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Tourismus Studium: Alle Infos

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Die Welt bereisen, fremde Kulturen kennenlernen, dort studieren, wo andere Urlaub machen? So solltest du dir dein Tourismus Studium nicht vorstellen. Der Studiengang wird nicht umsonst oftmals Tourismusmanagement genannt, was den wirtschaftlichen Faktor dahinter unterstreicht. Denn schließlich bist du kein Entdecker auf den Spuren von Indiana Jones. Aus dir soll viel eher mal ein Organisator werden, der den Überblick hinter den Kulissen in der Tourismusbranche behält. Dein Tourismus Studium besteht in großen Teilen aus der Betriebswirtschaftslehre, in kleineren Teile aus Jura und einem Hauch Kulturwissenschaften. Aber auch Projektarbeit lässt grüßen, damit nicht das Gefühl aufkommt, du wärst in einer studentischen Einöde gelandet. Dass du während deines Studiums und in deinem Job nicht reisen wirst, hat übrigens niemand behauptet. Denn meistens steht ein Auslandsaufenthalt ebenfalls auf deiner Liste.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Wenn du Tourismus studierst, kennst du alle Hotels in jeder Stadt.«

„Wie lautet die Hauptstadt von Nicaragua?“ „Welches Hotel liegt am Mailänder Hauptbahnhof?“ Wenn du die Antworten nicht kennst, hat das weder Auswirkungen auf die Wahl deines Tourismus Studiums noch auf deinen zukünftigen Job. Denn in deinem Studium wirst du nicht zum Geographie-Experten oder Google-Ersatz, sondern vertiefst dein Wissen im Eventmanagement, Unternehmensführung und Marketing.

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»Tourismus Studenten machen nur Urlaub. «

Nur weil das Wort „Tourismus“ in deinem Studiengang vorkommt, hat es noch lange nichts mit Urlaub zu tun. Du setzt dich mit den Faktoren auseinander, die Andere für ihren Urlaub brauchen. Es geht um Reiseveranstalter, Fluglinien, Hotelmanagement – und vor allem darum, den Überblick im Tourismus Markt zu behalten. Einem Urlaub in den Semesterferien steht allerdings nicht im Wege.

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»Tourismus Studenten beherrschen sechs Sprachen fließend. «

Nein, du musst nicht zum Sprachakrobat werden. Zwar musst du gutes Englisch vorweisen können und belegst oftmals noch eine weitere Sprache, zum Beispiel Spanisch oder Französisch, womit du jedoch immer noch nicht zum wandelnden Weltwörterbuch wirst.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Eventmanagement
Veranstaltungen zielgerecht und systematisch zu planen, sodass diese zu unvergesslichen Erlebnissen werden, ist die verantwortungsvolle Aufgabe des Eventmanagements. Wenn du dich für diese Spezialisierung des Tourismus entscheidest, solltest du dich aber nicht nur auf deine organisatorischen Fähigkeiten verlassen, sondern vor allem belastbar und flexibel sein. Im Auftrag von externen Unternehmen planst du Maßnahmen, wie zum Beispiel Messen, Außendienstkonferenzen, Verkaufspräsentationen oder Sport- und Kulturveranstaltungen, um die Unternehmensziele deiner Kunden im Rahmen der Marketing-Kommunikation durchzusetzen. Alleingänger haben in diesem Beruf keine Chance – damit alles den Wünschen deiner Auftraggeber entspricht, ist Teamwork angesagt.
Hotelmanagement
Du kannst dir nichts Schöneres vorstellen, als deine betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten international an den Mann oder an die Frau zu bringen? Mit der Tourismus Spezialisierung zum Hotelmanagement ist genau das möglich – denn du sorgst dafür, dass die Erwartungen und Wünsche deiner Hotelgäste erfüllt werden. Dafür koordinierst du die betrieblichen Abläufe und entwickelst neue Konzepte, die dein Hotel attraktiv machen. Auch die Preise und Angebote kalkulierst du, indem du eng mit den Verantwortlichen der Bereiche Food and Beverage, des Sales Department und dem Front Office zusammen arbeitest.
Gesundheitstourismus
Im ersten Moment kannst du dir vielleicht nichts unter Gesundheitstourismus vorstellen, aber was dahinter steckt ist ebenso simpel wie genial. Dieser Tourismus Spezialisierung liegt die Tatsache zu Grunde, dass die Bevölkerung immer älter wird. Daher werden in der Tourismusbranche spezielle Angebote für jede Altersgruppe erwartet. Rund um das Thema Gesundheit stehen aber vor allem Urlaube im Vordergrund, die Sport und Wellness mit Entspannung verbinden. Spezielle Yoga-Reisen oder Reisen mit Reha-Maßnahmen sollen zum Beispiel nach einem Unfall dazu beitragen, Erholung und Gesundheit im Urlaub miteinander zu vereinen.

