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Umweltingenieurwesen Studium: Alle Infos

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Die Gewinnung alternativer Energien, der Bau von Anlagen mit einem Höchstmaß an Umweltfreundlichkeit, die Aufbereitung von Trinkwasser – all das sind Themen, mit denen du dich im Umweltingenieurwesen Studium auseinandersetzen wirst. Angelehnt ist das Studium an das der Bauingenieure, so überschneiden sich die Inhalte gerade zu Beginn deutlich. Mit den höheren Semestern kommen dann aber alle Umweltumwelt- und betriebswirtschaftlich relevanten Themenfelder hinzu, so dass du perfekt auf sämtliche umweltbezogene Tätigkeitsfelder im Ingenieurwesen vorbereitet bist. An den meisten Hochschulen ist ein Praxissemester obligatorisch.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Im Umweltingenieurwesen Studium wird viel geforscht und experimentiert«

Nope, grundsätzlich werden die naturwissenschaftlichen Grundlagen theoretisch vermittelt und im Anschluss mit den technischen Aspekten verknüpft. Interessierst du dich stark für Experimente in den Naturwissenschaften, wirst du im Umweltingenieurwesen nicht unbedingt voll auf deine Kosten kommen.

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»Entscheidest du dich Umweltingenieurwesen zu studieren geht es ausschließlich um Umweltschutz«

Zunächst einmal wirst du zu einem Bauingenieur ausgebildet, in den ersten Semestern taucht der Umweltschutz daher nur untergeordnet auf. Im späteren Verlauf des Studiums verlagert sich der Schwerpunkt allerdings, so lernst du, wie bei sämtlichen Bauvorhaben ein Höchstmaß an Umweltschutz umgesetzt werden kann. Und da dies bei fast jedem Projekt berücksichtig werden muss, hast du auf dem Arbeitsmarkt einen großen Vorteil. Da aber gerade zu Beginn des Studiums die Vermittlung der Grundkenntnisse auf dem Plan steht, kannst du an sämtlichen Projekten mitarbeiten und bist nicht auf eine Nische festgelegt.

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»Man braucht einen Doktortitel, um eine Stelle als Umweltingenieur zu finden«

Das gilt nur, wenn du in die Forschung gehen möchtest, in den meisten anderen Bereichen bist du auch mit einem Bachelor- oder Masterabschluss gut vorbereitet. Zurzeit sind Umweltingenieure sehr gefragt und es können kaum alle Stellen besetzt werden. Für dich natürlich ein riesen Vorteil. Die nötigen Kenntnisse und Spezialisierungen solltest du natürlich dennoch aus deinem Umweltingenieurwesen Studium mitnehmen.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Wasserbau und Wasserwirtschaft
Wasser ist eine unserer wichtigsten Ressourcen, ihr allein ist daher eine Umweltingenieurwesen Spezialisierung gewidmet. Wie kann Wasser gewonnen, gereinigt oder industriell genutzt werden sind die Leitfragen in den Spezialisierungen, die unter den Namen Wasserbau, Wasserwirtschaft oder Wassertechnik angeboten werden. Ziel dieser Spezialisierung im Umweltingenieurwesen Studium ist die Vorbereitung auf Jobs, in denen du wasserbauliche Aufgabenstellungen meisterst. Du kannst zum Beispiel Wasserspeichersysteme, Wasserkraftanlagen oder Trinkwasseraufbereitungsanlagen bauen, Landwirte in trockenen Regionen beraten und bei der Schaffung effizienter Bewässerungssysteme mithelfen.
Erneuerbare Energien
Kernkraftwerke werden abgestellt, Rohstoffe werden langsam knapp, die Forschung im Bereich alternative bzw. regenerative Energien boomt entsprechend. Wind, Sonne und Wasser müssen also optimal genutzt werden, Motoren von Benzin weggeführt und Strom weiter eingespart werden. Im Bereich der alternativen Energien gibt es daher einen besonders hohen Bedarf an Fachkräften. Gut also, wenn du dies als Spezialisierung im Umweltingenieurwesen Studium gewählt hast. Hier lernst du, wie Anlagen entwickelt und geplant werden. Arbeitgeber sind entsprechend Hersteller von sämtlichen Energieanlagen oder Umweltbehörden.
Abfallwirtschaft
Sie ist vielleicht nicht so glamourös wie Erneuerbare Energien oder Wassertechnik, dafür umso wichtiger – die Umweltingenieurwesen Spezialisierung Abfallwirtschaft. Eine große Rolle spielt natürlich das Recycling, aber auch die Lagerung und Entsorgung von Müll sind wichtige Themen. Immerhin sind unsere Böden und Gewässer in großer Gefahr, wenn ohne Sorgfalt gearbeitet wird. Du lernst in dieser Spezialisierung daher Methoden des Recyclings und der Wiederverwertung kennen und erfährst, welche innovative Technik eingesetzt wird – damit du diese in Zukunft weiterentwickeln kannst. Auf dem Arbeitsmarkt herrscht übrigens großer Bedarf.

