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Tiermedizin Studium: Alle Infos

Die beliebtesten Unis für dieses Fach
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Tiermedizin zu studieren war schon immer dein Traum. Zu Tieren hast du einen ganz besonderen Draht? Du kannst gut mit ihnen umgehen und die Fellnasen lieben dich einfach? Schon als Kind hast du eine Tierpflegestation in deinem Kinderzimmer eingerichtet, wenn du draußen beim Spielen mal wieder einen verletzten Vogel oder ein angefahrenes Kaninchen gefunden hast. Du hast sie versorgt, aufgepäppelt und dann wieder in die Natur entlassen – das war doch Ehrensache! Als Berufswunsch hast du, seit du denken kannst, Tierärztin angegeben und für dein Umfeld ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sie dich nach deinem Tiermedizin Studium Frau Dr. vet. nennen werden.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Nach dem Tiermedizin Studium scheffelt man einen Haufen Kohle.«

Tierärzte haben geringe Einstiegsgehälter. Fängst du zum Beispiel nach deinem Tiermedizin Studium in einem Zoo an, gibt es oft zu Beginn noch weniger. Du kannst aber auch Glück haben und 600,00 Euro monatlich verdienen. 

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»Hasen, Kaninchen, Katzen und Hunde sind die Tiere mit denen ein Tierarzt hauptsächlich arbeitet.«

Die meisten Tiere, die von einem Tierarzt versorgt werden, sind Nutztiere wie Milchkühe oder Mastschweine. Es kann aber auch vorkommen, dass du als Tierarzt exotische Tiere wie Leguane oder Schlangen als Patienten hast. 

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»Wochenendarbeit und Überstunden stehen im Berufsleben als Tierarzt auf der Tagesordnung.«

Die 38-Stunden-Woche gibt es für Tierärzte selten, schon gar nicht für Berufseinsteiger. Du musst dich in der Branche erst beweisen und selbst wenn du eine eigene Praxis hast, kann es sein, dass du 50 Stunden pro Woche arbeiten musst, um dich zu finanzieren.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Tierchirurgie
Mäuse mit Tumoren, Hunde mit Magengeschwüren und Pferde mit gebrochenen Füßen – sie alle müssen oft nicht nur behandelt, sondern sogar operiert werden. Während Tiere mit schweren, oft sogar inneren Verletzungen früher einfach eingeschläfert wurden, gibt es für solche Fälle mittlerweile ein eigenes Fachgebiet: die der Tierchirurgie. Mit einer Tiermedizin Spezialisierung in diesem Bereich hilfst du Tieren, Krankheiten und Verletzungen zu überstehen. Dabei gefordert wird vor allem Fingerspitzengefühl, denn einer Maus einen Tumor am Kopf zu entfernen ist oft Millimeterarbeit.
Tierpathologie
Leider kommt es trotz gut ausgebildeter Veterinärmediziner auch immer wieder zu Todesfällen bei Tieren, genauso wie bei allen anderen Lebewesen. In der Tiermedizin ist die Pathologie besonders wichtig, da herausgefunden werden muss, ob die Tiere an Krankheiten gestorben sind, die auf Menschen übertragbar sind, Seuchen unter Tieren auslösen könnten oder, gar Umweltrisiken mit sich bringen könnten. Mit einer Tiermedizin Spezialisierung im Bereich der Pathologie brauchst du einen starken Magen und solltest nicht in Tränen ausbrechen, wenn der Hund auf dem Tisch deinem eigenen ähnlich sieht.
Kleintierarzt
Meerschweinchen, Wellensittiche, Hunde, Katzen, Schlangen und sogar Leguane und Vogelspinnen sind für dich der Alltag. Als Kleintierarzt bist du Ansprechpartner Number One bei allen tiermedizinischen Notfällen, die bei Haustieren anfallen. Ob in der eigenen Praxis oder auf Hausbesuchen – mit der Tiermedizin Spezialisierung zum Kleintierarzt fallen immer neue Aufträge an. Von Augenentzündungen, über Wurmbefall, bis hin zu Häutungsproblemen bei Reptilien ist alles dabei. Tiermediziner brauchen ein dickes Fell, da die Patienten oft zappeln und auch gerne mal beißen.
Pferdearzt
Quarter Horse, Andalusier, Appaloosa, Haflinger, Friese und Noriker – hast du bei diesen Pferderassen direkt das passende Bild vor Augen? Sind Pferde schon immer dein größtes Hobby gewesen? Auch wenn du deine Liebe zu Pferden erst in deinem Studium entdeckt hast, könnte die Tiermedizin Spezialisierung zum Pferdearzt genau dein Ding sein. Du hilfst, wenn Pferdebesitzer nicht mehr weiter wissen und bist, da Pferde sich oft nur ungern transportieren lassen, die meiste Zeit mit dem Auto auf Hausbesuchen. Krankheiten wie die Pferdeinfluenza, Hufbeinsenkungen und Koliken werden in dem Beruf des Pferdearztes zu deinem täglichen Fachjargon.

