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Studium Individuale: Alle Infos

Numerus Clausus für Studium Individuale

BWL, Politikwissenschaften, Jura, VWL, Kulturwissenschaften, Maschinenbau, Wirtschaftsinformatik – all das sind klassische Namen für Studiengänge, die dir sicher schon lange geläufig sind. Aber was verbirgt sich hinter Studium Individuale? Sagen wir: Alles! Denn in diesem Studiengang hast du die Möglichkeit, dich selbst so zu entfalten, wie wohl in kaum einem anderen Fach. Das Studium Individuale zeichnet sich dadurch aus, dass du dir dein Curriculum aus einem breiten, interdisziplinären Angebot selbst zusammenstellst, um so einen modernen und natürlich individuellen Abschluss in der Tasche zu haben. Doch bei so einer umfassenden Menge an Möglichkeiten stellt sich die Frage, wie es hier mit den Zulassungsvoraussetzungen aussieht: Welche muss man erfüllen, gibt es einen Numerus Clausus und wenn ja, wie entgehe ich ihm? Wir wollen dir diese Fragen beantworten!

Der NC in Studium Individuale

Das Studium Individuale ist noch kein weit verbreitetes Studienmodell, wenngleich der Gedanke der Liberal Education, in dessen Tradition das Modell steht, mehr und mehr Verbreitung in Europa erfährt. Dennoch ist das Angebot in Deutschland aktuell ziemlich überschaubar.

Am bekanntesten ist hier das Studium Individuale an der Leuphana Universität Lüneburg. Hierbei handelt es sich um einen auf sechs Semester ausgelegten Bachelor-Studiengang, welchen du jeweils im Wintersemester beginnen kannst. Zumindest, wenn du alle Voraussetzungen erfüllst.

Grundsätzlich gilt an der Leuphana für alle Bachelor-Studiengänge, dass du Englischkenntnisse mitbringen musst. Einen NC gibt es aber nicht. Stattdessen vergibt die Leuphana ihre Studienplätze nach einem hochschuleigenen Auswahlverfahren. In diesem wird eine bestimmte Punktzahl ermittelt, anhand derer über deine Zulassung entschieden werden kann. Im Wintersemester 16/17 waren dafür mindestens 37 Punkte notwendig. Für das Studium Individuale setzt sich die Punktzahl aus insgesamt vier Einzelwertungen zusammen. Zuallererst gibt es Punkte für die Note deiner Hochschulzugangsberechtigung, wo du bis zu 30 erreichen kannst. Außerdem kannst du dir außerschulische Leistungen oder eine berufliche Ausbildung anrechnen lassen, was bis zu neun Punkten bringen kann. Zum Schluss absolvierst du noch einen Test und ein Zulassungsgespräch, die kombiniert maximal 20 Punkte bringen können. Das klingt zwar insgesamt kompliziert – aber dir bieten sich hier deutlich mehr Möglichkeiten, um erfolgreich einen Studienplatz zu erhalten, als wenn es ausschließlich einen NC gäbe, bei dem beispielsweise eine Ausbildung gar keine Beachtung finden würde. Auch Wartesemester können dir angerechnet werden: Insgesamt 10 % aller Studienplätze werden darüber vergeben.

Ähnliche Verfahren wenden übrigens auch die Uni Freiburg für „Liberal Arts and Sciences“ und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt für das Studium Individuale an.

Tipps, wie du den NC umgehen kannst

Möchtest du definitiv in diesem Studienmodell unterkommen, dann solltest du dich an allen anbietenden Hochschulen bewerben, denn die Punkt- oder NC-Werte sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Wie wir schon an Beispiel der Leuphana gezeigt haben, lohnt sich auch eine Ausbildung, Weiterbildungen oder Praktika, die dir alle auf die Punktzahl angerechnet werden und zudem als Wartesemester gelten, wenn du währenddessen nicht an einer Hochschule eingeschrieben bist. So schlägst du quasi zwei Fliegen mit einer Klappe!

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