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Sozialpädagogik Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

Du willst Sozialpädagogik studieren? Informiere dich hier

„Wenn jeder dem anderen helfen wollte, wäre allen geholfen.“ – wenn das dein Lebensmotto ist, ist das Sozialpädagogik Studium genau das richtige für dich. Wie der Name schon erahnen lässt, beschäftigt sich die Sozialpädagogik mit dem soziologischen Konstrukt der Familie. „Soziologisches Konstrukt“, das klingt ganz schön hoch gestochen für etwas, das wir doch alle kennen: Das Leben in der Familie. Im Sozialpädagogik Studium wirst du nicht nur in den Bereichen Sozialrecht und Sozialarbeit geschult, du bekommst auch Einblicke in Spezialgebiete, wie zum Beispiel die Jugendhilfe. Grundsätzlich lernst du im Sozialpädagogik Studium, Menschen zu helfen, die sich in einer schwierigen, von der Norm abweichenden Lebenssituation befinden. Das kann bedeuten, dass du zum Beispiel eine Wohngemeinschaft betreust, in der Menschen leben, die eine Essstörung haben. In der Sozialpädagogik viele verschiedene Wissenschaften zusammen: Psychologie und Soziologie sind zwei davon. Außerdem kommt die Praxis hinzu, die an den meisten Studienorten auch als eines der wichtigsten Elemente des Sozialpädagogik Studiums angesehen wird. Ein ausgewogener Mix aus Theorie und Praxis, dazu eine Prise soziales Gewissen und ganz viel Fähigkeit Empathie – das ist es, was dich im Sozialpädagogik Studium erwartet.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Sozialpädagogen sind Weltverbesserer.«

Natürlich wird sich niemand für ein Sozialpädagogik Studium entscheiden, der nur hinter dem Geld anderer Leute her ist. Trotzdem: Auch Sozialpädagogen haben nicht das einzige Lebensziel, die Welt auf eigene Faust zu verbessern. Trotzdem steht das „sozial“ im Namen nicht ohne Grund da.

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»Sozialpädagogen sin extrem empathiefähig.«

Stimmt zum Teil! Sicherlich gibt es auch hier das eine oder andere „schwarze Schaf“, grundsätzlich kann man allerdings schon sagen, dass sich der Beruf als Sozialpädagoge leichter ausüben lässt, wenn man ein Menschenfreund ist. Grundsätzlich gilt aber: Wer das Leid anderer zu nah an sich heran lässt, sollte nicht unbedingt Sozialpädagogik studieren.

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»Sozialpädagogen kommen mit jedem leicht ins Gespräch.«

Um ein guter Sozialpädagoge zu sein, solltest du definitiv keine Schwierigkeiten damit haben, mit Anderen ins Gespräch zu kommen. Schließlich ist es deine Aufgabe, Menschen zu helfen. Dafür solltest du offen auf sie zugehen können – Schüchterne haben es in diesem Job leider etwas schwerer. 

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Kinder- und Jugendarbeit
Schon während deines Studiums hat dich am meisten die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fasziniert? Dann ist diese Sozialpädagogik Spezialisierung genau die richtige für dich. Hier hast du die Möglichkeit, nicht nur in der Familienhilfe, sondern auch direkt mit Kindern und Jugendlichen zusammenzuarbeiten. Egal, ob bei Krisen im Pubertätsalter, Problemen in der Schule oder auch Schwierigkeiten bei der Kindererziehung: Du hast in jeder Lebenslage den richtigen Rat auf Lager und bist Anlaufstelle für alle, die Hilfe brauchen.
Altenhilfe
Nicht nur Kinder und Jugendliche sind oft auf Hilfe angewiesen, vor allem alte Menschen brauchen bei vielen Dingen des alltäglichen Lebens Unterstützung. Wenn du dich für Ältere einsetzen möchtest und ihnen bei der Bewältigung des Alltags helfen möchtest, ist diese Sozialpädagogik Spezialisierung genau das Richtige für dich. Dass dieses Spezialgebiet auch etwas mit Sozialpädagogik zu tun hat, überrascht viele, schließlich wird Pädagogik oft mit als Synonym zu Erziehung verwendet. Du weißt es nach deinem Studium natürlich besser und bist der Meinung: In unserer Gesellschaft ist es ebenso wichtig, Alte zu unterstützen, wie Kinder.
Hilfe für Menschen mit Behinderung
Sozialpädagogik hat in den meisten Fällen etwas damit zu tun, dass schwächeren oder hilfsbedürftigen Menschen Unterstützung zuteilwird. Die Hilfe kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Ob du beispielsweise Erwachsene unterstützt oder Kindern hilfst – das sind zwei verschiedene Welten. Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung ist für viele eine Sozialpädagogik Spezialisierung, die sie zwar sehr fordert, aber auch sehr glücklich macht. Wenn du gerne mit Menschen mit Behinderung zusammenarbeiten möchtest, ist diese Spezialisierung ein besonders vielfältiges und abwechslungsreiches Beschäftigungsfeld für dich.