Wusstest du schon, dass...

...die Berliner Kleintierklinik regelmäßig in der Sendung „Menschen, Tiere & Doktoren“ zu sehen ist?

...viel mehr Frauen als Männer Tiermedizin studieren? Genauer gesagt sind es insgesamt 84 Prozent.

...das Logo von Tiermedizinern der Äskulapstab ist? Das Symbol ist eine Schlange, die sich um einen Stab gewickelt hat. Du hast es sicher schon einmal auf dem Schild von Tierarztpraxen gesehen.

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Praxis

Das Studium der Tiermedizin ist sehr praxisorientiert. Neben den üblichen Vorlesungen, die den theoretischen Teil ausmachen, stehen auch zahlreiche Praktika für die Studierenden auf dem Pflichtprogramm. Darunter sind beispielsweise 70 Stunden in der Landwirtschaft und Tierzucht zu absolvieren, insgesamt 850 Stunden in einer Tierarztpraxis und 75 Stunden im Bereich des öffentlichen Veterinärwesens. Außerdem sollst du 100 Stunden im Betrieb einer Schlachttier- und Fleischuntersuchung mitarbeiten. Zeit für diese Praktika hast du im fünften Studienjahr, das als Praktisches Jahr gilt. Wie du siehst, hast du als Student der Tiermedizin einen guten Ausgleich zwischen Theorie und Praxis.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...der praktischen Ausbildung bei verschiedenen Praktika.
  • ...dem Lernen der Grundlagen der Naturwissenschaften (Vorphysikum).
  • ...dem Physikum (Anatomie, Histonomie…).
  • ...Lebensmittelhygiene.
  • ...klinischen Rotationen. Dabei werden die Studierenden in kleine Gruppen aufgeteilt.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Innere Medizin
  • - Allgemeine Pathologie
  • - Tierzucht
  • - Genetik
  • - Toxikologie

Mögliche Master-Studiengänge

Tiermedizin - Small Animal Science - Pferdewissenschaften - Laboratory Animal Science
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Keine Panik:

Lass dich nicht von einem vollgepackten Stundenplan im Studium der Tiermedizin abschrecken! Er wurde schließlich so konzipiert, dass er machbar ist. Auf den ersten Blick sind die vielen Kurse sicherlich ein Schock, aber halte dir immer vor Augen, dass das Pensum schon viele andere vor dir geschafft haben. Du gewöhnst dich nach und nach an den Studentenalltag und wirst ihn vermissen, sobald es vorbei ist. Wetten?!

2. Lerngruppen bilden:

Die klinischen Rotationen finden in Gruppen statt. Wenn möglich, suche dir motivierte Studienkollegen. Es macht auf Dauer keinen Spaß und ist anstrengend mit unmotivierten Kommilitonen zusammenzuarbeiten. Außerdem ist das Studieren leichter, wenn du Gleichgesinnte triffst. Auch das gemeinsame Lernen ist einfacher, wenn ihr auf einem Niveau seid.

3. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst:

Wenn du dich für ein Auslandssemester interessierst, kümmere dich am besten so früh wie möglich darum. Die Plätze sind meist begehrt und wer zuerst kommt mahlt zuerst. Finde heraus, mit welcher Uni im Ausland deine Uni kooperiert und wer für den Austausch zuständig ist. Meistens gibt es einmal im Jahr Infoveranstaltungen dazu. Wenn nicht, triff dich mit dem zuständigen Professor und erzähl ihm von deinem Vorhaben, so hat er dich schon mal auf dem Schirm wenn es soweit ist.

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