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Sportjournalismus Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
Diese Unis wurden von anderen Studenten als beste in diesem Fach bewertet

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Heiße News? Her damit! Wenn du könntest, würdest du jeden Tag per Liveschalte aus deinem Leben berichten und ein absoluter Sportfanatiker bist du auch noch? Dann bist du perfekt geeignet, um Sportjournalismus zu studieren! Ob Olympia oder Lokalderby, ob Athletik oder Ballsport – als Sportjournalist bist du immer vorne mit dabei. Das Studium Sportjournalismus vermittelt dir Kenntnisse aus den Bereichen Sportmanagement und (natürlich) Journalismus. Du bekommst beigebracht wie du Texte richtig formulierst – ob du jetzt eine Moderation vorbereitest oder ein Interview führst. Außerdem lernst du alles, was für eine ordentliche Sportmedienproduktion wichtig ist. Zusätzlich büffelst du die internationale Mediensprache, damit sich nicht nur regionale sondern auch nationale Sportstars vor deiner Kamera wohlfühlen. Auch das Thema Sportrecht spielt eine große Rolle im Studium Sportjournalismus. 

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Sportjournalisten sind doch nur Fans, getarnt mit Kamera.«

Wer das Wort Journalist hört, der verbindet damit häufig Leute, die mit der Kamera in der Hand wie wild hinter Promis oder Profisportlern her sind. So ist es allerdings nicht. Wer ein Sportjournalismus Studium abgeschlossen hat, arbeitet für das Interesse der Öffentlichkeit und muss um seine Interviews und Fotos in der Regel nicht betteln.

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»Sportjournalisten sind die, die auf Pressekonferenzen immer nervige Fragen stellen.«

Ja, als Sportjournalist wirst du auch Pressekonferenzen besuchen. Und es ist nicht auszuschließen, dass hier die ein oder andere nervige Frage zum hundertsten Mal fällt. Grundsätzlich sind gute Sportjournalisten aber bemüht, nur für den Sport relevante Fragen zu stellen, die für ihre Berichterstattung wichtig sind. 

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»Als Sportjournalist ist man ständig unterwegs.«

Das ist ein Klischee, das tatsächlich stimmt. Einen langweiligen Bürojob hast du als Sportjournalist definitiv nicht. Du bist ständig auf Achse, bei wichtigen Sportveranstaltungen vor Ort und natürlich immer up-to-date.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Fernsehsender und Rundfunk
Seit der ersten Liveübertragung der Olympischen Spiele 1936 gehören Fernsehsender und Rundfunk zu den schnellsten Medien im Bereich Journalismus. Wenn du dich für diese Sportjournalismus Spezialisierung entscheidest, musst auch du schnell sein, denn die Plätze bei den großen Fernseh- und Radiosendern sind heiß begehrt. Aber auch wenn du einmal drin bist, ist dein Berufsalltag von Schnelllebigkeit geprägt. Besonders beim Rundfunk müssen sportliche Ereignisse so kommentiert werden, dass sich der Zuhörer ein Bild vom Geschehen machen kann. Kennnisse über die jeweilige Sportart sind also für diese Sportjournalismus Spezialisierung unabdingbar.
Zeitungen/Zeitschriften
Deine Einsatzgebiete als Sportjournalist sind fast so vielfältig, wie die Medienlandschaft selbst. So bieten natürlich auch fast alle Zeitungen einen eigenen Sportteil an. Wenn du also nicht nur gerne auf Tour bist, sondern viel lieber die Dinge aufschreibst, dann solltest du dich für die Sportjournalismus Spezialisierung im Bereich Zeitungen und Zeitschriften entscheiden. Aktuelle Spielberichte sowie die Vorschauen auf kommende Sportereignisse gehören hier zu deinem täglich Brot. Entscheidest du dich für eine Zeitung, die täglich den Sportteil rausbringt, ist es wichtig, dass du schnell arbeiten kannst. Wer hingegen lieber bei einer Wochenzeitung tätig sein möchte oder sogar bei einer Fachzeitschrift, der hat zwar mehr Zeit zum Schreiben, muss dafür aber ordentlich Recherchearbeit leisten. Hier erwarten die Leser vor allem ausführliche Analysen und Hintergrundberichte.
Unternehmenskommunikation
Wer ein Sportjournalismus Studium absolviert hat, der muss vor allem eins: Kommunikativ und offen sein. Aus diesem Grund bist du quasi bestens geeignet für die Sportjournalismus Spezialisierung im Bereich der Unternehmenskommunikation. Wer sich nach seinem Studium dafür entscheidet, statt Berichterstattung lieber im PR und Marketing tätig zu werden, für den ist diese Spezialisierung genau das Richtige. Bessere Chancen für einen Berufseinstieg in diesem Bereich, hast du allerdings mit einem Masterabschluss in der Tasche. Im Master kannst du zusätzliche Kurse oder sogar einen ganzen Studiengang im Bereich Unternehmenskommunikation belegen, denn auch betriebliches Fachwissen ist hier gefordert.