Wusstest du schon, dass...

...es ein Knasthotel in Kassel gibt? Das ist ein ehemaliges Gefängnisgelände, das man für eine Übernachtung buchen kann.

...ein persischer Großwesir samt seiner Bibliothek verreist ist? Es waren um die 12.000 Werke auf 400 Kamelen.

...im Jahr 2013 durchschnittlich 1062 Euro für einen Jahresurlaub ausgegeben wurde?

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Unentschieden

Wenn du Tourismus studierst, solltest du dich darauf vorbereiten, dass viel Theorie auf dich einprasseln wird. Denn im Sachen Controlling und Management musst du erst die Grundlagen lernen, bevor du dich selbst ans Werk machen darfst. Doch keine Sorge, wenn du den Kampf der Zahlen gewonnen hast, können auch Projektarbeiten auf dich warten. Weitere praktische Erfahrungen sammelst du im Tourismus Studium auf Messen oder in Gesprächen mit Experten aus der Tourismusbranche. Auch die Sprachkurse lockern dein Studium auf. Es gibt nur noch eine Sache, weswegen du diesem Studiengang fünf Sterne verleihen würdest? Dann ist es bestimmt das Auslandssemester! An manchen Hochschulen ist es übrigens Pflicht, sich mal für ein paar Monate im Ausland blicken zu lassen.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...betriebswirtschaftlichen Grundlagen. Diese gehören nämlich zum Tourismus Studium wie die Entspannung zum Urlaub. Zahlenphobiker sind hier also nicht allzu gut aufgehoben.
  • ...dem Erlernen von mindestens einer Fremdsprache. Je mehr Sprachen du sprichst, desto besser. Deswegen wirst du neben deinen sowieso vorhandenen Englischkenntnissen noch weitere Fremdsprachen pauken.
  • ...der Konzeption von Projektarbeiten. So lernst du nicht nur die Theorie, sondern auch direkt die Praxis und kannst in deinem Lebenslauf auch deine Erfahrungen im Projektmanagement anpreisen.
  • ...dem Grübeln über Marketingstrategien. Wie kannst du beispielsweise dafür sorgen, dass ein bisher kaum bereister Urlaubsort zur hippen Partylocation wird? Mit den richtigen Marketingstartegien kann dir das gelingen.
  • ...der Vorbereitung von Präsentationen. Du musst die Ergebnisse deiner Studien und Projekte natürlich auch präsentieren. Das kann in Form eines Referates passieren, deswegen solltest du zumindest Grundkenntnisse in PowerPoint oder ähnlichen Programmen haben.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Business Englisch
  • - Sprachmodul
  • - Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre
  • - Aktuelle Situation und Trends im Tourismusmarkt
  • - Kosten- und Leistungsrechnung

Mögliche Master-Studiengänge

International Tourism Management - Tourismusmarketing & Innovation - Kulturmanagement und Kulturtourismus - Hotel- und Restaurantmanagement - Management im Gesundheitstourismus - Business Administration - Tourismus Management - Geographie, Tourismus und Regionalplanung
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Sprachen lernen:

Do you speak English? Vous parlez le francais? ¿Habla español? Auch wenn die Basis des Tourismus Studiums BWL ist, spielen auch Sprachen eine entscheidende Rolle. Häufig sind nachgewiesene Englischkenntnisse eine Zugangsvoraussetzung. Diese werden dann im Studium auf Business Englisch Niveau perfektioniert. Hinzu kommt mindestens eine weitere Fremdsprache, die du wählen kannst. Am besten machst du dir im Vorfeld darüber Gedanken, welche Sprache du gerne lernen möchtest und ob du vielleicht sogar Vorwissen mitbringst, das dir das Tourismus Studium erleichtern würde.

2. Praxisphasen nutzen:

An vielen Hochschulen wird besonders Wert auf die Praxisphasen gelegt. Durch Praktika oder Projektarbeit kannst du dein gelerntes Wissen umsetzten. Manchmal erhältst du die Möglichkeit, die praktischen Phasen auszudehnen, die du definitiv nutzen solltest. Nicht nur, weil es Spaß macht an einer eigenen Idee zu arbeiten, sondern auch weil du mit solchen Projekten bei deinem zukünftigen Arbeitgeber punkten kannst.

3. Externe Praktika machen:

Zum Thema Praxiserfahrungen gibt es noch einen weiteren Tipp: Da deine Jobmöglichkeiten nach deinem Tourismus Studium so vielfältig sind, kannst du gart nicht genug Erfahrungen sammeln, um herauszufinden, wo du in Zukunft stehen willst. Es muss sich aber nicht immer um ein Praktikum handeln, sondern kann auch eine Studenteninitiative in deiner Fakultät sein. Dabei kannst du Events oder Exkursionen mitorganisieren und erhältst Einblicke wie die Umsetzung von Theorie in die Praxis gut funktionieren kann – oder auch nicht.

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