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Sport Studium: Alle Infos

Jobchancen mit Sport

Nach dem Sport Studium gibt es grob gesagt zwei Möglichkeiten für dich: Einerseits kannst du in die Privatwirtschaft gehen (siehe dazu auch unsere Studiengangsprofile wie Sportmanagement oder Sportwissenschaften) oder, wenn du auf Lehramt studiert hast, geht es erst mal ins Referendariat, also den praktischen Teil deiner Lehrerausbildung. Das Referendariat dauert – je nach Bundesland – zwischen ein und zwei Jahren und hat einen großen Einfluss darauf, in welcher Schulform und in welchem Bundesland du später arbeiten wirst.

Als Sportlehrer ist dein Karriereweg relativ strikt festgelegt. In manchen Bundesländern werden Lehrer nach ihrem Referendariat und einiger Zeit im Job auf Lebenszeit verbeamtet und können danach in ihrer Funktion als Staatsdiener nicht mehr gekündigt werden. Es kann aber auch genauso gut sein, dass du als angestellter Lehrer bei einer Schule unterkommst. Innerhalb der Schule kannst du oft nur bedingt aufsteigen – zum Beispiel zum Studienrat oder Rektor. Letzteres ist aber oft davon abhängig, ob eine solche Stelle im Laufe deiner Sport Karriere überhaupt frei wird, beispielsweise dann, wenn der Rektor vor dir in Rente geht. Gehaltsmäßig musst du dir im Laufe deiner Sport Karriere aber keine Sorgen machen, so gehören Lehrer in Deutschland im OECD-Vergleich zu den Topverdienern. Nur die Schweiz und Luxemburg liegen höher.

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Lehrer nach dem Sport Studium liegt brutto um die 3000 Euro pro Monat. Aber Vorsicht, je nach Schulform und Bundesland variiert das Gehalt stark. Es steigt aber auch automatisch mit jedem Jahr an, sodass du dir Gehaltsverhandlungen sparen kannst und trotzdem nach einigen Jahren bis zu 4000 Euro brutto verdienen kannst. 20 Jahre Berufserfahrung in deiner Sport Karriere bringen dir mit etwas Glück sogar bis zu 5000 Euro jeden Monat auf dein Konto. Dein Nettogehalt ist davon abhängig, ob du verbeamtet wirst oder als angestellter Lehrer arbeitest. Bei dem oben genannten Einstiegsgehalt behalten verbeamtete Lehrer pro Monat ungefähr 400 Euro mehr als ihre angestellten Kollegen, weil Staatsdiener weniger Sozialabgaben leisten müssen. In die Arbeitslosen- und Rentenversicherung musst du beispielsweise nicht einzahlen, weil sowohl dein Job als auch deine Pensionszahlungen im Alter gesichert sind. Bundesweit werden durchschnittlich ungefähr drei Viertel aller Lehrer verbeamtet – je nachdem, in welchem Bundesland du nach deinem Sport Studium arbeitest. Während in Berlin mit Ausnahme von Schulleitern gar nicht mehr verbeamtet wird, erhalten Lehrer in Baden-Württemberg in der Regel nach ein paar Jahren ihre Verbeamtung auf Lebenszeit.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass du irgendwann mit dem Lehrerberuf nicht mehr zufrieden sein solltest, brauchst du keine Angst zu haben, denn dein Sport Studium hat sich so oder so definitiv gelohnt. Arbeitgeber wissen sehr zu schätzen, dass du so eine anstrengende Ausbildung gemeistert hast und mit deiner pädagogischen Zusatzausbildung eröffnen sich dir viele andere Möglichkeiten, deine weitere Sport Karriere in Angriff zu nehmen – zum Beispiel im Bereich der Vereinsarbeit. Hier wären die Verdienstmöglichkeiten allerdings wesentlich geringer als im Staatsdienst. Andererseits gibt es als Beamter auch im Öffentlichen Dienst, zum Beispiel in Ministerien, immer wieder Möglichkeiten als Quereinsteiger wo du ein vergleichbares Gehalt wie als Sportlehrer bekommen wirst.

Promotion

Nach dem Sport Studium ist eine Promotion für die Karriere als Lehrer eher unüblich, beziehungsweise auch gar nicht notwendig. Wenn du allerdings noch höher hinaus möchtest und leitende Tätigkeiten sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst anstrebst, kann eine Promotion durchaus hilfreich sein. Für die Besetzung von Stellen im öffentlichen Dienst gilt sogar das sogenannte Prinzip der Bestenauslese – du hättest mit einer Promotion also einen entscheidenden Vorteil gegenüber den anderen Kandidaten. Wenn du an der Universität bleiben und in den Bereich der Forschung einsteigen willst, ist eine Promotion quasi Zugangangsvoraussetzung.

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