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Sozialpädagogik Studium: Alle Infos

Numerus Clausus für Sozialpädagogik

Da sich sehr viele Abiturienten vorstellen können, Kindern und benachteiligten Familien zu helfen, gibt es einen recht hohen Numerus clausus für Sozialpädagogik. Dieses Fach allein wird auch nicht häufig angeboten, öfter gibt es Mischformen oder artverwandte, spezialisiertere Studiengänge. Die Sozialpädagogik hat sich aus der Jugendhilfe entwickelt und erfordert breites Fachwissen. Das wird von vielen Studienanwärtern unterschätzt: Sie brennen darauf, praktische Hilfe zu leisten, und müssen sich stattdessen erst mit den Sozialgesetzbüchern befassen. Das kann schon sehr trocken sein. Das Studium vermittelt außerdem die Geschichte der Sozialen Arbeit und Methoden zur Problemlösung. Schreckt dich die viele Theorie zu Beginn nicht ab und erreichst du den geforderten NC für Sozialwissenschaften, solltest du dich an die sorgfältige Ausarbeitung deiner Bewerbung machen.

Der NC in Sozialpädagogik

Leider ist für das Studium der reinen Sozialpädagogik der Numerus clausus sehr hoch: Unter 2,2 hast du aktuell kaum eine Chance auf einen sofortigen Studienplatz, und auch, wenn die Werte sich laufend ändern, ist wegen der raren Studienangebote nicht binnen kurzer Frist mit einer deutlichen Besserung zu rechnen. In höheren Semestern sieht es schon ganz anders aus, denn es gibt hier ziemlich viele Abbrecher: Man muss sich nicht nur mit den genannten Studieninhalten auseinandersetzen, sondern auch mit der Tatsache, dass Mitleid unangebracht ist. Mit zu den wichtigsten Dingen, die du in diesem Studium lernst, gehört die Professionalität: Du darfst Mitgefühl haben, aber nicht mitleiden, weil du dich sonst selbst kaputtmachst. Und du musst lernen, dass du längst nicht jeden retten kannst. Die Härte des Alltags bekommen viele Studenten erst während der ersten Praxiserfahrungen mit.

Praktika sind bei fast allen Studiengängen enthalten: Niemand möchte schließlich nur theoretisch ausgebildete Fachkräfte auf reale Menschen loslassen. Erreichst du also in Sozialpädagogik den NC problemlos, solltest du dich darauf einstellen, in verschiedenen Sozialen Einrichtungen Praktika zu absolvieren. Im Idealfall hast du dich auch schon vor dem Studienbeginn irgendwo engagiert und kannst dich daher bei den Bewerbungen im besten Licht präsentieren. Wie in so vielen anderen sozialen Fächern auch ist nämlich in der Sozialpädagogik der NC nicht alles.

Tipps, wie du den NC umgehen kannst

Erreichst du den NC für Sozialpädagogik an deiner Wunschuniversität nicht, ist nicht wie bei zahlreichen anderen Studiengängen das Warten das erste Mittel der Wahl: Die Zahl der Wartesemester liegt aktuell zwischen 10 und 16 – in dieser Zeit kannst du eine komplette Berufsausbildung absolvieren. Du kannst dich an der Hochschule deiner Wahl informieren, ob du zunächst ein Pädagogikstudium beginnen und später den Studiengang wechseln kannst. Dabei werden dir verschiedene Leistungsnachweise angerechnet, und du verlierst nicht allzu viel Zeit. Alternativ kannst du dich bei der Leuphana Universität Lüneburg bewerben, die einen eignen Eignungstest durchführt. Praktikumsnachweise helfen grundsätzlich auch immer bei deinen Bewerbungen. Außerdem gibt es an verschiedenen Hochschulen in staatlicher oder kirchlicher Trägerschaft zahlreiche artverwandte Studiengänge, die vielleicht auch für dich infrage kommen. Dazu zählen beispielsweise Sozialarbeit und Sozialpädagogik in der FH Düsseldorf, Sozial- und Organisationspädagogik an der Universität Hildesheim oder Musik- und bewegungsorientierte Soziale Arbeit an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg.

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