Wusstest du schon, dass...

...es im Jahr 2015 circa 5.000 festangestellte Sportjournalisten in Deutschland gibt?

...Sportjournalisten einen eigenen Verband haben? Nämlich den Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS).

...es schon im römischen Reich Journalisten gab? Dort wurde täglich das Informationsblatt „Acta Diurna“ ausgegeben.

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Wer Sportjournalismus studieren möchte, der sollte Sportbegeisterung mitbringen – klar. Der Sport hat für einen Journalisten jede Menge Themen zu bieten, die die Sportfans auf der ganzen Welt interessieren. Damit du weißt wie der Ball rollt, passiert abseits des Spielfeldes natürlich noch viel mehr. Sportbegeisterung allein reicht also nicht aus. Daher ist das Studium Sportjournalismus von theoretischen und praktischen Inhalten gleichermaßen geprägt. Denn was nützt dir alles theoretische Fachwissen, wenn du es am Spielfeldrand nicht anwenden kannst? Neben Vorlesungen zum Thema Sportrecht, Sportregeln und natürlich den journalistischen Kommunikationstechniken, lernst du im Studium Sportjournalismus auch noch, wie du ordentlich recherchierst und dein Material der Öffentlichkeit präsentierst.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...Vorlesungen zum Thema Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikationswissenschaften.
  • ...Techniken zur Berichterstattung.
  • ...Regeln zu verschiedenen Sportarten.
  • ...dem Ausbau deiner Sozialkompetenz.
  • ...praktischen Kursen zu Kameratechniken und Interviewmethoden.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Theorie und Praxis in der Leichtathletik
  • - Medienrecht
  • - Verhaltensintervention im Gesundheitssport
  • - Sportspiele im Vereins-, Breiten- und Freizeitsport
  • - Internationale Sportpolitik und Entwicklungszusammenarbeit

Mögliche Master-Studiengänge

Kommunikationswissenschaft - Medienwissenschaft - Public Relations - Journalistik - Erlebniskommunikation - Medienmanagement
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Ruhig bleiben:

Besonders im Studium Sportjournalismus wirst du Leuten begegnen, die auf den ersten Blick der FIFA persönlich anzugehören scheinen. Sie kennen die Lebensläufe sämtlicher Profisportler, sind über jede Sportart bestens informiert und sprechen drei Sprachen fließend – mindestens! Hier heißt es ruhig bleiben und sich nicht einschüchtern lassen. Denn wenn du nur genug Interesse zeigst, bist du ganz sicher wissenstechnisch bald auf dem gleichen Stand. Und schneller in der Branche, als du gucken kannst.

2. Kontakte, Kontakte, Kontakte:

Kontakte knüpfen ist das A und O für Journalisten. Warum? Wer sich frühzeitig sein Netzwerk aufbaut, wird es auch später im Berufsleben einfacher haben. Ein Privatinterview mit Jürgen Klopp? Für dich bestimmt kein Problem, denn du kennst über ein paar Ecken einen guten Freund von ihm! Ob auf Messen oder Sportveranstaltungen – nimm alles mit, was du kriegen kannst und fange bereits im ersten Semester an, Kontakte zu knüpfen.

3. Bleib‘ auf dem Laufenden:

Wer Sportjournalismus studieren möchte, der hat wahrscheinlich von Natur aus schon den Drang, möglichst viele Informationen aufzusaugen. Damit solltest du auch spätestens im ersten Semester anfangen. Egal welche Sportart, egal welcher Profisportler – versuche immer, dich auf dem Laufenden zu halten. „Wer zu spät kommt, verpasst das Beste“ – dieser Spruch bekommt im Sportjournalismus eine wahre Bedeutung.

 

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