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Wirtschaftspsychologie Studium: Alle Infos

Du willst Wirtschaftspsychologie studieren? Informiere dich hier

Werbung, Personalberatung oder Auswahlgespräche – bei wirtschaftlichen Themen interessiert dich am meisten, welchen Einfluss bestimmte Methoden auf die Gesellschaft und die Menschen haben. Wenn du mit Begeisterung die Werbeclips im Fernsehen analysierst und dich fasziniert, wie sie auf die Menschen in deiner Umgebung und auf dich selbst wirken, dann ist das Wirtschaftspsychologie Studium genau das richtige für dich. Hier lernst du nicht nur Fakten über die Psyche des Menschen, sondern studierst auch die psychologischen Zusammenhänge zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Natürlich beinhaltet das Wirtschaftspsychologie Studium auch wirtschaftswissenschaftliche Fächer, das Hauptaugenmerk liegt aber eindeutig auf der Psychologie. Was das für deinen Studienplan bedeutet und warum gerade du der oder die Richtige für das Studium der Wirtschaftspsychologie bist – das erfährst du hier.

Klischee-Vorstellung vs. Realität

Was stimmt, was nicht

»Wer Wirtschaftspsychologie studiert, ist nur nicht in den Studiengang Psychologie reingekommen.«

Falsch! Wer Wirtschaftspsychologie studieren möchte, braucht nicht nur ein gutes Abitur, sondern auch Interesse für Themen rund um die Wirtschaft. Wirtschaftspsychologie ist definitiv kein Abklatsch der reinen Psychologie.

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»Wirtschaftspsychologie ist viel angewandter und praktischer als reine Psychologie.«

Das stimmt nicht ganz. Natürlich ist das Wirtschaftspsychologie Studium im Vergleich zur reinen Psychologie etwas angewandter – schon alleine, weil es die Wirtschaft als feste Bezugsgröße gibt, werden viele Fragen sehr realitätsnah diskutiert. Weniger theoretisch ist das Studium dadurch allerdings nicht.

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»Im Wirtschaftspsychologie Studium lernt man nicht die typischen biologischen Faktoren der Psychologie.«

Ein fieses Klischee! Die ersten vier Semester bestehen normalerweise nur aus Theorie: Biologie, Mathe und Statistik gehören hier selbstverständlich in der Wirtschaftspsychologie mit dazu.

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Spezialisierungen

Alle Schwerpunkte für dein Fach

Marktforschung
Nach dem Studium Wirtschaftspsychologie eine Spezialisierung zu finden, die genau zu dir passt ist gar nicht so schwer. Schließlich hast du schon während des Studiums in viele Bereiche hineingeschnuppert und weißt in etwa, wo dein Karriereweg dich hinführen soll. Wenn du dich schon immer für Marketing und Marktforschung interessiert hast, ist es nach dem Wirtschaftspsychologie Studium ein Leichtes, dich auf diesen Bereich zu spezialisieren. Viele Marktforschungsinstitute setzen auf das Wissen von Wirtschaftspsychologen, wenn es zum Beispiel darum geht, Fragebögen oder Gesprächsleitfäden zu entwickeln.
Human Resource Management
Ein Unternehmen kann das beste Produkt oder die interessanteste Dienstleistung der Welt anbieten, ohne die richtigen Mitarbeiter kann es keinen Erfolg haben. Im Human Resource Management bist du dafür verantwortlich, die besten Mitarbeiter für dein Unternehmen zu finden und sie langfristig zu binden und zu motivieren. Diese Wirtschaftspsychologie Spezialisierung ist vor allem dann für dich interessant, wenn du gerne mit Menschen zusammenarbeitest. Und wenn du auch einmal unkonventionelle und kreative Wege gehst, wenn du der Meinung bist, dass es sich lohnt: Schließlich lässt sich nicht jeder Mitarbeiter auf die gleiche Art und Weise zu Höchstleistungen anspornen.
Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation
Eine weitere Spezialisierung der Wirtschaftspsychologie ist der Bereich Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation. Hier dreht sich, ähnlich wie im Human Resource Management, alles um die Thema Mitarbeitermotivation und Arbeitszufriedenheit. Wie glücklich wir mit unseren Job sind hängt auch damit zusammen, wie wohl wir uns an unserer Arbeitsstelle fühlen – das ist für dich nach deinem Studium natürlich alles andere als Überraschend. Schon während des Studiums hast du dich nämlich dafür interessiert, was man alles machen kann, um Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten und Mitarbeiter zufriedener zu machen.

