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Spanischstudium: Alle Infos

Jobchancen mit Spanisch

Im Laufe deines Spanischstudiums musst du dich entscheiden: Lehrer werden oder nicht? Wenn du die Frage mit „sí“ beantwortest, hängst du nach deinem Bachelor den Master of Education an, durchläufst das Referendariat und bringst dann Schülern die Sprache dabei. Belohnt wirst du dafür mit einem Gehalt nach dem Tarif für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L), vielleicht sogar mit einer Verbeamtung. Abhängig von der Schulform und den Stufen, die du unterrichtest, bekommst du hier zu Beginn einen Monatslohn von 2700 bis 3000 brutto, später sind bis zu 4750 Euro monatlich möglich. Steigst du in eine höhere Position auf, etwa als Schulleiter, ist sogar noch mehr drin. Als Beamter profitierst du außerdem davon, dass dank deiner Sozialversicherungsfreiheit deutlich mehr Netto vom Brutto übrig bleibt.

Wenn du nicht die Lehrerlaufbahn, sondern einen anderen Weg einschlagen möchtest, sind deine beruflichen Möglichkeiten umfangreicher als die Titelsammlung von Real Madrid. Wie in so ziemlich allen geisteswissenschaftlichen Fächern wirst du nicht auf den einen Job vorbereitet, sondern bestimmst selbst, wohin es gehen soll. Wirtschaft? Tourismus? Kulturmanagement? Eso depende – nämlich auf deine Interessen und, ganz wichtig, auf die Wahl deines Zweitfachs. Geben wir einen kleinen Überblick, was möglich ist. Eins dabei vorweg: Um ein paar Praktika nach dem Studium wirst du vermutlich nicht herumkommen.

Dank deiner Kenntnisse über Land, Sprache und Kultur bist du Spanien-Experte. Wenn du dir gleichzeitig auch noch wirtschaftswissenschaftliche Fähigkeiten aneignest, zum Beispiel in BWL oder VWL, dann kannst du für viele Unternehmen ein wichtiger Berater sein. Die spanischsprachigen Länder sind schließlich nicht nur wichtige Märkte, Spanisch selbst ist die meistverbreitete romanische Sprache der Welt. Als Consultant kannst du beispielsweise mit einem monatlichen Einstiegsgehalt von 3100 bis 4600 Euro brutto rechnen, als Marktforscher sind zwischen 2000 und 2800 Euro möglich. Auch im Bereich Marketing hast du gute Jobchancen und die Aussicht auf ein anfängliches Gehalt von 2000 bis 2500 Euro, als Vertriebsmitarbeiter im Außendienst kannst du zu Beginn 1900 bis 3600 Euro einstreichen. Tourismusmanager wiederum verdienen ein Einstiegsgehalt von 2300 bis 2800 Euro.

Mit einem Nebenfach aus den Politikwissenschaften kannst du aber auch als Spanienexperte in die Politik gehen. Dank deiner interkulturellen Kompetenzen könntest du beispielsweise versuchen, als Diplomat zu arbeiten. Hier steigst du gleich mit 3600 bis 5000 Euro monatlich ein. Oder reizen dich eher redaktionelle Tätigkeiten unddie Medien? Printredakteure bekommen ein Einstiegsgehalt von 1600 bis 2500 Euro, Redakteure in einer Webredaktion von 1800 bis 2500 Euro und Journalisten von 1600 bis 3300 Euro. An solche Stellen kommst du in der Regel über ein Volontariat.

Du möchtest dich ganz der Sprachpraxis verschreiben? Dann wäre vielleicht ein Job als Fremdsprachenlehrer interessant, hierfür brauchst du allerdings einen Abschluss in Fremdsprachendidaktik. Als Anfangsgehalt erwarten dich in diesem Beruf erst einmal wenig spektakuläre 1400 bis 1700 Euro, später sind aber bis zu 4000 Euro drin. Besser sieht es da für Übersetzer aus, denn die bekommen anfangs bereits zwischen 2000 und 2400 Euro. Das gleiche ist auch für Dolmetscher drin.

Promotion

Der Doktortitel ist nach dem Spanischstudium eigentlich nur nötig, wenn du als Dozent weiter an der Uni arbeiten möchtest. Für die anderen Berufszweige empfehlen wir aber, nach dem Bachelor noch den Master anzuhängen. In den Bereichen Wirtschaft und Politik kann eine Promotion allerdings der Türöffner zu den ganz hohen Positionen sein. 

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