Wusstest du schon, dass...

…das Umweltingenieurwesen auf dem Bauingenieurwesen aufbaut?

…Berufe in denen du als Umweltingenieur arbeiten kannst, auch als „grüne Jobs“ bezeichnet werden?

…erst seit den 70er Jahren vom „Umweltschutz“ gesprochen wird?

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Theorie

Gerade zu Beginn des Umweltingenieurwesen Studiums rollt eine große Theorie Welle genau auf dich zu. Mathematik, Physik, Biologie, Chemie und Geologie müssen in den Grundlagen erfasst werden. In den späteren Semestern warten dann die Vertiefungen und Wahlbereiche auf dich. Positiv ist dabei, dass die Module gut aufeinander abgestimmt und verknüpft sind, so dass du schnell Zusammenhänge begreifen wirst. Am Ende des Studiums ist ein Praxissemester oder Praktikum obligatorisch. Auch deine Abschlussarbeit im Umweltingenieurwesen Studium kannst du in der Praxis –also betrieblich - schreiben und so weitere Erfahrungen sammeln.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...dem Lernen theoretischer Grundlagen.
  • ...der Durchführung von Übungen.
  • ...dem Nacharbeiten zu Hause und in Übungsräumen.
  • ...dem Hineinschnuppern in einen Betrieb.
  • ...der Prüfungsvorbereitung.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Grundlagen der Wasserwirtschaft
  • - Grundlagen der Luftreinhaltung
  • - Geotechnik
  • - Strömungsverhalten von Fließgewässern
  • - Arbeitsrecht in der Bauwirtschaft

Mögliche Master-Studiengänge

Klima- und Umweltwissenschaften - Global Change Ecology - Stadtökologie - Technischer Umweltschutz - Life Science Engineering - Umwelttechnik und Ressourcenmanagement - Geoenvironmental Engineering (Geoumwelttechnik) - Umwelt-Engineering
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Mathetest machen:

Das Umweltingenieurwesen Studium ist Mathe-lastig. Die Unis empfehlen daher, einen Matheselbsttest zu machen. Einige bieten sogar einen solchen Test auf ihrer Website an. Mit dem Vortest sollte es aber noch nicht getan sein. Häufig gibt es Mathe-Intensivkurse, die dich bestens auf das Umweltingenieurwesen Studium vorbereiten.

2. Nicht zu viel Zeit verplanen:

Wer neben dem Studium viel Zeit für sich haben möchte – sei es zum Chillen oder zum Jobben, der sollte gewarnt sein. Denn allzu viel Zeit bleibt neben dem Studium nicht übrig. Die Semesterferien sind aufgrund von Prüfungen oft auf 4 Wochen zusammengestaucht - und in denen wird empfohlen, ein Praktikum zu absolvieren. Aber keine Sorge, Partys gehören auch zum Umweltingenieurwesen Studium dazu und werden von den Fachschaften zur Genüge organisiert.

3. Über organisatorische Lücken hinwegsehen:

Entscheidest du dich Umweltingenieurwesen zu studieren, findest du dich in einem sehr jungen und modernen Studiengang wieder. Moderne Inhalte und kleine Gruppen sind die Regel. Beklagt werden allerdings häufig Probleme bei der Organisation. Sichere dich also bei der Planung gut ab und sei darauf vorbereitet, dass auch mal was schief gehen kann.

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