Wusstest du schon, dass...

…du mit dem Wirtschaftspsychologie Studium nicht nur in Werbeagenturen und Personalabteilungen landen kannst, sondern auch die Unternehmensberatung ein lukratives Einsatzgebiet für dich sein kann?

…die Wirtschaftspsychologie noch ein recht junger Studiengang ist? In Deutschland wurde er erstmals in den späten 1980er Jahren angeboten.

…selbstbewusste Menschen im Beruf erfolgreicher sind? Zu diesem Ergebnis kam man in unterschiedlichen wirtschaftspsychologischen Studien.

Theorie
- vs -
Praxis

Gewinner: Theorie

Wenn du Wirtschaftspsychologie studierst, liegt der Schwerpunkt in der Uni auf jeden Fall auf der Theorie. Du liest und analysierst Fachliteratur, wertest Statistiken aus oder besprichst unterschiedliche Modelle und Studien. Natürlich gibt es aber auch die Möglichkeit, Theorien auf praktische Untersuchungen anzuwenden. Während des Wirtschaftspsychologie Studiums wirst du mehrere Fallberichte schreiben müssen – und um von einem Versuch berichten zu können, musst du ihn vorher natürlich auch praktisch durchführen. Das Konzipieren, Durchführen und Analysieren von eigenen Studien gehört genauso zum Wirtschaftspsychologie Studium, wie das Auswendiglernen von Theorien.

Die meiste Zeit im Studium verbringst du mit…

  • ...Statistiken – sowohl das Anfertigen als auch das Auswerten gehört mit dazu.
  • ...dem Auswendiglernen und Verstehen verschiedener Theorien.
  • ...der Planung und Durchführung psychologischer Studien.
  • ...dem Lesen von teilweise englischer Fachliteratur.
  • ...Klausurvorbereitung und der Vorbereitung auf Präsentationen.

Beispiele für Vorlesungen & Seminare

  • - Arbeit und Organisation
  • - Counseling
  • - Sozialpsychologie der Organisation
  • - Nachhaltiges Ressourcenmanagement
  • - Konsum- und Marketingpsychologie

Mögliche Master-Studiengänge

Behavioral Ethics, Economics and Psychology - Wirtschaftspsychologie & Change Management - Leadership and Organisational Psychology - Angewandte Psychologie für die Wirtschaft - Angewandte Psychologie für die Wirtschaft
Willkommen an der Uni

Tipps für Erstis

1. Keine Angst vor Mathe:

Statistik und Mathe sind für die meisten im Wirtschaftspsychologie Studium die absoluten Angstfächer. Damit du erst gar keine Panik vor den Klausuren entwickelst und Mathe bzw. Statistik nicht zu den Endgegnern deines Studiums werden, solltest du diese Fächer schon in den ersten Semestern abhaken. Meist ist es im Studienplan sogar schon vorgesehen, dass du Statistik in den ersten beiden Semestern belegst – gegen diese Planung solltest du dich nicht auflehnen. Wenn du deinen Statistikschein erst einmal in den Händen hältst, ist das Schlimmste schon geschafft.

2. Werde zum Spezialisten:

Informiere dich schon in den ersten Semestern gut über die verschiedenen Fächer und Möglichkeiten im Wirtschaftspsychologie Studium. Je eher du dich für einen bestimmten Bereich entscheiden kannst, umso besser. Arbeitspsychologie, Marktpsychologie, Konsumenten- oder Organisationspsychologie – das sind nur einige deiner möglichen Spezialisierungen. Da das Studium so viele unterschiedliche Möglichkeiten bietet, hast du im Idealfall zwar einen guten Überblick über alle Bereiche, du solltest dich aber auf keinen Fall verrennen.

3. Mache Praktika:

Im Studienplan der Wirtschaftspsychologie ist an jeder Uni mindestens ein Pflichtpraktikum verankert. Trotzdem solltest du auch versuchen, durch einen Nebenjob oder freiwillige Praktika in der vorlesungsfreien Zeit Arbeitserfahrung zu sammeln. Wenn du dich ab dem ersten Semester durch den Willen auszeichnest, auch praktische Fertigkeiten zu erlernen, gleicht das nicht nur das theorielastige Studium aus. Es zeigt späteren potenziellen Arbeitgebern auch, dass du kein „Fachidiot“ bist, sondern schon während des Studiums den Blick über den Tellerrand riskiert hast.

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