Wusstest du schon, dass...

…zum Sozialpädagogik studieren auch ein kleines bisschen Interesse an Management nötig ist? Sozial- und Projektmanagement gehören nämlich zu den meisten Studiengängen im sozialen Bereich dazu.

…Sozialpädagogen bis in die 1980er Jahre hinein „Fürsorger“ genannt wurden?

…die Sozialpädagogik bis zur Gründung der Fachhochschulen ein echtes Frauenmetier war?

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Der Praxisanteil ist im Sozialpädagogik Studium schon sehr wichtig. Trotzdem kommst du natürlich nicht drum herum, Theorie zu büffeln. Im Prinzip kann man sagen, dass Theorie und Praxis dich gleichermaßen begleiten werden. wenn du dich dafür entscheidest, Sozialpädagogik zu studieren. Das bedeutet für dich allerdings auch, dass die vorlesungsfreie Zeit sich nicht wirklich wie Ferien anfühlen wird. Stattdessen wirst du in dieser Zeit Praktika machen und Hausarbeiten schreiben – dafür bist du am Ende deines Studiums aber auch fit für den Arbeitsmarkt.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...dem Erlernen von Soft Skills.
  • ...Seminaren und Vorlesungen.
  • ...dem Schreiben von Hausarbeiten.
  • ...Praktika.
  • ...dem Erlenen von empirischen Methoden.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Konzeption und Durchführung quantitativer Untersuchungen
  • - Sprechformen und individuelle ästhetische Besonderheiten
  • - Pädagogik der frühen Kindheit
  • - Einführung in die Sozialdidaktik
  • - Entwicklungspsychologie

Mögliche Master-Studiengänge

Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft - Sozioemotionale Entwicklung - Sozial- und Organisationspädagogik - Sozialpädagogik in Aus-, Fort- und Weiterbildung
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Statistik so früh wie möglich abhaken:

Ja, das ist die schlechte Nachricht für all diejenigen, die sich lieber mit den sozialen Phänomenen dieser Welt auseinandersetzen: Statistik ist ein Teil des Sozialpädagogik Studiums. Und da dieses Fach den allerwenigsten Sozialpädagogen wirklich liegt, ist unser Tipp für euch: Immer weg mit Schaden! Macht euren Statistikschein so früh wie möglich, dann kann er euch hinterher nicht mehr aus der Bahn werfen.

2. Vor dem Studium Praktika machen:

Noch bevor du mit dem Sozialpädagogik studieren beginnst, solltest du auf jeden Fall schon deine Erfahrungen im sozialen Bereich sammeln. Schließlich kommt es oft vor, dass man erst bei der Arbeit in einem Bereich merkt, ob er einem wirklich liegt oder nicht. Gerade bei Sozialpädagogik ist es wichtig, dass du für deinen Beruf brennst!

3. Bleib am Ball:

Im Sozialpädagogik Studium ist es so, dass du immer wieder Phasen hast, in denen du Vorlesungen und Veranstaltungen besuchen wirst, die weniger Lernaufwand erfordern als andere. Schließlich gibt es immer auch Themen, bei denen du erst in der Praxis merkst, wie wichtig sie sind. Auch wenn es manchmal schwer fällt: Bleib mit dem Lernen auf jeden Fall am Ball – im Berufsleben wird sich das hundertprozentig rentieren.

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