialmanager sind keine richtigen Manager.«

Was ist denn ein falscher Manager? Bei dem Vorwort „Sozial-“ denken aber tatsächlich viele Menschen sofort an blumenstreichelnde Ökopulliträger mit viel Liebe im Herzen. Und nicht an jemanden mit Führungsqualitäten. Dass es einiges an Spezialwissen braucht, um das Sozialmanagement Studium erfolgreich durchzuziehen, wird dabei schnell vergessen. Deine BWL- und Juraklausuren wirst du schließlich genauso bestehen müssen wie jeder andere Management Student.

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»Wer Sozialmanagement studieren will, interessiert sich gar nicht für die Menschen dahinter. «

Der Sozialmanager als unterkühlter Rechenfuchs, der für die Finanzplanung eines Kindergartens zuständig ist, obwohl ihm das Wohlergehen der Kleinen nicht wichtig ist? Entspricht natürlich auch nicht der Wahrheit. Wer in seinem Job später für das Management einer sozialen Einrichtung zuständig ist, der sollte sich selbstverständlich auch für die Menschen dahinter interessieren – und wird durch die Pädagogik Seminare im Sozialmanagement Studium gut darauf vorbereitet.

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»Sozialmanager finden nach dem Studium keinen Job. «

Sozialmanagement studieren und danach arbeitslos sein? Davor musst du eigentlich keine Angst haben – immerhin wird der Gesundheits- und Pflegesektor in Deutschland immer größer (und die Bevölkerung immer älter). Auch andere soziale Einrichtungen wie Kindergärten und Jugendheime brauchen dein Know-how als Mastermind, damit Geld und Personal gut organisiert sind.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Non-Profit Management
Als Manager bist du immer auch Wirtschaftsprofi. Alles, was du in deinem Berufsleben anpackst, muss wirtschaftlich gut durchdacht sein und unterm Strich Gewinn abwerfen – oder? Gut durchdacht in jedem Fall, aber es gibt auch eine Sozialmanagement Spezialisierung, bei der wirtschaftlicher Gewinn nicht im Fokus steht. Und zwar, wenn du dir Non-Profit-Organisationen als späteren Arbeitgeber aussuchst. Für diesen Berufszweig brauchst du ganz spezielle Kenntnisse, weil Non-Profit-Organisationen gemeinnützige Ziele verfolgen – du musst also wissen, wie du die Spenden und Mitgliedsbeiträge von ehrenamtlichen Mitgliedern am besten einsetzt. Nichts für Leute ohne gesellschaftliches Gespür!
Gesundheitsmanagement
Unsere medizinische Versorgung ist eine der besten weltweit. Dank der Allgemeinen Krankenversicherungspflicht wird hier jeder, der wegen eines kleinen oder großen Wehwehchens ins Krankenhaus oder zum Arzt muss, bestmöglich behandelt. Was wären wir also ohne das Krankenhauspersonal und ohne Krankenversicherung? Hier kommst du ins Spiel. Wählst du nämlich die Sozialmanagement Spezialisierung Gesundheitsmanagement, sorgst du dafür, dass die medizinische Versorgung kostengünstig sichergestellt und Problemfälle schnell gelöst werden. Ob gesundheitswissenschaftliche Datenerfassung oder betriebliche Gesundheitsförderung – du sorgst dafür, dass unser Versorgungssystem gesund bleibt.
Personalmanagement
Diese Sozialmanagement Spezialisierung ist genau genommen ein eigenständiger Studiengang und wird auch als Human Resource Management bezeichnet. Und Personal braucht man natürlich auch im Bereich der Pflege, der Kinder- und der Seniorenbetreuung. Um das Wohl unserer Lieben zu gewährleisten, lernst du im Personalmanagement Studium neben den theoretischen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, wie eine Organisation oder ein Unternehmen strukturiert ist. Erst wenn du mit diesen Strukturen vertraut bist, stehen Fächer wie Mitarbeiterführung, Coaching und Kommunikation auf dem Stundenplan. Und weil für dich die Mitarbeiterzufriedenheit immer im Mittelpunkt steht, lernst du alles zum Thema Personalführung und –entwicklung.
Sozialmarketing
Vorsicht: Der Begriff Sozialmarketing ist nicht zu verwechseln mit dem sogenannten „Social Marketing“. Beim Sozialmarketing dreht sich nämlich im Grunde wieder alles um NPOS – kurz für Non-Profit-Organisationen. Wie entwickelt man Marketingkonzepte für Organisationen, denen es nicht primär um wirtschaftlichen Gewinn, sondern um das Erreichen sozialer Ziele geht? Wählst du diese Sozialmanagement Spezialisierung, lernst du zum Beispiel, wie man die Spendeneinnahmen bei Fundraising-Projekten erhöhen kann. Und auch, wie sich das Risikoverhalten von Menschen minimieren lässt – durch Aufklärungskampagnen oder gezielte Bildungsmaßnahmen.

