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Technischer Umweltschutz Studium: Alle Infos

Jobchancen mit Technischer Umweltschutz

Gutes tun und dabei auch noch dem Kontostand beim Wachsen zuschauen – davon träumen wahrscheinlich viele ambitionierte Studenten. Nach dem Studium Technischer Umweltschutz wird das für dich vielleicht sogar bald Realität. Denn eins können wir dir schon mal versichern: Die Berufsaussichten sind sowohl nach einem Bachelor- als auch einem Masterabschluss sehr gut, schließlich spielt Umweltschutz für immer mehr Unternehmen eine tragende Rolle.

Nach der Universität stehen dir in der Wirtschaft viele Türen offen. In Chemieunternehmen gibt es schon lange einen Umweltbeauftragten, mittlerweile sind aber auch in einer Vielzahl anderer Firmen Experten gefragt, die sich zum Beispiel um die Müllverarbeitung oder Energiewirtschaft kümmern. Besonders in der Industrie werden vermehrt Emissionskontrollen durchgeführt. Um da gut abzuschneiden, müssen Umweltexperten ein Auge auf die ausgestoßenen Schadstoffe haben. Das geschieht aber nicht nur aus ethischen Gründen: Ein grünes Image kommt auch dem Marketing zugute. An welche Art von Unternehmen du deine Bewerbung schicken solltest, bestimmst du selbst durch die Wahl deines Schwerpunkts. Wenn du dich zum Beispiel auf Abfallwirtschaft spezialisierst, bietet sich ein Entsorgungsunternehmen an. Je nach Arbeitgeber sind für dich dann 3000 bis 4000 Euro brutto monatlich drin. Wenn du bei einem großen Konzern, der eine tarifliche Bezahlung vorsieht, tätig bist, kannst du sogar noch mehr verdienen. Außerdem ist in Tarifverträgen festgelegt, dass sich dein Gehalt im Laufe der Jahre automatisch erhöht. So hast du beispielsweise in einem internationalen Unternehmen als Projektleiter des Technischen Umweltschutzes die Chance auf einen stolzen monatlichen Verdienst von 5000 Euro und mehr. Um die Karriereleiter bis in die Führungsetagen hochzuklettern, reicht ein Bachelor allerdings nicht aus, der Master in Technischer Umweltschutz sollte es da schon sein.

Nach deinem Studium kannst du auch in gutachterlichen Ingenieurbüros tätig werden. Als Mitarbeiter in einem Technischen Büro arbeitest du an der Schnittstelle von Natur und Technik. Du berätst unter anderem Unternehmen dazu, wie sie zukunftsfähige Technologien und Nachhaltigkeit unter einen Hut bringen können. Dabei winkt dir je nach Ingenieurbüro ein Gehalt von ungefähr 2800 bis 3800 Euro brutto monatlich.

Wenn du dich an keine profitorientierte Firma binden willst, hast du auch die Möglichkeit, bei Umweltorganisationen wie der WWF mitzuarbeiten. Diese haben meistens ein eigenes Einkommensmodell, sodass es schwierig ist, vorauszusagen, welches Gehalt dich hier erwartet. Je nachdem, wie viel Verantwortung du übernimmst, welche Leistung du erbringst und was für einen Abschluss du in der Tasche hast, kannst du im Monat zwischen 2000 und 5000 Euro brutto verdienen.

Natürlich muss dich dein Weg nicht zwangsläufig in die Wirtschaft oder in Umweltorganisationen führen. Wenn es dich eher in die Forschung zieht, kannst du auch an der Uni bleiben. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter verdienst du dann nach dem Tarif für den öffentlichen Dienst der Länder ungefähr 3400 brutto Euro bei einer Vollzeitstelle. Diese Zahlen basieren auf der bundeseinheitlichen Entgeldtabelle von 2014. Auf den ersten Blick sind das sehr gute Gehaltsaussichten, allerdings gibt es hier einen Haken: Vollzeitstellen sind an der Uni rar, deshalb musst du dich eventuell erst einmal mit einer Halbtagsstelle und somit auch nur mit etwa 1700 Euro brutto zufrieden geben. Auf Grund deines Tarifvertrags steigert sich aber dein Verdienst im Laufe der Zeit automatisch, natürlich auch bei einer halben Stelle.

Promotion

Wer nach seinem Studium in der Wirtschaft arbeiten möchte, muss dafür nicht zwingend promovieren. In der naturwissenschaftlichen Forschung und Lehre ist eine Dissertation allerdings meistens unumgänglich.

Spezialisierungen

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Abfallwirtschaft
Wasserreinigung
Umweltchemie
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