Wusstest du schon, dass...

…das Thema Mitarbeitermotivation erst in den 1980er Jahren so richtig auf den Tisch kam?

…man Sozialmanagement erst seit 2002 in Deutschland studieren kann?

…im Jahr 2015 ungefähr zwei Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig sind?

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Ob bei dir mehr Theorie oder Praxis auf dem Stundenplan stehen wird, wenn du dich entscheidest, Sozialmanagement zu studieren, lässt sich pauschal gar nicht beantworten. Viele Hochschulen bieten das Sozialmanagement Studium nämlich berufsbegleitend für diejenigen an, die schon eine Ausbildung abgeschlossen haben. Was für dich oft bedeutet, dass du nebenher noch in deinem erlernten Beruf weiterarbeiten kannst. Dadurch ist dein Alltag natürlich weiterhin von praktischer Arbeit geprägt. Inhaltlich vereint das Studium Sozialmanagement mehrere Fächer in sich: BWL Vorlesungen wirst du ebenso haben wie Seminare in Pädagogik und Psychologie. Das heißt: Jede Menge Theorie, die du dir anlesen musst. Diese Theorie kommt dann aber recht schnell wieder praktisch zum Einsatz, wenn du mit deinen Kommilitonen Gruppenübungen machst und dir im Team wirtschaftliche Konzepte überlegst.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • …BWL-Vorlesungen.
  • …Konzeptentwicklung von Qualitätsmanagement-Systemen.
  • …Simulationen von Beratungsgesprächen.
  • …Strategischem Controlling.
  • …Seminaren für Soziale Arbeit.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Alltagspsychologie und wissenschaftliche Psychologie
  • - Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung
  • - Schuldrecht
  • - Bilanzanalyse
  • - Rechtliche und ökonomische Rahmenbedingungen der Krankenhäuser

Mögliche Master-Studiengänge

Soziale Arbeit - Pflegemanagement - Sozialwirtschaft - BWL - Personalmanagement - VWL
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Vorpraktikum machen:

Sozialmanagement studieren viele, die bereits eine Ausbildung oder sogar ein Studium in einem sozialen Fach gemacht haben. An manchen Hochschulen ist eine solche Vorbildung sogar Pflicht. Wenn du frisch von der Schule kommst, kann es natürlich passieren, dass dir im Vergleich mit deinen Kommilitonen ein bisschen Erfahrung fehlt. Das muss dir keine Angst machen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, nach der Schule erst einmal ein Praktikum in einem Jugendheim, einem Krankenhaus oder einer Kindertagesstätte zu machen. Dadurch bekommst du eine bessere Vorstellung von dem, was später im Alltag auf dich zukommt und einen Eindruck von den Bedürfnissen hilfsbedürftiger Menschen.

2. In den ersten Semestern durchhalten: 

Jede Menge Klausuren in den ersten Semestern – es ist Zeit, schreiend im Kreis zu rennen! Keine Frage, die ganzen Grundkurse, die du machen musst, werden dich wahrscheinlich Nerven kosten. Danach kannst du dir aber oft deinen ganz persönlichen Schwerpunkt im Sozialmanagement Studium aussuchen und dich zum Beispiel auf den wirtschaftswissenschaftlichen Bereich konzentrieren. Eine weitere Möglichkeit ist, dein Fachwissen in pädagogischer Richtung noch zu vertiefen.

3. Praxis nicht vergessen:

Alles Fachwissen und die besten Noten sind nur dann etwas wert, wenn du das alles auch anwenden kannst. Nach deinem Sozialmanagement Studium wirst du vielleicht die Leitung über Patienten und Personal haben – das bedeutet auch, dass du einen Draht zu deinen Mitmenschen haben solltest. Sozialmanagement zu studieren bedeutet häufig auch, in Seminaren Rollenspiele zu proben. Auch wenn du dir dabei doof vorkommst, solltest du diese praktischen Übungen to go nicht links liegen lassen. Was dir schon an der Uni schwerfällt, wird danach leider oft nicht leichter.

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